Studiengang

Oecotrophologie: Die Ernährung als Wissenschaft

Veröffentlichung: , Bearbeitung:

Vegan an Uni und SchuleÖkotrophologie - die Wissenschaft von der Ernährung
Bild: Cherries - Fotolia.com


Die Oecotrophologie (oft auch "Ökotrophologie" bzw. Haushalts- und Ernährungswissenschaft) beschäftigt sich mit Aspekten rund um die Ernährung, darunter gesundheitliche Themen, aber auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragen. Ernährungswissenschaftler sind insbesondere im Bereich der Lebensmittelproduktion und -kontrolle tätig, können aber auch zum Beispiel eine Praxis als freie, qualifizierte Ernährungsberater eröffnen.


Ernährungswissenschaft wird sowohl an Universitäten, als auch Fachhochschulen gelehrt. Aufnahmebedingung ist in der Regel die Fachhochschulreife oder das Abitur, sowie ein Praktikum im Bereich der Lebensmittelproduktion.
Etwa 20 Universitäten und Fachhochschulen bieten Studiengänge in Ernährungswissenschaften an. Die Regelstudienzeit für den "Bachelor of Science" beträgt sechs Semester (drei Jahre), für den "Master of Science" vier weitere Semester bzw. zwei Jahre.


Die Zahl der Bewerber auf das Studium dieser relativ neuen Studienrichtung ist recht hoch, so dass in vielen Einrichtungen ein interner Numerus Clausus (meist 2,x) festgelegt wird. Interessierte an diesem Studiengang sollten im Voraus umfangreiche Informationen einholen, denn die Bildungseinrichtungen bieten oft spezielle Studienschwerpunkte und -ausrichtungen.

Mit dem direkten Umgang mit Nahrungsmitteln hat die Oecotrophologie zunächst wenig zu tun: Das dreijährige Oecotrophologie-Studium ist interdisziplinär und naturwissenschaftlich ausgerichtet, das heißt, Bewerber sollten großes Interesse und Lernbereitschaft für Fächer wie Chemie, Biologie und Mathematik mitbringen. Das Studium an der Fachhochschule ist oft praxisorientierter, wenngleich auch hier ein großer, theoretischer Teil zu meistern ist.




Das Studium der Oecotrophologie scheint vor allem Frauen zu begeistern - 2006 waren mehr als 80% der Studierenden weiblich (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft).
Aufgrund des demografischen Wandels wird mit einem wachsenden Stellenangebot für Ernährungswissenschaftler, insbesondere im Pflege- und Versorgungsbereich gerechnet.

Autor: Kilian Dreißig
Noch keine Bewertungen.
Kommentare

Verpasse keine Neuigkeiten!
Neueste Artikel, Vegan-Tipps und mehr, direkt ins Mail-Postfach.

E-Mail:
Gratis & jederzeit abbestellbar. Bitte beachte die Datenschutzerklärung und diese Infos.
Abmeldung jederzeit möglich.

Nächster Artikel:

Mit diesen 3 Tricks kommst Du günstig (oder kostenlos) an Obst und Gemüse



Dazu passende Artikel:

Kommentare sind nur noch für registrierte Nutzer möglich.

Kommentare

#1: Federchen
23.12.2012, 15:20 Uhr
Hallo, in dem Text werden Ernährungswissenschaften mit Oecotrophologie gleichgesetzt, das sind aber zwei unterschiedliche Studiengänge ;) Die Ernährungswissenschaften befassen sich nur mit Ernährung, dem menschlichen Stoffwechsel und auch etwas mit der Lebensmittelproduktion. Hier gibt es keinerlei Bezug zur Hauswirtschaft, außer es wird als Wahlmodul angeboten. Liebe Grüße, Federchen
Du bist nicht eingeloggt. Logge Dich ein oder registriere Dich, um einen Kommentar zu hinterlassen.

Hey, schön dass du hier bist! 😊

Wir sind eine kleine, unabhängige Redaktion und machen uns stark für vegane Ernährung.

Dafür benötigen wir Einnahmen, z. B. über Werbung. Dein Werbeblocker lässt das nicht zu.

Hilf uns, unsere Arbeit fortzuführen.

» Jetzt Unterstützer werden

oder schnell was überweisen:
Paypal

» weitere Optionen

Ladezeiten

header 0.00136s
Gap 2 0.00067s
Gap 4 0.00063s
Gap 5 0.09947s
Gap 6 0.04555s
Spalten (Gaps) parsen 0.14787s
Hauptbild 0.00038s
Artikel parsen 0.1502s
Naechster Artikel 0.00676s
Amazon-Anzeige 0.001s
Aehnliche Artikel Sidebar 0.00165s
Aehnliche Artikel 0.0015s
Gesamt: 0.18751 Sekunden
© Vegpool.de 2011 - 2020.
Renderzeit: 0,188 Sek.