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Obst

Kaki schmeckt komisch - woran liegt es?

Eine schöne, süße, goldgelbe Kaki ist schon ein echter Leckerbissen. Doch nicht jede Kaki verwöhnt den Gaumen mit ihrem charakteristischen Aroma. Manch eine Kaki schmeckt pelzig, bitter und irgendwie komisch. Da vergeht einem schnell die Lust auf dieses Obst!
Doch woran liegt es, wenn eine Kaki komisch schmeckt? Und was kann man dagegen tun?

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Kakis stammten ursprünglich aus Fernost und waren vor allem in den Tropen und Subtropen beheimatet. Sie wachsen an Bäumen und sehen zu Beginn ein bisschen wie grüne Tomaten aus, bevor sie ihre gelb-orangene Farbe erreichen. Die Früchte - auch als "Kakipflaumen" bezeichnet - kommen häufig aus China, Japan, Korea oder auch aus Spanien und dem Mittelmeerraum, und haben daher bereits eine lange Reise hinter sich, wenn sie hierzulande in die Obst-Abteilungen der Supermärkte kommen.

Die Kakis werden daher geerntet, bevor sie reif sind. Die Früchte reifen in Containern zwar langsam (oft unter kontrollierter Begasung mit Ethylen) nach, doch viele Kakis werden noch unreif verkauft.

Gesunde (aber bittere) Inhaltsstoffe.

An sich werden Kakis wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe geschätzt. Allen voran Antioxidantien wie Tannine und Carotinoide, von denen sie auch ihre gelbe Farbe haben. Die enthaltenen Gerbsäuren schmecken aber auch ziemlich bitter und "pelzig" und haben eine adstringierende Wirkung. Das heißt: Der Mund zieht sich zusammen und fühlt sich manch fast betäubt an. Das ist dann in der Tat kein großer Genuss!

Normalerweise verlieren Kakis beim Reifen einen Teil der enthaltenen Bitterstoffe. Allerdings können die Früchte auch in unreifem Zustand bereits äußerst appetitlich aussehen, sodass manch ein Verbraucher nach dem ersten Bissen enttäuscht ist. Eine echte Kaki ist dann reif, wenn sie richtig schön weich ist. Sie wird dann einfach wie eine Kiwi ausgelöffelt.

Doch auch bei unreifen Kakis kann zu Hause man mit etwas Ethylen-Gas nachhelfen. Dieses wird nämlich u.a. von Äpfeln gebildet, sodass die gemeinsame Lagerung von Äpfeln und Kakis (in einer Papiertüte) die Früchte beim Nachreifen unterstützen kann. Dies ist übrigens ähnlich wie bei Avocados, die durch die Lagerung mit Äpfeln ebenfalls schneller nachreifen. Helfen soll es auch, die Kaki vor dem Verzehr für einen Tag ins Tiefkühlfach zu legen.

Kakis sind meist Sharonfrüchte oder Persimonen.

Übrigens werden in Deutschland kaum Kakis in ihrer ursprünglichen Form verkauft. Bei den als "Kaki" bezeichneten Früchten handelt es sich meist um Sharonfrüchte bzw. Persimonen. Dies sind Kaki-Sorten, bei denen die Gerbsäuren und Kerne weitgehend weggezüchtet wurden.

Natürlich brauchen auch diese Früchte eine gewisse Zeit, um reif zu werden und ihr charakteristisches Aroma zu entwickeln. Allerdings kann man Sharon-Früchte und Persimonen auch in halbreifem Zustand schon genießen. Anders als bei einer ursprünglichen Kaki schmeckt hier auch die Schale.

Tipp: Lagern Sie Kakis (aber auch Sharonfrüchte und Persimonen) nach dem Kauf am Besten für ein paar Tage, bis die Schale ein wenig elastisch geworden ist. Echte Kakis sollten vor dem Verzehr sogar richtig weich sein.



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