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Vegan leben: Die besten Gründe, jetzt vegan umzusteigen

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Inhaltsverzeichnis:

Vegan zu leben bedeutet, Tierprodukte zu meiden, nachhaltiger zu leben und der eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun. Die vegane Lebensweise ist zur Zeit richtig im Trend. Doch es gibt viele Gründe, warum Veganismus viel mehr ist als eine Mode. Als eines der größten Vegan-Portale haben wir Dir hier Tipps, Infos und Inspiration rund um das vegane Leben zusammengestellt.

Vegan leben: Vorurteile und (vermeintliche) Hürden

Viele Menschen denken bei Veganismus leider immer noch zuerst an Verzicht. Tierprodukte sind in unserer westlichen Esskultur einfach sehr präsent. In anderen Ländern sieht es - zum Glück - anders aus. Wer in den Industrieländern von einer durchschnittlichen Ernährung auf eine vegane Ernährung umstellt, wird davon gesundheitlich meist deutlich profitieren.

In Deutschland erfüllt die durchschnittliche, normale Ernährung das Kriterium einer Fehlernährung. Zwei Drittel aller Männer in Deutschen sind übergewichtig oder sogar adipös. [1] Fehlernährung jede Art von Ernährung, die uns schadet. Nicht nur Mangelernährungen gehören zu den Fehlernährungen. Überernährung könnte sogar noch mehr Todesopfer fordern.

Tierprodukte fördern Zivilisationserkrankungen

Die meisten Zivilisationserkrankungen (darunter auch Diabetes Typ 2, Arteriosklerose und Bluthochdruck) hängen mit einer ungünstigen Ernährung mit vielen tierischen Fetten, Weißmehl, raffiniertem Zucker und Salz zusammen.

Es liegt sicher nicht nur an den Tierprodukten, aber auch. Und an der Menge. Und daran, dass Tierprodukte keine Ballaststoffe enthalten, dafür aber jede Menge gesättigte Fettsäuren [2].

Eine Frau mit Übergewicht bereitet Gemüse zuMenschen mit Übergewicht profitieren von einer pflanzenbasierten Ernährung besonders.
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Die Ernährung in Deutschland ist überwiegend phantasielos und langweilig. Die Grundzutaten sind Weizen, Fleisch, Milchprodukte, Tomaten, Zucker und Salz. Plus jede Menge Geschmacksstoffe. Das vegane Leben bietet einen faszinierenden Blick über den Tellerrand - auf eine ungeahnte Vielfalt.

Vegan zu leben ist keine Frage des Verzichts. Es bedeutet, die eigene Komfortzone zu verlassen, Neues zu entdecken und Wohlbefinden zu gewinnen.

Vegan leben: Phantasie und Kreativität in der Ernährung

Wer vegan leben möchte, muss auf nichts verzichten. Uns stehen in Deutschland über 300 Grundzutaten problemlos zur Verfügung. Darunter Getreide, Hülsenfrüchte, unzählige Obst- und Gemüsesorten, Pilze, Kräuter, Saaten, Nüsse und mehr.

Wir könnten damit jeden Tag ein neues Gericht ausprobieren und müssten unser ganzes Leben lang keines wiederholen. Ein Mangel in der veganen Ernährung wäre ein Mangel an Phantasie. Trotzdem sollte man natürlich auch als Vegan-Einsteiger ein paar Tricks kennen, um alle Vorteile für sich zu nutzen. Mehr dazu weiter unten!

Vegan leben bedeutet nicht, bloß Tierprodukte wegzulassen

Viele Menschen glauben, Veganer würden einfach nur die Tierprodukte streichen. Dabei ist eine vegane Ernährung eine richtige Bereicherung des Lebens. Es gibt so viele neue Lebensmittel zu entdecken. Schon manch ein früherer Kochmuffel hat so wieder begonnen, den Kochlöffel zu schwingen!

Die Komfortzone endlich verlassen

Leider werden Veganer in unserer Kultur häufig verspottet. Viele Menschen kommentieren aus einem Leben voller Eintönigkeit heraus. Statt die eigenen Ansprüche zu erhöhen und über sich hinaus zu wachsen, verspotten sie lieber andere Menschen, die diesen Schritt wagen. So gesehen wäre es fast schon unnatürlich, wenn Veganer nicht für Aufsehen sorgen würden.

