Grundrezept

Vegane Marinade - für gegrillte Soja-Steaks und Co.

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Marinierte Soja-SteaksMarinierte Soja-Steaks in der Eisenpfanne
Bild: K/Vegpool


Die Sonne scheint und in den Parks treffen sich fröhliche Menschen, um leckere Köstlichkeiten vom Grill und Buffet zu genießen. Und auch bei den Veganern bleibt der Grill natürlich nicht leer. Denn hier brutzeln Soja-Steaks, Seitan-Braten, Tofuwürstchen und Gemüse, die zuvor in einer leckeren veganen Marinade eingelegt worden sind. Wie auch Ihnen eine solche Marinade gelingt, das zeigen wir Ihnen in unserem Grundrezept.

Vegane Marinade ist im Handumdrehen zubereitet. Sie basiert auf einem hoch erhitzbaren Öl, das mit erlesenen Kräutern, Gewürzen und weiteren Zutaten aromatisiert und verfeinert wird. Die Marinade sollte schon am Vortag zubereitet werden, damit das vegane Grillgut Zeit hat, zu "ziehen" und die Aromen der Marinade über Nacht aufzunehmen.

Eine gute, vegane Marinade für Sojasteaks, Seitan und Co verleiht dem Grillgut erst sein besonderes Aroma. Das gilt übrigens ebenso für Fleischprodukte, die ungebraten ähnlich fad schmecken, wie unbehandelter Tofu. Ein großer Teil der im Handel erhältlichen Marinaden sind ohnehin vegan und eignen sich auch für vegane Bratereien.

Das Grundrezept für vegane Marinade.

Unser veganes Grundrezept für die Marinade basiert auf Olivenöl, da dieses relativ hoch erhitzt werden kann, ohne zu verbrennen. Davon geben wir 100 ml (oder je nach Menge des Grillguts) in eine Schüssel oder Auflaufform. Wir schälen 5 Knoblauchzehen, schneiden sie in kleine Stückchen und geben sie zum Öl. Dazu kommen 1-2 Teelöffel Tomatenmark, getrocknete Kräuter nach Augenmaß (Thymian, Majoran, Rosmarin, ...) , etwas milder Senf und ein Schuss Balsamico-Essig. Feurigkeit verleihen wir der Marinade mit frisch gemahlenem Pfeffer, Chili und Rosa Beeren - ganz nach Geschmack.

Vegane MarinadeDas Grillgut sollte über Nacht in der Marinade ziehen.
Bild: K/Vegpool

Kräftig oder eher Mild - auf den Zweck kommt's an.

Ob wir die Marinade salzen, hängt davon ab, wie stark das Bratgut bereits gewürzt ist und wofür es verwendet werden soll. Soja-Steaks aus ungewürztem Sojaprotein, die als Burger-Patty eingeplant sind, können deutlich stärker gesalzen werden als gegrilltes Gemüse, das als leichte Beilage dient.

Lieber Tofu, Seitan oder Tempeh?
Tofu
Seitan
Tempeh
weder noch

Unser veganes Marinade Rezept lässt sich beliebig erweitern und ergänzen. Fügen Sie z. B. Bärlauch-Pesto hinzu, um ihrer Marinade eine kräftig-charakteristische Note zu geben, oder verleihen Sie der Marinade durch Rotwein ein exklusives Aroma.


Weiterlesen:

Geben Sie Ihrem veganen Grillgut Zeit, um die Aromen der Marinade aufzunehmen.
Sojaschnitzel aus getrocknetem Sojaprotein sollten Sie zunächst in gesalzenem Wasser einweichen und danach gründlich auspressen, damit die Schnitzel Ihre Marinade gut aufnehmen können. Bedecken Sie Ihr Grillgut über Nacht mit Marinade und reiben Sie es vor dem Grillen nochmal damit ein.

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