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Ingrid bloggt

Vegan 60+: Wie mir der vegane Kurs half


Hallo ihr Lieben, es ist wieder einmal Sonntag und ich schreie laut um Hilfe.
In meinem Kühlschrank haben sich ein Ziegenkäse und eine Chorizo eingenistet! Jetzt bin ich seit März vegan. (Wie es dazu kam, das könnt ihr hier lesen).
Und dann das...

Nein, ich bin nicht rückfällig geworden. Die Sachen gehören einem Gast und sind als Mitbringsel für die Lieben daheim gedacht. Trotzdem: Der Geruch erinnert einfach an frühere Zeiten. Und Chorizo und Ziegenkäse habe ich noch vor wenigen Monaten gerne gegessen.

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Aber ich bin ja aus gutem Grund vegan geworden und diese Zeiten sind vorbei. Chorizo oder Ziegenkäse waren lecker, das will ich nicht abstreiten. Aber es gibt noch etwas das beim Essen eine Rolle spielt: Die Zufriedenheit. Und die habe ich, wenn ich selbst koche und auch noch weiß, wie gut es mir tut. Und den Tieren.

Wer meinen Blog schon von Anfang an verfolgt, der weiß ja, dass da ein Mensch nicht ganz unschuldig war, an meiner Umstellung von der „Normalesserin“ zur Veganerin. Kilian, der auch die Internetseite Vegpool betreibt (diese hier). Er hat auf Teneriffa seinen veganen Onlinekurs entwickelt und hat sich dafür bei mir als Gast eingemietet.

Veganer - bloß zu faul zum kochen?

Zuerst hatte ich ja einige Vorurteile. Ich kannte schon ein paar Vegetarier. Aber über Veganer konnte ich nur die Stirn runzeln. Eine frühere Kollegin war Veganerin, aß nur rohes Obst und Gemüse und kämpfte mit Gesundheitsproblemen. Auf meine Frage warum sie sich so ernährt, antwortete sie lapidar: „Ich bin zu faul zum Kochen!"

Selbstgemachter Aufstrich
Selbstgemachter Aufstrich
Bild: K/Vegpool

Ich habe mir ja wirklich nie irgendwelche Gedanken gemacht über das Fleisch, das ich im Supermarkt gekauft habe. Es war ja meiner Meinung nach auch nicht sooo viel Fleisch was ich verzehrte, und meine gesundheitlichen Probleme rührten daher, dass ich halt langsam alt werde. Der Cholesterinspiegel war seit meiner frühsten Jugend erhöht... Also worüber nachdenken?

Aber als Kilian ankam, war ich beruhigt, dass sich meine Befürchtungen nicht bestätigt haben. Wir haben dann nach und nach immer öfter über Veganismus gesprochen... Wir haben abends oft zusammen gegessen und uns unterhalten. Ich habe ihn ausgefragt und er mich.

Ich hatte von Ernährung keine Ahnung

Obwohl ich Krankenschwester bin, mich mit Beatmung und Notfällen auskenne, vor keinem spritzendem Blutgefäß davonlaufe... Ich wusste fast gar nichts.

Doch, ich wusste, dass ich Eiweiß, Fett und Kohlehydrate brauche, und auch ab und zu was Frisches essen sollte, wegen der Vitamine. Im Winter tat es meiner Meinung nach auch eine Vitamintablette. So ein „frischer-Salat-Freak“ war ich ja noch nie, und ein Obst-Fan bin ich auch nicht gerade. Das war einfach eine Sache der Gewohnheit und Kochen musste immer schnell gehen. Das Leben ist ja eh so kurz.

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Kilian hat mir später angeboten, für mich mitzukochen. Ich hatte das aus pragmatischen Gründen angenommen... einfach, weil ich keine Lust hatte, mir selbst nach der Arbeit noch was zu kochen. (Hier könnt Ihr das nachlesen).

Vegan bringt wohl doch was!

Und dann, schon nach kurzer Zeit, habe ich gemerkt, dass es mir körperlich besser geht. Ich war nicht mehr ganz so müde und habe etwas Gewicht verloren, ohne dass ich Hunger hatte. Also irgendwas musste da ja doch dran sein. Und so fragte ich einfach, ob ich den Kurs nicht mal testen darf. Im Gegenzug dazu bot ich an, den Mietpreis fürs Zimmer zu senken.