Manchmal hilft DurchatmenVegan zu leben heißt, die Komfortzone zu verlassen - und zu erweitern.
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Wir richten uns auf Vegpool an die Menschen, die ihr Leben in den Griff nehmen - und etwas verändern möchten. Die mit Offenheit, Freude und Neugier ins vegane Leben starten möchten (oder sich zumindest einmal offen darüber informieren möchten).

Doch bevor wir zu den Einsteiger-Tipps kommen, widmen wir uns noch einem weiteren Aspekt des veganen Lebens, der Dich ungemein motivieren könnte, etwas zu verändern:

Vegan leben und die Umwelt schonen

Vegane Ernährung verbraucht viel weniger Rohstoffe. Der wichtigste Grund liegt auf der Hand: Der komplette Anbau von Futtermitteln entfällt bei einer veganen Ernährung. Denn Rinder, Schweine und Hühner sind längst so genannte "Nahrungskonkurrenten". Sie beanspruchen Ackerflächen, die wir Menschen auch direkt für den Anbau von Getreide, Obst und Gemüse für den eigenen Verzehr nutzen könnten.

Die Vorstellung, dass ein Rind einfach auf der Wiese steht und friedlich grast, hat mit der Realität nichts mehr zu tun. Selbst die Rinder in den Schweizer Alpen (die so oft als idyllisches Beispiel dienen), stehen etwa 6 Monate im Jahr im Stall. Nicht selten wird sogar "Alpenmilch" durch Futtermittel gewonnen, die von der anderen Seite der Erde stammen.

Nutztiere wandeln Rohstoffe in Gülle um

Doch Rinder, Schweine und Hühner wandeln Futter nicht direkt in Fleisch, Milch und Eier um. Das meiste Futter wird zu Wärme - und Gülle. Die Nutztierhaltungen der Welt verwandeln wertvolle Böden in tote Güllegruben. Sie übersäuern die Ozeane und vergiften die Grundgewässer. Gülle ist ein ernsthaftes Problem für die Ökosysteme der Erde.

Weitere Gründe für eine pflanzliche Ernährung

...und warum wir Tierprodukte aus ökologischen Gründen besser meiden sollten:

