Ei-Alternative

Warenkunde: Kala Namak (Schwefelsalz)

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Kala Namak (Schwefelsalz)Kala Namak (Schwefelsalz)
Bild: K/Vegpool


Kala Namak ist ein Würzsalz, das insbesondere in der indischen und südasiatischen Küche Anwendung findet. Das Salz ist auch unter dem Namen Black Salt oder Schwarzsalz bekannt und zeichnet sich durch einen hohen Schwefelwasserstoff- und Eisenanteil aus.

Als Steinsalzmineral wird es in Lava- und Vulkanminen vorwiegen in Indien aber auch in Pakistan abgebaut. Es enthält Spuren von Eisensulfiden, Natriumsulfat und Schwefelwasserstoff, wodurch es seine Farbe und den typischen Eigeschmack erhält. Als großer Kristall schimmert das Schwefelsalz rosarot bis dunkel violett oder schwarz. Kala Namak ist in Kristallform und gemahlen im Reformhaus, in einigen Biomärkten und im Versandhandel erhältlich.

In der ayurvedischen und indischen Küche kommt das Schwefelsalz als Würzmittel für verschiedene Speisen und Masala-Mischungen zum Einsatz. Und auch in der veganen Küche ist Kala Namak beliebt, da es sich aufgrund seines schwefeligen Aromas gut für pflanzliches Rührei aus Tofu und für andere vegane Eier-Alternativen eignet.

Schwefelsalz: Perfekt für veganes Rührei!

Ebenso gut schmeckt das Schwefelsalz auf Avocados und Auberginen. Außerdem auf Gurke, Tomate und Zucchini sowie auf rohen Champignons. Einen wunderbaren Snack verspricht dieser spezielle Ei-Ersatz zudem auf Brot, das mit veganer Mayonnaise bestrichen, mit Avocadoscheiben belegt und mit etwas Pfeffer gewürzt wird. Kala Namak ist ein Salz ohne chemische Zusätze, ohne Trennmittel und Jodzusatz und in der veganen Küche vielseitig einsetzbar.

Die Qualität von Kala Namak schwankt recht stark. Kristalle, gemahlen in der eigenen Salzmühle, schmecken oft aromatischer. Schwefelsalz sollte erst kurz vor dem Verzehr hinzugegeben werden. Das Salz sollte sehr trocken gelagert werden.

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Durch die natürliche Konzentration an Schwefelwasserstoff besitzt Kala Namak einen charakteristischen Schwefelgeruch, der in hoher Konzentration an „faule Eier“ erinnert.
Trotz des enthaltenen Schwefels stellt das Salz allerdings bei normaler Anwendung laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) keine gesundheitliche Gefährdung dar und kann also ohne Bedenken zum Kochen und Würzen verwendet werden [1].

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3,4/5 Sterne (22 Bew.)

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