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Krebs

Vegane Ernährung statt Chemotherapie?

Eine Ernährung mit hohen Anteilen an Gemüse, Obst, Nüssen und Saaten gilt als besonders gesund - und kann wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge auch das Risiko für bestimmte Krebsarten senken. Nicht ohne Grund empfehlen Präventions-Mediziner immer öfter pflanzliche Lebensmittel auf dem Teller. In diesem Artikel gehen wir der Frage auf den Grund, ob eine vegane Ernährung womöglich sogar eine Chemotherapie ersetzen kann.

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Studien haben gezeigt, dass Vegetarier ein deutlich geringeres Risiko haben, an Lungen- oder Dickdarmkrebs zu erkranken. Aber auch das Risiko für Magen-, Brust- und Prostatakrebs ist oft geringer als bei einer Ernährung mit viel Fleisch und anderen Tierprodukten.

Veganismus: Mehr als Ernährung.

Neben der Ernährung haben natürlich viele weitere Aspekte einen Einfluss auf das individuelle Risiko, an Krebs zu erkranken. Vegetarier führen statistisch einen gesünderen Lebensstil als die Durchschnittsbevölkerung. Sie bewegen sich häufiger, rauchen seltener und trinken weniger Alkohol. Es ist wohl nicht nur die Ernährung, sondern die gesamte Lebenseinstellung, die sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Auch Veganer sprechen oft von einer "veganen Lebensweise" und nicht nur über eine Ernährung.

Salat mit Avocado und Beeren
Vegane Ernährung kann so bunt und vielfältig sein.
Bild: Fotolia.com

Alles sieht jedenfalls derzeit danach aus, dass Ernährung nicht bloß bedeutet, Nahrung zuzuführen, sondern dass unsere Lebensmittel auch Heilmittel sein können. Ein Satz, den schon Hippokrates gesagt haben soll. Allein: Die Forschung zum therapeutischen Nutzen einer veganen Ernährung steckt noch in den Kinderschuhen. Böse Zungen behaupten gar, große Pharma-Konzerne hätten schlicht kein Interesse daran, Krebs durch natürliche (und kostengünstige) Methoden zu heilen.

So einfach ist es wahrscheinlich nicht.

Kann Veganismus Krebs heilen?

Doch was, wenn die Krebserkrankung bereits ausgebrochen ist? Hat vegane Ernährung das Zeug, eine Krebserkrankung sogar zurück zu drängen? Kann Veganismus helfen, eine Ausbreitung des Krebses (Metastasierung) zu verhindern? Ersetzt die vegane Ernährung zukünftig womöglich die Chemotherapie?

Wird durch vegane Ernährung der Krebs endlich heilbar?

In der psychisch äußerst belastenden Zeit nach einer Krebs-Diagnose suchen Patienten oft verzweifelt nach einer wirksamen, alternativen Form der Krebsbekämpfung. Schließlich hat eine Chemotherapie oft heftige Nebenwirkungen und belastet den Körper (und die Lebensqualität) häufig sehr stark. Zudem ist die Chemotherapie nicht immer erfolgreich und kann sogar selbst bleibende Schäden verursachen.

Nachdenkliche Frau
Den Krebs mit veganer Ernährung besiegen?
Bild: Fotolia.com (bearb.)

Auch wenn viele Nebenwirkungen der Chemotherapie durch Medikamente gelindert werden können, ist schon der Gedanke an eine Chemotherapie für viele Patienten sehr beängstigend. Viele suchen nach schonenderen, natürlicheren Alternativen. Oft spielt hierbei die Komplementär-Medizin (also begleitende Medizin wie z. B. anthroposophische Methoden) eine wichtige Rolle. Doch manch ein Patient möchte die Schulmedizin ganz meiden - und den Kampf gegen den Krebs allein mit Unterstützung der Natur aufnehmen. Zum Beispiel durch eine konsequente, radikale Ernährungs-Umstellung.

Ist die vegane Ernährung eine gute Alternative zur Chemotherapie?