  • Artenvielfalt
    Der Anbau von Futtermitteln erfolgt unter niedrigeren Standards als der Anbau von Lebensmitteln. Gentechnik und Breitbrand- bzw. Total-Herbizide wie Glyphosat sind allgegenwärtig. Manche Anbaugebiete sind so groß, dass sie mit Flugzeugen bewirtschaftet werden ("crop duster"). Tödlich für unerwünschte (aber ökologisch höchst wertvolle) Tiere und Pflanzen vor Ort. Tödlich für Urwälder, Magrovensümpfe und Biodiversität. Tödlich auch für viele menschliche Anwohner, die - oft ohne es zu wissen - mit den giftigen Chemikalien in Berührung kommen. Vegan leben bedeutet, ökologisch(er) zu leben, da keine Futtermittel benötigt werden.
  • Energieverbrauch
    Der Anbau von Futtermitteln (und der benötigten Düngemittel) verbraucht sehr viel Energie. Mineralische Stickstoffdünger werden auch heute noch oft mit fossilem Erdgas produziert. Unmengen davon sind für den Anbau der Futtermittel erforderlich. Für ein veganes Leben sind keine Futtermittel erforderlich.
  • Gentechnik
    Gentechnische Methoden werden z. B. genutzt, um Futtermittel-Pflanzen gegen bestimmte Total-Herbizide resistent zu machen. Das erlaubt den Einsatz besonders aggressiver und lange wirksamer Herbizide. Da nicht nur die Produktions-Standards niedriger sind als beim Anbau von Lebensmitteln, sondern auch viele Futtermittel benötigt werden, um ein Stück Fleisch zu erhalten, öffnen (konventionelle) Tierprodukte der Gentechnik Tür und Tor. Übrigens: Etwa 90% aller Soja (eine Pflanze, die besonders oft gentechnisch manipuliert wird), werden zu Tierfutter verarbeitet. Soja für Lebensmittel wird immer öfter innerhalb Europa angebaut, um eine Kontaminierung mit Gentechnik und Pestiziden zu vermeiden.
  • Gülle-Problematik
    Rinder, Schweine und Hühner wandeln Futtermittel in Gülle und Wärme um. Nur ein kleiner Teil wird zu Fleisch umgewandelt. Doch während die Futtermittel meist importiert werden, bleibt die Gülle vor Ort - und belastet das regionale Grundwasser. Schon heute haben viele Gemeinde ein echtes Problem mit dem Nitrat-Gehalt im Trinkwasser! [3] Die Übersäuerung der Weltmeere hängt auch mit der immensen Gülle-Produktion zusammen. [4] Vegan leben bietet einen echten Ausweg!
  • Nahrungskonkurrenz
    Nutztiere sind Nahrungskonkurrenten des Menschen. Das bedeutet, dass sie nicht nur (für den Menschen unverwertbares) Gras fressen. Sie werden auch mit Futtermitteln von Ackerflächen gefüttert, auf denen auch direkt Lebensmittel angebaut werden könnten. Je nach Tierart bis zu 100%. Veganer verzehren Lebensmittel direkt, ohne den Umweg über die Tiere.
  • Rohstoff-Verbrauch
    Die Ackerflächen auf der Erde sind begrenzt. Doch die Bevölkerung nimmt rasant zu. Schon heute verbrauchen wir deutlich mehr Ressourcen, als nachwachsen (siehe auch Earth Overshoot Day). Das vegane Leben bietet einen Ausweg. Als Veganer können wir Ackerflächen direkt für den Anbau von Lebensmitteln nutzen und uns vielfältig und gesund ernähren. Vegan leben bedeutet, die Ökosysteme massiv zu entlasten - und deutlich effizienter und nachhaltiger zu leben.
  • Treibhausgase
    Nicht nur Autos, sondern auch Nutztiere heizen dem Klima ein. Bei der Verdauung entwickeln sich Gase, die in die Atmosphäre entweichen. Darunter auch besonders klimaschädliches Methangas. Bei der großen Anzahl an Nutztieren auf der Weit ist das ein ernsthaftes, womöglich für viele Staaten bald existenzbedrohendes Problem! Und: Die Umwandlung von Ökosystemen in Ackerfläche verringert die natürliche Aufnahmefähigkeit von CO2 - und verstärkt damit den Klimawandel [5].
  • Wasserverbrauch
    In Deutschland haben wir keinen Wassermangel. Doch deutsche Betriebe verfüttern auch Futtermittel aus Ländern, in denen Wassermangel herrscht. Die Förderung von Grundwasser kann dazu führen, dass ganze Landstriche vertrocknen. Das wiederum treibt die Versandung der Erde voran und begünstigt Hungerkatastrophen in den betroffenen Ländern. Vegan leben spart Unmengen an Süßwasser.

Echte Tierfreunde leben vegan

Tierprodukte zu meiden bedeutet, Tiere nicht weiter einsperren und ausnutzen zu lassen. Rinder, Schweine und Hühner verbringen ihr Leben in dunklen Ställen. Sie werden gezüchtet, um einem wirtschaftlichen Zweck zu dienen. Sobald sie unwirtschaftlich werden, wartet der Tod.

Tierfreunde leben daher vegan. Viele Menschen wagen zunächst einen Schritt zum Vegetarismus - und landen später doch beim veganen Leben. Der Grund liegt auf der Hand: Auch für vegetarische Produkte werden Tiere gequält und getötet.

Auch für Vegetarier sterben Tiere

Milch und Eier gelten zwar als vegetarisch, sind aber dennoch für den Tod von Tieren verantwortlich. Milchkühe werden regelmäßig künstlich befruchtet, um die Hormone in Schwung zu halten - und damit den Milchfluss anzuregen. Die Kälbchen werden oft schon wenige Wochen nach der Geburt getötet.

Ein kleines KalbAuch für vegetarische Produkte werden Tiere getötet.
Bild: egrego2, flickr.com (bearb.) Bildtitel: Jersey Calf, CC-BY

Und auch Hühner sterben bereits nach einem Bruchteil ihrer natürlichen Lebenserwartung. Die Hühner-Züchtereien töten männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen - weil sie keine Eier legen, aber auch kein Fleisch ansetzen. Manche Betriebe ziehen zwar auch die männlichen Tiere auf - aber auch bloß um sie später zu schlachten.

Vegan leben bedeutet, Tiere wirklich zu schützen.

Man muss kein besserer Mensch sein, um zumindest gegenüber Tieren respektvoll zu leben. Und auch wer sich bereits im Tierschutz engagiert, tut mit einer veganen Lebensweise den wichtigsten Schritt, um Tieren wirklich zu helfen. Auch für Tiere, die er wohl nie kennenlernen wird.

