Wann ist eine Kaki reif? So erkennst du es!

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Eine unreife Kaki am BaumEine unreife Kaki am Baum Bild: pixabay.com

Kakis sind herrlich süße, leicht nach Karamell schmeckende Tropen, die ursprünglich aus tropischen und subtropischen Gebieten stammen. Im Winter kann man Kakis auch in Deutschland einkaufen. Supermärkte, Discounter und natürlich Biomärkte haben die gelben Früchte im Angebot.

Doch Kakis werden unreif auf die weite Reise geschickt und müssen auch in Deutschland meist noch etwas nachreifen. Unreife Kakis sind nicht genießbar, denn sie schmecken pelzig und irgendwie ganz komisch.


Doch wie kann man erkennen, ob eine Kaki reif ist? Welche Zeichen sollte man beim Einkauf beachten? Und wie kann man die Reifung einer Kaki beschleunigen?

Die meisten Kakis, die man im Laden erhält, sind steinhart. Kostet man sie, wird man wohl nie wieder Kaki essen wollen. Denn die in unreifen Kakis enthaltenen Gerbsäuren schmecken so richtig bitter und hinterlassen auf der Zunge einen pelzigen Geschmack.

Doch wenn du eine Kaki schonend nachreifen lässt, werden die Gerbsäuren abgebaut und die Kaki wird richtig schmackhaft und lecker.


Eine reife Kaki erkennst du daran, dass sich das Fruchtfleisch leicht eindrücken lässt. Und zwar an der ganzen Frucht, also nicht nur punktuell.

Drei reife KakisDrei reife Kakis Bild: pixabay.com

Meist ist eine frisch gekaufte Kaki nach 3-4 Tagen bei Raumtemperatur schon genießbar! Dann kannst du die Kaki in acht Stücke teilen und genüsslich roh verzehren. Oder du mixt sie einfach in einen feinen Obstsalat... Lasse ihr aber in jedem Fall die nötige Zeit - es lohnt sich!


Eine Kaki musst du übrigens auch nicht schälen - die Schale ist essbar. Wir empfehlen dir, Kakis im Biomarkt einzukaufen, denn in der Bio-Landwirtschaft sind synthetische Ackergifte verboten.

Du kannst die Reifung einer Kaki übrigens beschleunigen, indem du die Kaki neben reifen Äpfeln lagerst (oder diese sogar zusammen in eine Papiertüte legst).

Denn Äpfel verströmen ein natürliches Gas Namens Ethylen, das bei Kaki den Reifungsprozess beschleunigt. Auch auf der langen Reise aus China, Japan, Korea oder dem Mittelmeerraum werden Kakis häufig mit Ethylen behandelt.


Übrigens handelt es sich bei Kakis meistens um Scharonfrüchte oder Persimonen. Echte Kakis sind in Deutschland kaum erhältlich. Die gelben Früchte werden in Deutschland aber ganz normal als "Kaki" angeboten.

Korrektur 20.12.2019: Wir hatten geschrieben, dass es sich bei Kakis um tropische bzw. subtropische Früchte handelt. Richtig ist, dass Kakis überwiegend aus tropischen und subtropischen Gebieten stammen, heute aber auch in anderen Regionen angebaut werden.

Autor: Kilian Dreißig
4,8/5 Sterne (17 Bew.)

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