Diese Studien zeigen den Einfluss der Tierhaltung auf die Klimakatastrophe

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Die Klimakatastrophe wird zu häufigeren Waldbränden führen.Die Klimakatastrophe wird zu häufigeren Waldbränden führen.
Bild: pixabay.com


Die globale Tierhaltung gehört zu den schlimmsten "Klimakillern". Der Flächenverbrauch, der Anbau der Futtermittel und der Ausstoß von Methangasen trägt wesentlich zur Überhitzung des Klimas bei. Tierprodukte zu meiden ist daher der wichtigste Schritt, den jeder Einzelne tun kann. Wissenschaftliche Studien belegen das.

Aus dem Grund haben wir hier eine Übersicht von wissenschaftlichen Studien, Belege und Publikationen erstellt, die Einflüsse der globalen Tierhaltung auf die Klimakatastrophe thematisieren.

FAO-Studie: Tierhaltung signifikante Quelle für Treibhausgase

Die vielleicht wichtigste Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aus dem Jahr 2013 untersuchte, wie groß der Einfluss der globalen Tierhaltung auf das Klima ist - und welche Möglichkeiten zur Abmilderung der Klimafolgen es gibt.


Die Studie trägt den Titel "Tackling Climate Change Through Livestock" und ist hier einsehbar.

Studie belegt ökologische Vorteile einer pflanzlichen Ernährung.

Die Forscher Joseph Poore von der Oxford University und Thomas Nemecek, stellvertretender Forschungsgruppenleiter Ökobilanzen beim Forschungsinstitut Agroscope in Zürich, haben mehr als 500 Studien ausgewertet und dabei auch Daten von fast 40.000 Tierhaltungsbetrieben und 1900 Verarbeitungsbetrieben analysiert. Dabei untersuchten sie die Klimaauswirkungen einzelner Lebensmittel, vom Anbau bis zur Ladentheke. Auswertung


Studienleiter Joseph Poore sagte dem "Guardian": "Eine vegane Ernährung ist wahrscheinlich der wichtigste Schritt, den Einfluss auf die Erde zu verringern" (Übersetzung durch uns).

"Oxford-Studie": Pflanzliche Ernährung schützt das Klima - und kann Leben retten.

In der "Oxford-Studie" von 2016 gehen Wissenschaftler der Frage nach, welche gesundheitlichen und ökologischen Nebeneffekte eine globale Umstellung auf überwiegend pflanzliche Ernährung hätte. Die Wissenschaftler belegen, dass eine überwiegend pflanzliche Ernährung die Treibhaus-Emissionen bis 2050 um 70% senken würde - und über 8 Millionen Menschenleben im Jahr retten könnte. Zur Studie.

Der "Fleischatlas"

Die Heinrich-Böll-Stiftung gibt zusammen mit dem BUND Naturschutz und Le Monde Diplomatique einen "Fleischatlas" heraus, der regelmäßig aktualisiert wird. Darin werden wissenschaftliche Erkenntnisse leicht verständlich aufbereitet. Zum Fleischatlas.

Kennst Du weitere qualifizierte, wissenschaftliche Publikationen zum Thema? Lass es uns wissen!
Autor: Kilian Dreißig
4,9/5 Sterne (13 Bew.)
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