Vegan leben - aber bitte gesund.

Vegan zu leben ist eine echte Chance für die eigene Gesundheit. Unzählige Veganer berichten, sich nach dem Umstieg leistungsfähiger, motivierter und allgemein besser zu fühlen. Doch auch wenn das vegane Leben eher als "junger Trend" wahrgenommen wird, können besonders Senioren von einer Ernährungs-Umstellung profitieren.

Für uns als vegane Redaktion ist klar: Senioren sind die Zukunft der veganen Bewegung! Menschen mit Übergewicht, Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen können aus einer pflanzenbasierten Ernährung viel Nutzen ziehen.

Senioren können besonders profitieren

Bei ihnen sind die Vorteile eines (fundierten) Vegan-Einstiegs besonders schnell sichtbar. Unzählige Menschen konnten nach ihrer Ernährungs-Umstellung (in Absprache mit ihrem Arzt) sogar Medikamente reduzieren oder ganz absetzen. Seniorin Ingrid hat auf Vegpool ausführlich berichtet.

Es wäre natürlich übertrieben, zu behaupten, dass Veganismus wie ein Medikament wirken würde. Das Potential der veganen Ernährung liegt eher darin, dem Körper nicht weiter zu schaden. Und das kann nicht nur die Lebenserwartung erhöhen, sondern auch die Lebensqualität. Denn was bringt es, wenn man Dank der modernen Medizin zwar lange lebt, aber das Leben nicht mehr genießen kann?

B12-Einnahme

Wie alle Menschen benötigen auch Veganer Vitamin B12. Fleischesser nehmen dieses über Tierprodukte auf (allerdings erhalten die Tiere es oft künstlich über das Futter). Veganer können sich diesen Umweg sparen - und direkt ein Vitamin B12-Präparat einnehmen. Älteren Menschen wird generell empfohlen, Vitamin B12 zu supplementieren, unabhängig von der Ernährungsweise.

Wie ernähren Sie sich?
vegan
vegetarisch
ich esse auch Fleisch

In medizinischen Fachkreisen (z. B. den Gebieten der Ernährungsmedizin und Epigenetik) besteht längst Einigkeit, dass eine pflanzenbasierte Ernährung den meisten klassischen Zivilisationserkrankungen vorbeugen kann. Wir haben haben mit unserer Ernährung bereits heute Einfluss darauf, wie es uns im Alter gehen wird. Sehenswert dazu ist auch die Dokumentation Gabel statt Skalpell.

Weitere mögliche, gesundheitliche Vorteile des veganen Lebens:

  • Vegan gegen Arthritis
    Viele Patienten mit Arthritis (inkl. Rheuma) können von einer pflanzenbasierten Ernährung deutlich profitieren. Die Entstehung von Arthritis scheint (in vielen Fällen) mit der Ernährung in Verbindung zu stehen. [6]
  • Ballaststoffe
    Eine (vollwertige) vegane Ernährung ist reich an Ballaststoffen. Diese sind für eine gesunde Ernährung unerlässlich - und können sogar dabei helfen, Übergewicht zu vermeiden oder dieses abzubauen. Eine wichtige Funktion von Ballaststoffen liegt in der Reinigung des Verdauungssystems. Tierprodukte enthalten gar keine Ballaststoffe.
  • Vegan gegen Bluthochdruck
    Der Verzehr fettiger Tierprodukte kann die Entstehung von Bluthochdruck (Hypertonie) begünstigen. Die Einnahme von Tabletten kann bei einer gesunden, pflanzenbasierten Ernährung in vielen Fällen gänzlich unnötig werden (bitte immer in Rücksprache mit dem Arzt). Siehe auch: Erfahrungsbericht 1 | Erfahrungsbericht 2
  • Vegan gegen Übergewicht
    Eine pflanzliche Ernährung ist reich an Ballaststoffen und bietet gesunde Energie, ohne den Körper mit überschüssigen Kalorien zu überlasten. Wer viele Vollkornprodukte und schonend verarbeitete Lebensmittel verzehrt, auf stark verarbeitete, fettige Lebensmittel verzichtet und ausreichend Bewegung treibt, reduziert sein Risiko für Übergewicht deutlich. Nicht vergessen: Übergewicht ist eine der wichtigsten Ursachen für weitere (oft sogar tödlich endende) Erkrankungen!
  • Vielfalt in der Ernährung
    Wer sich bewusst vegan ernährt, isst deutlich mehr unterschiedliche Zutaten. Einfach deshalb, weil die genussvolle Beschäftigung mit einer gesunden, leckeren Ernährung die Kreativität beflügelt. Die Vielfalt auf dem Teller trägt zu einer verbesserten Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen bei, verbessert die Verdauung und stärkt das Immunsystem.

