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Ernährungsstile

Die verschiedenen Formen der High-Carb-Ernährung

Viele Experten sind sich darüber einig, wie gesund eine pflanzenbasierte Kost mit geringem Fettanteil ist. Trotzdem gibt es auf die Frage, wie genau diese Kost eigentlich zusammengesetzt sein soll, weiterhin keine klare Antwort. Eine Form der pflanzenbasierten Kost ist gerade auf dem Vormarsch: die High-Carb-Ernährung. Sie ist sehr gut vegan und ohne Tierprodukte umsetzbar.

Doch auch innerhalb der veganen High-Carb-Ernährung gibt es immer noch deutliche Unterschiede. Der folgende Artikel soll auf diese Unterschiede eingehen und verdeutlichen: vegan High-Carb ist nicht gleich vegan High-Carb.

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Grundlegend lässt sich sagen, dass alle Formen der High-Carb Ernährung darauf ausgelegt sind, den Großteil der Kalorien durch Kohlenhydrate aufzunehmen. Sowohl Fette als auch Proteine werden nur in kleinen Mengen verzehrt. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass unverarbeitete Kohlenhydrate von möglichst hoher Qualität konsumiert werden. Dies ist insbesondere bei den High-Carb-Formen „Raw till four“ und „80/10/10“ zu beachten, bei denen viel Obst verzehrt wird. Für Getreide gilt, dass die Vollkornvariante grundlegend zu bevorzugen ist, während normaler Haushaltszucker und Weißmehlprodukte zu vermeiden sind.

Frau beim Einkauf
High-Carb ist vegan gut möglich
Bild: © Boggy - Fotolia.com (bearb.)

Die „Starch-Solution“ – stärkehaltig essen

Bereits seit Jahrzehnten beschäftigt sich der Mediziner Dr. McDougall aus Amerika mit gesunder Ernährung. Seine langjährigen Forschungen unterstützen den Ansatz, dass eine High-Carb-Ernährung, die grundlegend aus Stärke besteht, für den Menschen am gesündesten ist. Als Beispiele führt er unterschiedliche Völker an, deren Ernährung sich teilweise Jahrtausende auf Kohlenhydrate gestützt hat. So hatten beispielweise viele asiatische Länder zu einer Zeit, zu der ihr Essen hauptsächlich aus Reis bestand, keine Gewichtsprobleme oder chronische Krankheiten.

In seinem Gesundheitszentrum, in seinen Vorträgen und Büchern lehrt er deshalb folgende Zusammensetzung des Essen: Den Hauptteil der Mahlzeit sollten stärkehaltige Lebensmittel wie Getreide, stärkehaltiges Gemüse und Hülsenfrüchte ausmachen. Obst und Gemüse sorgen weiterhin für wichtige Nährstoffe, eignen sich, aufgrund ihrer geringen Kaloriendichte, jedoch nicht zum Sattessen. Fetthaltige Lebensmittel werden nur in sehr kleinen Mengen verzehrt und Öle sogar komplett gemieden.

High-Carb-Form „Raw Till Four“

Die vegane High-Carb-Form Raw Till Four, auf Deutsch, Roh bis vier, hingegen propagiert eine andere Form der High-Carb Ernährung. Bekannt geworden durch Freelee the Banana Girl (Freelee das Bananen-Mädchen), stützt sich diese Variation der High-Carb-Ernährung auf das Prinzip, bis 16 Uhr ausschließlich rohe Kost mit vielen Kohlenhydraten zu sich zu nehmen. Besonders geeignet sind hierfür Obst wie Bananen und Datteln. Am Abend jedoch kann eine warme Mahlzeit verzehrt werden, die ebenfalls zum Großteil aus Kohlenhydraten bestehen sollte.

High-Carb-Form: 80/10/10

Noch einen Schritt weiter geht die Methode des Chiropraktikers Dr. Douglas Graham, der ebenfalls für einen hohen Kohlenhydrat-Anteil in der Ernährung plädiert (80%), hierfür jedoch ausschließlich rohes Obst und Gemüse heranzieht. Die Einteilung nach Graham, 80% der Ernährung durch Kohlenhydrate, 10% durch Protein und 10% durch Fett zu decken, ist jedoch nicht neu. Andere Ärzte und Studien verweisen ebenfalls auf diese Einteilung, jedoch ohne sich hierbei gänzlich auf Rohkost zu verlassen.

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Es zeigt sich also, dass trotz der grundlegenden Gleichheiten die Unterschiede der High-Carb Ernährungsformen weit auseinander gehen, denn der Konsum von hohen Mengen Obst ist nicht gleichzusetzen mit dem Verzehr von gekochten Kohlenhydraten wie beispielsweise Haferbrei oder Vollkornreis.



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