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Nahrungsergänzung

Vitamin D-Präparate: Worauf sollte ich achten?

Häufig wird Veganern empfohlen, Vitamin D zu supplementieren, also über ein Präparat einzunehmen. In der Tat kann die zusätzliche Einnahme eines Vitamin D-Präparates bei veganer Ernährung sinnvoll sein - schließlich haben viele Menschen in Deutschland einen Vitamin D-Mangel. Vitamin D kann zwar von unserer Haut gebildet werden, jedoch reicht die Intensität der Sonnenstrahlung in unseren nördlichen Breiten oft nicht für die vollständige Versorgung aus. Vitamin D-Mangel betrifft daher auch viele Menschen, die Tierprodukte essen.
Doch worauf sollte man beim Kauf eines Vitamin D-Präparats eigentlich achten?

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Inzwischen gibt es eine große Zahl an Herstellern, die Vitamin D-Präparaten anbieten. Das macht die Auswahl schwer - und viele Kunden entscheiden sich daher einfach für das preisgünstigste Produkt. Auch wenn es durchaus wichtige Aspekte zu beachten gibt!

Die chemische Form: Vitamin D2 oder D3?

Vitamin D liegt - wie viele andere Nährstoffe - in unterschiedlichen Formen und chemischen Verbindungen vor. Nicht jede davon kann vom Körper gut verwertet werden. Und oft werden gerade in den billigen Produkten Formen von Vitamin D eingesetzt, die biologisch nicht besonders günstig sind.

Vitamin D3 (Cholecalciferol) wird deutlich besser aufgenommen als Vitamin D2 (Ergocalciferol), daher raten die meisten Fachleute dazu, Vitamin D3 gegenüber der Form D2 zu bevorzugen. Wenn Sie ein Vitamin D-Präparat kaufen, achten Sie daher darauf, dass auch tatsächlich Vitamin D3 enthalten ist. Fast alle Hersteller geben dies in den Produkt-Informationen an.

Die Rohstoffe: Häufig nicht vegan!

Besonders bei den Vitamin D3-Präparaten ist die Gefahr allerdings hoch, dass Sie ein Produkt mit tierischen Inhaltsstoffen erhalten. Denn das Cholecalciferol wird häufig aus Wolle gewonnen - was dann natürlich nicht vegan ist. Zum Glück gibt es aber die Möglichkeit, biologisch hochverfügbares Vitamin D3 aus Flechten zu erzeugen. Dies ist leider oft noch etwas teurer - aber dafür unterstützen Sie eben auch nicht die Ausnutzung von Tieren. Vegane Präparate werden normalerweise gekennzeichnet, da es sich hierbei ja um ein wahres Qualitätskriterium handelt. Mehr Informationen über Vitamin D3-Herstellung finden Sie hier.

Die Dosierung.

Die Empfehlungen zur Dosierung von Vitamin D unterscheiden sich in Deutschland sehr deutlich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt - bei fehlender, endogener Synthese - als Referenzwert eine tägliche Aufnahme von ca. 800 I. E. (bzw. 20 µg). "I. E." steht für Internationale Einheiten. Diese Mengenbezeichnung findet sich auf den Etiketten der meisten Vitamin D-Präparate. Andere Stellen raten sogar zu einer deutlich höheren Aufnahme, manchmal sogar bis (vorübergehend) 100.000 I.E. am Tag. Eine dauerhafte, extreme Überdosierung kann jedoch zu einer sogenannten Hyperkalzämie führen.

Der konkrete Bedarf hängt von unterschiedlichen Faktoren ab - auch davon, ob Sie sich oft und ausgiebig in der Sonne bewegen. (Im Winter-Halbjahr ist es in Deutschland allerdings zweifelhaft, ob die Haut überhaupt Vitamin D bilden kann). Sprechen Sie die Höhe und Dauer der Dosierung von Vitamin D daher am Besten mit Ihrem Hausarzt ab - und lassen Sie regelmäßig Ihren Blutwert testen.

Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, ist eine Überdosierung möglich. Daher sollten Sie bei der Supplementation noch sorgfältiger sein als z. B. beim wasserlöslichen Vitamin B12. "Viel hilft viel" ist hier jedenfalls der falsche Ansatz!
Wie nutzen Sie Vitamin-D-Präparate?
Sommer und Winter
Nur im Winter
Nie

Den Vitamin D-Status im Blut können Sie in einem Bluttest beim Hausarzt feststellen lassen. Dieser Test muss normalerweise privat bezahlt werden und kostet etwa 35 Euro. Ein solcher Test kann Ihnen jedoch Sicherheit geben und empfiehlt sich daher in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel jährlich.

Die Kombination mit Vitamin K2 MK7.

Häufig wird empfohlen, Vitamin D3 mit Vitamin K2 MK7 zu kombinieren. Vitamin K2 soll die Verwertung des Vitamin D3 im Körper verbessern, da sich das D-Vitamin sonst auch einfach ablagern kann. Vitamin K2 liegt ebenfalls in unterschiedlichen, chemischen Formen vor. Darunter die Formen MK4, MK7-all-trans, MK7-cis und MK9. In Deutschland wird zumeist empfohlen, die Form MK7-all-trans zusammen mit Vitamin D3 zu kombinieren. Entsprechende Multipräparate sind erhältlich, sodass die Einzeldosierung entfällt.

Da die Nährstoff-Supplementation ein kompliziertes Thema ist und auch normale Hausärzte oft wenig Wissen über Einzelheiten und Zusammenspiel der verschiedenen Vitamine haben, empfehlen wir Ihnen, sich hierzu eigenständig anhand von Fachliteratur zu informieren - und bei individuellen Fragen einen Ernährungsmediziner aufzusuchen.

Vitamin D-Präparate: wo kaufen?

Persönliche Beratung erhalten Sie in Apotheken. Allerdings gibt es dort meist eine deutlich geringere Auswahl als z. B. in spezialisierten Onlineshops. Über die Pharmazentralnummer (PZN) können sie bestimmte Präparate jedoch auch bestellen lassen.

In spezialisierten Online-Shops finden Sie oft sehr gute Präparate. Achten sie darauf, dass der Händler seinen Sitz in Deutschland hat, um im Zweifel schnell und unkompliziert wieder an Ihr Geld zu kommen. Präparate, die in Deutschland hergestellt werden, unterliegen häufig höheren Qualität-Standards als jene aus dem (nicht-europäischen) Ausland.

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