Den Umstieg ins vegane Leben wagen!

Wer vom veganen Leben auch persönlich profitieren möchte, sollte dennoch ein paar Regeln beachten.

Eine Ernährungs-Umstellung ist immer auch mit einem Schritt aus der eigenen Komfortzone verbunden - zugleich mit neuen Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken. Wer vegan leben möchte, muss hierbei nichts überstürzen. Es geht nicht darum, von Anfang an alles 100% korrekt zu machen. Schon wer 95% aller Tierprodukte vom Speiseplan streicht, hat bereits die wichtigsten Schritte getan.

Vegan leben - aber nicht nur Tierprodukte streichen

Wer ins vegane Leben starten möchte, sollte Tierprodukte nicht nur streichen, sondern auch neue Lebensmittel entdecken. Wer mag, kann Tierprodukte durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Allerdings sind auch Ersatz-Produkte nicht automatisch gesund. Spannender kann es sein, einfach ganz neue Lebensmittel auszuprobieren.

Sich beim Einkauf inspirieren lassen

Ein inspirierender Einkauf im Biomarkt kann einem die Augen öffnen. Am Besten täglich einkaufen, ohne Einkaufszettel, und dabei ganz bewusst Lebensmittel wählen, die man noch nie - oder lange nicht mehr - gegessen hat. Ob Austernpilze, Spitzkohl, Pastinaken oder violette Karotten: Wer einmal beginnt, sich bunter zu ernähren, wird daran schnell Freude finden!

Wer vegan lebt, sieht die Welt mit neuen Augen.
Bild: Fotolia.com

Wer gesundheitlich von einer veganen Ernährung profitieren möchte, der sollte auf eine ausgewogene, vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung achten. Dazu empfiehlt sich der Kauf eines Nachschlagewerkes wie z. B. Vegan-Klischee Ade sowie von 1-2 inspirierenden Kochbüchern. Auch unser Partnerkurs auf vegan-werden.de bietet fundierte Unterstützung beim Umstieg.

Frisch und bunt: Mit Lust ins vegane Leben starten

Frisch zubereiten, wenig Fett, viel buntes Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorn-Getreide... das sind die wichtigsten Grundlagen für eine gesunde Lebensweise. Der Austausch in einem veganen Forum ist für viele Vegan-Einsteiger besonders hilfreich und bietet Motivation und Unterstützung bei diesem verantwortungsvollen Schritt aus der eigenen Komfortzone (und der damit leider viel zu oft verbundenen Eintönigkeit).

In Kombination mit ausreichend Bewegung (mindestens 30 Minuten am Tag) und ausreichend Entspannung (Meditation, Lesen, Austausch mit Freunden (nicht: Fernsehen / Videogames) stärkt diese Lebensweise sogar einen ganz wesentlichen Grundstein für Glück und Zufriedenheit: Das Gefühl der Selbstwirksamkeit.

Mit Freude ins vegane Leben starten

Für viele Menschen ist das vegane Leben nur der Beginn zu einem allgemein aktiveren, erlebnisreicheren und engagierterem Leben. Es wäre zwar leicht (aber auch ziemlich faul), das Weltgeschehen vom Sofa aus zu kommentieren.

Es liegt in unserer Natur, uns weiterentwickeln zu wollen. Wir wollen Dinge tun, die uns überzeugen. Die unserem Wesen entsprechen. Der Schritt aus der eigenen Komfortzone ist bereits der wichtigste Schritt. Das vegane Leben wartet.

Mache das vegane Leben zur besten Entscheidung!

Für viele Menschen war der Umstieg auf ein veganes Leben rückblickend die beste Entscheidung ihres Lebens. Für Viele war es der Beginn einer ganz neuen Sichtweise auf das Leben. Statt Resignation, blindem Konsum und stets sinkenden Ansprüchen erleben sie diese neue Lebensweise als echte Bereicherung. Und das widerspricht wohl jedem Klischee vom veganen Leben!

Autor:
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