Erfahrungsberichte machen Hoffnung

Es gibt im Internet zahlreiche Erfahrungsberichte von Menschen, die an Krebs erkrankt sind und ihre Erkrankung mit einer disziplinierten, veganen (oft sogar rohköstlichen) Diät geheilt haben wollen. Ein bekannter Autor ist Franz Konz, der ansonsten eher durch seine Steuer-Ratgeber bekannt geworden ist. Konz soll an Magenkrebs erkrankt sein (einer besonders aggressiven Krebsart) und diese - nach der Operation - durch eine strenge (und weitestgehend vegane) "Urkost" selbst therapiert haben.

Doch so beeindruckend und hoffnungsvoll viele Erfahrungsberichte auch sind - meist sind es doch Einzelfälle. Nicht erwähnt werden schließlich jene, denen eine Heilung nicht vergönnt war. Ganz abgesehen davon sind auch nicht alle Fälle von "Heilung" medizinisch dokumentiert.

Mediziner warnen davor, persönliche Berichte über "Wunderheilungen" zu verallgemeinern. Vielmehr bestehe die Gefahr, dass Patienten aus Hoffnung auf ihre Genesung durch gesunde Ernährung andere, wissenschaftlich besser erforschte Möglichkeiten vernachlässigten.

Vegane Ernährung? Lieber begleitend!

Die österreichische Ärztin Dr. Rosa Aspalter hatte sich aufgrund ihrer eigenen Krebserkrankung zu einer Doppel-Strategie aus Chemotherapie und veganer Ernährung entschieden. Die Ernährungsmedizinerin ist heute davon überzeugt, dass ihr das geholfen hat, den Krebs zu besiegen.

Gute Beratung bieten Ernährungsmediziner
Vegane Ernährung - begleitend zur medizinischen Therapie.
Bild: Fotolia.com

"Mit den Hinweisen auf das tierische Eiweiß beim Krebswachstum war das die erste reale und risikolose Chance. Tierisches Eiweiß konnte ich ohne Probleme weg lassen und die Wirkung war überwältigend", schreibt Dr. Aspalter auf ihrer Seite. Diese hat sie ins Leben gerufen, um ihre Theorien und Erkenntnisse wissenschaftlich zu untersuchen. Es ist eines der ersten, wissenschaftlichen Projekte über die Chancen einer veganen Ernährung bei Krebs - und wird mit Spenden finanziert.

Was ist Ihre vegane Haupt-Motivation?
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Doch auch wenn eine vegane Ernährung nach derzeitigem Wissensstand nicht als alleinige "Therapie" empfohlen werden kann, kann sie den Körper durchaus bei der Heilung unterstützen und kräftigen. Vieles deutet darauf hin, dass eine bewusst geplante, vegane Ernährung während der Krebs-Therapie (und danach) eine durchaus gute Entscheidung ist. Und es ist durchaus vorstellbar, dass eine vegane Ernährung zukünftig als begleitende Maßnahme eine wichtige Rolle in der Onkologie einnehmen wird. Zur Stärkung des Immunsystems und in Kombination mit wirksamen, medizinischen Methoden zur Bekämpfung der Krebszellen.

Veganismus: Keine Medizin, aber Stärkung.

Patienten sollten sich hierzu aber immer mit einem auf Ernährung spezialisierten Arzt und mit ihrem Onkologen abstimmen, um mögliche unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Therapien und Medikamenten auszuschließen. Da die Ernährung im Medizin-Studium oft sehr vernachlässigt wird, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Arzt in diesem Bereich qualifiziert ist.

Wer sich aus gesundheitlichen Gründen (auch in Form einer speziellen Diät) vegan ernähren möchte, der sollte sich intensiv mit den Hintergründen dieser Ernährung beschäftigen und fundiert vegan werden (Link zum veganem Onlinekurs vom Vegpool-Gründer).
Auch weitere Faktoren wie Bewegung, Entspannungsübungen und soziale Interaktion können ggf. dazu beitragen, die Abwehrkräfte zu stärken und dadurch - in Verbindung mit einer medizinischen Therapie - eine Krebs-Erkrankung in den Griff zu bekommen.



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