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Vegan-Einstieg

5 typische Einsteiger-Fehler beim Vegan-Umstieg

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Typische Fehler, die man beim Vegan-Einstieg vermeiden sollte. Bild: Fotolia.com

Vegan zu werden klingt für immer mehr Menschen nach einer guten Möglichkeit, gewohnte Pfade zu verlassen und dem persönlichen Raubbau auf der Erde ein Ende zu setzen. Vegan zu leben hat aber auch so große, gesundheitliche Vorteile, dass immer mehr Ärzte zu einer pflanzenbasierten Ernährung raten.

Doch trotz aller guten Gründe, vegan zu werden, begehen viele Vegan-Einsteiger typische Fehler. Es sind Fehler, die bei Einsteigern immer wieder vorkommen. Ohne ausreichende Vorbereitung läuft man dann Gefahr, nach kurzer Zeit frustriert aufzugeben. Sogar Mangelerscheinungen können bei einer fahrlässig geplanten Ernährungs-Umstellung die Folge sein. Wir zeigen 5 Tipps, die Sie als Vegan-Einsteiger unbedingt vermeiden sollten!

Fehler #1: Mal eben spontan loslegen.

Wir können es sehr gut verstehen, dass viele Menschen Lust haben, sofort mit der veganen Ernährung durchzustarten. Das Problem: Der innere Schweinehund wird dabei schnell vergessen. Bitte, wer? Beim inneren Schweinehund handelt es sich um den Teil unserer Persönlichkeit, der es gerne bequem und gewöhnlich mag. Wenn der Hunger da ist, übernimmt der innere Schweinehund gerne das Kommando - und dann ist schneller wieder ein Tierprodukt auf dem Teller, als uns lieb gewesen wäre.


Aus dem Grund raten wir dazu, sich von vornherein darauf einzustellen, dass die vegane Ernährungs-Umstellung ein Prozess ist, der etwa 6 Wochen Zeit benötigt. Und dass wir in der Zeit besonders gut auf unsere inneren Gelüste achten - und entsprechend vorsorgen. In der Umstellungsphase erlernen wir neue Routinen, sodass auch unser innerer Schweinehund wieder zufrieden auf sein gemütliches Sofa zurück kehren kann.

Fehler #2: Einfach die Tierprodukte weglassen.

Veganismus ist bekannt als eine Ernährung ohne Tierprodukte. Doch ganz so einfach ist es nicht. Wer zuvor viel Fleisch, Milch und Eier verzehrt hat, und diese einfach weglässt, wird schnell frustriert aufgeben. In schweren Fällen kann es sogar zu einem Mangelzustand kommen.

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Anders gesagt: Vegane Ernährung ist eine Umstellung der Ernährung. Statt bloß Tierprodukte wegzulassen oder sie zu ersetzen, lassen sich Veganer von der Vielzahl der Lebensmittel inspirieren, die in Deutschland verfügbar sind. So gelangen viele neue Leckereien auf den Teller, die manch ein Fleischesser nicht einmal kennt.

Fehler #3: Fehlende Kontakte.

Essen ist eine höchst soziale Tätigkeit. Daher ist Unterstützung im Freundes- und Bekanntenkreis besonders wichtig beim Vegan-Umstieg. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele Fleischesser Vorurteile gegenüber Veganern haben. Dazu gibt es psychologische Studien, die zeigen, dass Fleischesser sich häufig schon allein von der Anwesenheit eines Veganers angegriffen fühlen - und in "vorauseilender Abwehr" selbst zum Angriff übergehen.

Mit einem offenen, umgänglichen Freundeskreis gelingt die vegane Ernährungs-Umstellung mit Genuss. Und wer mag, kann sich mit ein paar leckeren Vegan-Gerichten beim nächsten Grillabend revanchieren. Denn eines kennt wohl jeder Veganer: Dass die mitgebrachten veganen Spezialitäten immer zuerst weggefuttert sind.

Fehler #4: Keine B12-Supplementation.

Menschen benötigen Vitamin B12 für ein gesundes Nervensystem. Vitamin B12 wird zwar von Mikroorganismen gebildet, ist in einer modernen, pflanzenbasierten Ernährung aber nur in Spuren vorhanden. Daher empfehlen Experten dringend, Vitamin B12 zu supplementieren. Das ist kinderleicht, aber wichtig.

Auch Nutztiere erhalten künstliches Vitamin B12 - wirklich "natürlich" ist unsere moderne Lebensweise ohnehin nicht mehr. Als Veganer muss man sich also keinem falschen Gram oder Stolz hingeben. Siehe auch: Worauf bei Vitamin B12-Präparaten achten?

Fehler #5: Faulheit und Desinteresse.

Vegan zu leben ist auch bei kleinem Geldbeutel durchaus gut möglich. Eine entsprechende Beschäftigung mit der Ernährung vorausgesetzt. Die häufigsten Ernährungsfehler resultieren nicht aus Geldmangel, sondern aus Faulheit und Desinteresse.

Wer zu faul ist, selbst einzukaufen und frisch zu kochen, der greift einfach gerne zu den stark verarbeiteten Konserven und Fertiggerichten, die dick, plump und ungesund machen. Und ja, auch im veganen Bereich gibt es inzwischen eine große Auswahl an Fertiggerichten. Glück hat, wer einen vegan lebenden Partner hat, der einen mit gesunden Gerichten bekocht.

Autor: Kilian Dreißig
4,2/5 Sterne (39 Bew.)

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