Im Test: Juicepresso 3 in 1 Saftpresse


Wer frische Säfte liebt, wird mit einer eigenen Saftpresse seine Freude haben. Für Singles mit geringem Saft-Bedarf sowie für muskelbepackte Familienväter bieten sich handbetriebene Saftpressen an, die mit einer Kurbel betrieben werden. Wer es eher komfortabel mag, bekommt für etwas mehr Geld auch ein motorisiertes Gerät.
Um möglichst viele Inhaltsstoffe zu bewahren und rohköstliche Säfte herzustellen, macht es Sinn, eine langsam drehende Saftpresse zu kaufen, die bei der Verarbeitung des Pressguts wenig Wärme erzeugt.
Die „Juicepresso“ von Jupiter ist ein solches Gerät. Der Hersteller hat ein Gerät zum Test verliehen.

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Vorgestellt: Die „Juicepresso“ Saftpresse

Pressschnecke der „Juicepresso“
Pressschnecke
Bild: K/Vegpool
Die „Juicepresso“ ist eine vertikale Saftpresse, das bedeutet, dass das Obst von oben nach unten durch die Pressschnecke wandert. Viele andere Saftpressen, zum Beispiel die „Green Star Elite“, haben eine horizontal angeordnete Schnecke. Bei einer vertikalen Anordnung soll die Saft-Ausbeute etwas höher sein (was wir im Test aber nicht verglichen haben). Zudem kann eine vertikale Saftpresse in vielen Haushalten besser verräumt werden und ist somit platzsparender – in mancher Küche kein ganz unwesentliches Merkmal.

Die „Juicepresso“ besteht aus einem Motorblock sowie einem Aufsatz mit Presstrommel, Pressschnecke und Einfüllstutzen. Die Verkleidung des Motorblocks und Teile des Aufsatzes bestehen aus solidem Hartplastik. Dank der dunklen Farbe des Aufsatzes bleiben farbige Spuren von Gemüse, die sich bei Saftpressen oft festsetzen und nur schwer entfernbar sind, verborgen.

Beim Aufsetzen des Einfüll-Stutzens muss darauf geachtet werden, dass er entsprechend der Markierung festgeschraubt wird, da sonst eine Sicherheitsautomatik die Saftpresse blockiert und man sich wundert, warum das Gerät nicht anspringt.

Nachdem alle Teile korrekt montiert und Behälter für Saft und Trester bereit gestellt sind, wird die Presse mit einem Schalter auf der Rückseite gestartet. Das Brummen des 150-Watt-Motors ist kraftvoll, aber nicht zu laut.
Nun kann das Pressgut eingefüllt werden.

Trester
Trester
Bild: K/Vegpool
Die „Juicepresso“ macht Saft aus vielen Obst- und Gemüsesorten (auch Blattgemüse), aus Pilzen und Kräutern. Auch Sojasäfte und Eis lassen sich in der „Juicepresso“ herstellen.
Für ein gutes Ergebnis empfiehlt es sich, das Pressgut in fingerdicke Stücke zu schneiden und abwechselnd harte und weichere Stücke einzufüllen. Durch eine Revert–("REV")-Taste kann die Saftpresse in den Rückwärtsgang versetzt werden, so dass die Pressschnecke auch widerspenstige Obst- und Gemüse-Stückchen erreicht und Verstopfungen verhindert werden.

Gleich nach der Verwendung sollte die Saftpresse gereinigt werden, damit keine Reste das feine Sieb der Pressschnecke verstopfen. Die Reinigung des Geräts ist verhältnismäßig aufwändig – einfaches Abspülen reicht nicht immer aus, da gerade Saftausgabe und Tresterauswurf schwer erreichbar sind. Eine mitgelieferte „Zahnbürste“ vereinfacht die Reinigung etwas.

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Juicepresso 3in1 Saftpresse
Motorisierte Vertikal-Saftpresse von Jupiter. Langsame Umdrehungen sorgen für eine schonende Entsaftung des Pressguts.
ab 196,99 Euro Zum Produkt

Fazit zur „Juicepresso“ Saftpresse

Die Saftpresse „Juicepresso“ ist ein solides Gerät, das leckere, frische Rohkost-Säfte produzieren kann. Der Trester wirkte relativ trocken und gut ausgepresst – ein gutes Ergebnis also. Mit ca. 280 Euro ist die „Juicepresso“ im mittleren Preisbereich angesiedelt. Wer erstmal klein beginnen möchte, ist mit einem handbetriebenen Gerät wie der „Z-Star Saftpresse“ gut bedient (ganz klein: Handsaftpresse „Green Power Entsafter“). Etwas leistungsstärker und leichter zu reinigen ist die Green Star Elite, die aber auch etwa doppelt soviel kostet.


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