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Lebensmittel

Warenkunde: Süßkartoffeln

Süßkartoffeln oder auch Bataten gehören zu den Windengewächsen und sind mit normalen Speisekartoffeln, die zu den Nachtschattengewächsen gehören, nur sehr entfernt verwandt. Süßkartoffeln kommen ursprünglich aus Mittelamerika und werden inzwischen in vielen weiteren, klimatisch milden Ländern angebaut. China ist heute der mit Abstand größte Produzent von Süßkartoffeln.
In Deutschland findet man Süßkartoffel-Knollen in der Gemüseabteilung gut sortierter Super- und Biomärkte.

Süßkartoffeln aus biologischem Anbau schmecken oft aromatischer und gehaltvoller und sind besonders gut für Püree und Aufstriche geeignet.

Süßkartoffeln: Ein Grundnahrungsmittel

Süßkartoffeln brauchen ein warmes Klima, um optimal zu gedeihen. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie in der mitteleuropäischen Küche eher ein Schattendasein führen. Weltweit stehen die Süßkartoffeln indes recht weit oben im Rang der wichtigsten Grundnahrungsmittel, denn sie sind ein wichtiger Lieferant für Kohlenhydrate, Karotin und weitere Nährstoffe wie Eisen und Vitamin C.

Der ebenfalls enthaltene Stoff Caiapo gilt als besonders gesundheitsfördernd und soll sich positiv auf Cholesterinspiegel und sogar Diabetes auswirken (wissenschaftliche Infos dazu auf der Seite der US National Library of Medicine).

Süßkartoffeln: Vielfältig, nährstoffreich und gesund

Anders als bei den gewöhnlichen Kartoffeln können die Knollen der Süßkartoffeln auch roh verzehrt werden. Und auch die Blätter der Süßkartoffeln lassen sich wie Spinat zubereiten.
In Deutschland findet man meist nur die rötlichen, spitz zulaufenden Knollen. Diese können bis zu ca. 30 Zentimeter lang werden und mehrere Kilo wiegen.
Weltweit werden Serten in verschiedenen Farben angebaut, wobei gelb- und rotfleischige Sorten besonders reich an Karotinen sind. Die nährstoffreichen Schalen der Süßkartoffel-Knollen kann man übrigens mitessen.

Wegen ihres hohen Wassergehalts sind Süßkartoffeln nicht gut lagerfähig und trocknen schnell aus. In Zeitungspapier eingewickelt können sie an einem kühlen, trockenen Ort mehrere Tage aufbewahrt werden.

Süßkartoffeln zubereiten

Als recht süßes Gemüse geben Süßkartoffeln vielen klassischen – durchaus auch herzhaften – Gerichten einen exotischen Touch. Sie schmecken frittiert, angebraten, gedünstet, in Suppe und als Püree. Auch roh können Süßkartoffeln verzehrt werden, z. B. als Snack oder Gemüsesaft.

Rezept: Süßkartoffel-Aufstrich
Süßkartoffel in Stücke schneiden und ca. 7 Minuten kochen.
Rote Paprika in kleine Stücke schneiden und zusammen mit Zuckermais in Sonnenblumenöl anbraten.
Süßkartoffeln mit einer Gabel zerdrücken, gebratene Paprika und Mais hinzugeben, mit Kräutersalz, Pfeffer und Thymian abschmecken.
Guten Appetit!


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