Mit Feuereifer habe ich mich auf all die neuen Informationen gestürzt, die mir da geboten wurden. Der Kurs war natürlich noch nicht fertig und ich war eine der ersten Testerinnen! Und ich war erstaunt: Eiweiß geht auch mit pflanzlicher Ernährung, und noch dazu durch Lebensmittel die ich sowieso gerne esse. Linsen zum Beispiel. Ich liebe Linsen in allen Formen! Die klassische Frage beim veganen Coming-Out lautet ja: „Und woher bekommst du dein Eiweiß?“

Ich muss immer wieder dazu sagen dass mein Hauptziel erst einmal eine vegane Ernährung ist. Ich trage noch meine Lederschuhe, werde aber sicher keine mehr kaufen. Ich denke alleine durch eine pflanzliche Ernährung werden die „Abfallprodukte“ sowieso weniger werden.

Kilians veganer Kurs half mir beim Vegan-Umstieg

Also der vegane Online-Kurs hat mir irgendwie die Augen geöffnet. Ich wusste einfach kaum was über Ernährung. Hatte so viele falsche Informationen in meinem Kopf. Das Thema hat mich inspiriert. Ich bin wirklich morgens aufgestanden und habe gleich mein Handy eingeschaltet, um die neueste Mail zu lesen.

Das E-Book habe ich mir runtergeladen und lese es jetzt auch immer mal wieder durch. Ich finde auch jedes Mal wieder Informationen, die ich schon wieder in die Kammer des Vergessens gesteckt habe. Jetzt hatte ich ja das Glück, dass der Autor für mich immer persönlich zu erreichen war. Das finde ich übrigens auch klasse dass man sich mit Fragen direkt an ihn wenden kann, selbst wenn er nicht im gleichen Haushalt lebt :).

Schnell zubereitet und lecker: Tomatensalat mit Kichererbsen
Schnell zubereitet und lecker: Tomatensalat mit Kichererbsen
Bild: K/Vegpool

Als die 15 Tage Mailcoaching vorbei waren, hat mir morgens direkt etwas gefehlt und ehrlich, ich hab die Mails nochmal gelesen, jeden Tag eine.

Ich habe auch heute immer noch etwas Sorge, bei meiner Ernährung Fehler zu machen, einen Nährstoffmangel zu produzieren. Das haut einem ja auch jeder um die Ohren. Darauf geht Kilian im Kurs auch ein. Er ist ja schon seit 15 Jahren Veganer und hat schon etwas mehr Erfahrung. Im Kurs kommen ja auch Ernährungs-Experten zu Wort, die sich mit veganer Ernährung beruflich beschäftigen.

Es geht also nicht nur um Ernährung, sondern um die ganze Vegan-Umstellung. Deshalb lese ich wirklich noch viel nach, hol mir auch Infos aus allen Quellen, die ich nur erreichen kann.

Mein Körper sagt mir was er braucht

Inzwischen sagt mir mein Körper auch was er braucht... bilde ich mir zumindest ein. Da gibt es Tage, da bin ich gierig nach einer Schüssel voll frischem Salat, nach Erbsensuppe im Sommer, oder nach Nudeln mit einer reichhaltigen Gemüsesoße. Das kenne ich von früher nicht. Da war es: Egal was, einfach essen und satt sein!

Ich finde es super, wie ich jetzt lebe, vermisse nichts und auch die Komplimente meiner Mitmenschen freuen mich. Alt bin ich noch immer, aber meine Haut ist besser durchblutet, ich bin beweglicher und „strahlender“, was auch immer das heißen mag. Ich hoffe es hat nichts mit Radioaktivität zu tun :)
Kilian, ich bin dir und deinem Kurs dankbar, dass du so in mein Leben hineingepfuscht hast. Gepfuscht ist dabei positiv belegt! Danke!

Supporter sehen weniger Werbung.

Mir wurde neulich eine Frage gestellt die mich sehr zum Nachdenken gebracht hat: Findest du, dass Du durch die vegane Ernährung dein Leben besser unter Kontrolle hast?
Ich denk noch drüber nach und verrate es beim nächsten Mal. Hier geht's weiter.
Sonnige Grüße
Ingrid


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