Süßigkeiten

Vegane Schokolade – Verführung ohne Tierprodukte

Keine Süßigkeit findet man in mehr Variationen im Supermarkt, als Schokolade. Klassisch oder gefüllt, fruchtig oder nussig. Es gibt sie hell oder dunkel, zartbitter oder schmeichelhaft süß, zuckerfrei und diät-geeignet.

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Sommer-Aktion: Vegan werden

Nur eines enthalten die meisten Sorten: Milch, genauer gesagt: Milchbestandteile wie Milchpulver oder Butterreinfett.

Ursprünglich muss Schokolade wohl eine sehr bittere Angelegenheit gewesen sein: Die ersten Sorten bestanden aus Kakao, Kakaobutter und ein wenig Zucker. Theobromin im Kakao wirkt ähnlich anregend wie Coffein - und so wurde Schokolade noch im 19. Jahrhundert in Apotheken vor allem als Kräftigungsmittel verkauft.

Durch Zugabe größerer Mengen Zucker und durch Füllungen, z. B. mit Nougat, wurde aus dem Glücklichmacher auch eine Leckerei.

Milch war ursprünglich also nicht vorgesehen – die Maya tranken ihr „Xocolatl“ (ein Getränk aus Wasser und Kakaobohnen) sogar noch mit Cayennepfeffer (eine Geschmacksvariation, die heute übrigens auch in einigen Sorten Tafelschokolade aufgegriffen wird).

Durch Zugabe von Milch wollte man Schmelz und Geschmack verbessern. Heute wird häufig Milchpulver und Butterreinfett eingesetzt. Für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Veganer sind solche Sorten nicht geeignet. Einige Schokoladen werden sogar mit Schelllack lackiert - mit einem Lack also, aus den Ausscheidungen der Schildlaus.

Doch einige Hersteller haben Rezepturen ausgetüftelt, die keine Tierprodukte enthalten.

Ganz klassisch und fast überall erhältlich: Ritter Sport Marzipan. Knusprige Zartbitterhülle, gefüllt mit Marzipan.

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Viele Zartbitter-Sorten sind ebenfalls milchfrei. Aber nicht alle – oft wird auch hier Butterreinfett eingesetzt. Hersteller begründen das mit einem besseren Schmelzgefühl im Mund – doch die Produkte von Mitbewerbern belegen, dass es auch ohne geht.
Wer es weniger intensiv mag, greift auf Produkte mit geringerem Kakaoanteil zurück.

Im Biomarkt findet man eine Reihe veganer Sorten. So kann man neben diversen Nuss-, Kaffe- und Bitterschokoladen (z. B. von Rapunzel) auch exotische Sorten wie zum Beispiel Erdbeer-Pfeffer entdecken.
Besonders empfehlenswert: die Bio-Sorten „Nirvana Noir“, Zartbitter-Schokolade mit ganzen Nüssen und Espresso-Zartbitter – alle von Rapunzel.

Der Hersteller Bonvita stellt Reismilchschokolade her – auch eine weiße Sorte. Erhältlich im gut sortierten Biomarkt. Selbe Firma stellt auch „Bonbars“ her, das sind Schokoriegel mit Kokos- oder Erdnussfüllung, von denen ein paar Sorten vegan sind.

Übrigens: Kakaobutter ist ein Fett aus der Kakaobohne – es ist vegan.


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