Flexi-Veganismus: Die Vor- und Nachteiler dieser Ernährungsweise

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Neugierig was wohl Flexi-Veganismus sein mag? Bild: pixabay.com

"Flexi-Veganismus" ist ein neuer Begriff für eine teilweise vegane Ernährung. Flexi-Veganismus steht also für eine undogmatische und entspannte Ernährung, in der man einfach nach Lust und Laune den Anteil an veganen Lebensmitteln erhöht.

In diesem Artikel erläutern wir die Vorteile des Flexi-Veganismus, gehen aber auch auf wichtige Nachteile ein.

Je höher der Anteil an pflanzlichen Produkten in der Ernährung ist, desto umweltfreundlicher und tierfreundlicher ist diese. Denn die Erzeugung von Tierprodukten hat weitreichende Folgen für Umwelt, Klima - und für die Tiere selbst.

Flexi-Veganer verfolgen das leicht erreichbare (und nicht wirklich messbare) Ziel der Reduktion von Tierprodukten und entgehen so der "Gefahr", an vermeintlich überhöhten Ansprüchen zu "scheitern".

Flexi-Veganismus: Im Grunde dasselbe wie Vegetarismus

Flexi-Veganer werden von manchen Menschen als weniger dogmatisch wahrgenommen, da sie ja auch gelegentlich Tierprodukte verzehren. Diese "Flexibilität" unterscheidet Flexi-Veganismus von Veganismus. Im Grunde ist Flexi-Veganismus daher dasselbe wie Vegetarismus.


Flexi-Veganismus kann eine sinnvolle Ernährungs-Umstellung aber auch behindern oder zumindest erschweren.

Um neue Routinen einer veganen Ernährung zu erlernen, empfehlen Experten eine mindestens 4-6-wöchige "konsequente" Umstellungsphase, in der Tierprodukte bestmöglich gemieden werden.

Salat mit Avocado und Beeren
Eine "konsequente" Umstellungs-Phase erhöht die Lernkurve deutlich. Bild: Fotolia.com

Diese Phase ist besonders wichtig, weil mit dem klaren Vorsatz auch Hürden gemeistert und entsprechende Erfahrungen gemacht werden.


Wer sich aus Sorge vor einem möglichen "Scheitern" zu niedrige Ziele setzt, fällt beim ersten Magengrummeln schnell wieder in gewohnte Routinen zurück. Die Lernkurve bleibt daher mitunter flach.

Dabei muss eine vegane Ernährung gar nicht 100% vorbildlich sein. Fehler sind menschlich und kein Veganer ist davor geschützt. Um Perfektion geht es den meisten Veganern gar nicht!

Vegan leben - undogmatisch und entspannt

Den meisten Veganern geht es darum, die Tierproduktion mit ihren irrwitzigen Folgen nicht weiter zu unterstützen. Nicht Perfektion ist das Ziel, sondern eine alltagstaugliche, nachhaltigere Lebensweise.

Rückblickend sagen viele Veganer, dass die Ernährungs-Umstellung die beste Entscheidung ihres Lebens war. Auch wenn die meisten von ihnen die Angst vor dem Scheitern gekannt haben (nicht jeder gleich 100% konsequent war).

Veganismus also gar nicht so "streng" und "dogmatisch", wie es manche Vorurteile behaupten. Man kann in den meisten Fällen ganz gut vegan leben, ohne sich gleich einen Heiligenschein aufzusetzen.


Wir empfehlen daher auch eine vegane Lebensweise nach dem Pareto-Prinzip. Hierbei geht es darum, mit wenigen Schritten bereits sehr viel Wirkung zu erzielen. So lassen sich mit geringstem Aufwand bereits die meisten Tierprodukte einfach aus der Ernährung verbannen.

Vegan leben nach dem Pareto-Prinzip: Mit wenig Aufwand viel bewirken. Bild: K/Vegpool

Die wichtigsten Tricks dabei sind:

  • Besorge dir 2-3 vegane Kochbücher (Hier unsere Empfehlungen),
  • hol dir bewusst Unterstützung von Gleichgesinnten (denn viele Menschen lehnen Veganismus ab, obwohl sie sich gar nicht damit auskennen),
  • nimm dir mindestens 4-6 Wochen Zeit, um konsequent auf vegane Ernährung zu achten. So machst du die meisten Erfahrungen und lernst am meisten dazu.

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Autor: Kilian Dreißig

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Flexi-Veganismus - hat Vor- und Nachteile
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Letzter Beitrag: 15.02.2021, 16:41 Uhr


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Schlagworte: Lifestyle Ernährung Psychologie
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