Darum schont veganes Hundefutter Klima und Umwelt

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Viele Huntehalter, die Undercover-Aufnahmen aus Tierhaltungen sehen, fragen sich unweigerlich: Warum sollte ich "meinen" Hund lieben, aber andere Tiere quälen lassen?

Doch nicht nur ethische Motive sprechen für veganes Hundefutter - denn pflanzliches Hundefutter ist auch fürs Klima und Umwelt eine prima Sache.

Warum veganes Hundefutter das Klima schützt (oder zumindest schont) erklärt dieser Artikel.

Eines vorab: Hunde sind Allesfresser. Pflanzliche Nahrung spielt in der Ernährung von Hunden eine wichtige Rolle. Manche Hunde stehen sogar regelrecht auf frisches Gemüse, auf Pasta, Reis und Co.

Hunde haben zwar gemeinsame Vorfahren mit dem Wolf, sind mit diesem genetisch aber nicht verwandt und haben sich im engen Kontakt mit Menschen über die Jahrtausende an dessen (damals überwiegend pflanzliche) Nahrung angepasst.

Die meisten handelsüblichen veganen Hundefutter werden im Laufe der Entwicklung auf ein vollständiges Nährstoffprofil optimiert und sind als Alleinfutter geeignet. Andere Sorten bieten sich zur Zufütterung an. Mehr dazu hier.

Wer könnte diesem Blick widerstehen? Zum Glück kann man Hunde gut pflanzlich ernähren.
Gutes veganes Hundefutter liefert alle benötigten Nährstoffe. Bild: pixabay.com

Deshalb ist veganes Hundefutter gut fürs Klima

Fleisch ist ein regelrechter "Klimakiller". Und da Hundefutter in der Regel aus Nebenprodukten der Schlachthöfe hergestellt wird, ist auch handelsübliches Futter ein Produkt der klimaschädlichen Produktionskette von Fleisch.


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Es beginnt schon damit, dass Tiere in den globalen Tierhaltungen mit Futtermitteln aus Ackerbau gemästet werden. Bei der Düngung der Futterpflanzen wird Lachgas freigesetzt, das 200x so klimaschädlich ist wie CO2.

Schlimmer noch: Ein Großteil des Futters wird von den Tieren zu Gülle umgewandelt.

Die Flut an Gülle führt dazu, dass in vielen Ländern der Welt die Böden regelrecht mit Nährstoffen überflutet werden. Auch in Deutschland stellt die durch Überdüngung verursachte Nitrat-Überlastung des Grundwassers ein ernsthaftes Problem dar (siehe unser Interview mit Prof. Dr. Knut Schmidtke).

Die "Veredelungsverluste" in der Produktionskette sind der Hauptgrund, warum Tierprodukte wie Fleisch (aber auch Milch und Eier) als besonders klimaschädlich gelten. Und bei etwa zwölf Millionen Hunden in Deutschland fällt natürlich auch deren Futter-Produktion ins Gewicht.

Veganes Hundefutter ist eine gute Alternative zu Futter mit Fleisch

Aus dem Grund sind vegane Hundefutter von Marken wie Vegdog, Yarrah und Ami Dog eine klima- und tierfreundliche Alternative zum herkömmlichen Fleischfutter. Und ja: Auch wenn der Hund nicht vollständig vegan ernährt wird, ist jeder Anteil an veganem Hundefutter ein Schritt, um auch Klima und Umwelt zu entlasten.


Wie bei jedem Hundefutter sollten Hundefreunde auch bei veganem Futter natürlich darauf achten, dass es alle Bedürfnisse des Hundes deckt.

Gutes, veganes Hunde-Alleinfutter

  • benötigt weniger Anbauflächen,
  • führt zu weniger "Veredelungsverlusten",
  • kommt ohne industrielle Tierhaltung aus,
  • versorgt den Hund mit allem was er braucht.
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Autor: Kilian Dreißig
Veröffentlichung:

4,7/5 Sterne (13 Bew.)

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Veganes Hundefutter - gut für Hund und Klima
(3 Antworten)
Letzter Beitrag: 07.09.2020, 13:21 Uhr


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Schlagworte: Haustiere vegan Klimaschutz Umwelt


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