Das neue Jahr kommt!

Neujahres-Vorsatz: vegan werden

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Vegan werden – ganz einfachVegan werden – ganz einfach
Bild: © Minerva Studio - Fotolia.com


Vegan werden! Immer wieder geistert einem dieser Vorsatz durch den Kopf. Eigentlich haben sie ja schon Recht, die Veganer. Wenn bloß der Joghurt zwischendurch nicht so lecker wäre, oder das Käsebrötchen.
Klar sind das Ausreden, doch der innere Schweinehund ist vom Gedanken von Veränderungen allgemein nicht besonders angetan. Doch mit ein paar Tricks wird aus dem Neujahres-Vorsatz ein Erfolg. Genießen Sie noch die Weihnachts-Speisen, wiegen Sie Ihren inneren Schweinehund in den Schlaf, denn den brauchen Sie gerade nicht. Werden Sie ab 1. Januar vegan!

Gesund und bewusst mit Gewohnheit

Der Vorsatz, vegan zu werden, ist eine sehr gute Idee. Vielleicht so gut wie die, das Rauchen aufzugeben (manche Menschen verbinden Rauchstopp und Ernährungsumstellung sogar miteinander). Für die Tiere und Umwelt sicherlich noch besser. Vegan zu werden bedeutet, seine Ernährung und seinen Lebensstil zu verändern. Und das wird am besten funktionieren, wenn man zu Beginn der Umstellung konsequent ist. Denn in uns allen steckt ein Schweinehund, der sich dann hervorwagt, wenn wir hungrig und angestrengt sind.

Der innere SchweinehundUnd plötzlich kreuzt dieses Wesen auf: innerer Schweinehund.
Bild: fotolia.com

Und obwohl sich Rauchstopp und Ernährungsumstellung durchaus unterscheiden, so gibt es doch viele Parallelen. Sowohl beim Rauchstopp, als auch bei der veganen Ernährungsumstellung wird man schon nach kurzer Zeit eine Verbesserung der Lebensqualität bemerken. Das Essen schmeckt besser, man fühlt sich leichter und motivierter. Und je länger man ohne Zigarettenqualm respektive Tierprodukte lebt, desto leichter wird es einem fallen. Die Gewohnheit trägt dazu bei, aus einer zunächst kühn wirkenden Entscheidung eine ganz normale Lebensweise werden zu lassen – und dann ganz ohne Anstrengung gesund und bewusst zu leben.

Vorsatz: Den Schweinehund überwinden

Damit der Neujahres-Vorsatz, vegan zu werden, wirklich funktioniert, ist es wichtig, die Entscheidung gerade in der Anfangsphase konsequent beizubehalten. Unserer innerer Schweinehund ist nur darauf aus, unseren motivierten Gedanken einen Strich durch die Rechnung zu machen, kaum dass der Hunger da ist. Deshalb lohnt es sich, dieses Mischwesen mal genauer kennenzulernen. Der innere Schweinehund will

  • dass wir faul sind und lauter fettige, kalorienreiche Dinge ins uns reinstopfen, auch wenn wir schon gar keine Lust mehr drauf haben
  • dass wir unser Gehirn abschalten und unsere Vorsätze fürs neue Jahr schon am zweiten Tag über Bord werfen und uns einreden, dass dies unser persönlicher Wille sei
  • dass wir die Gewohnheiten beibehalten und uns damit selbst vormachen, wir könnten nichts ändern.

Das Gute: Der innere Schweinehund mag auch vegane Speisen und wenn er sich erstmal mit der veganen Ernährung angefreundet hat, wird es wieder viel leichter. Nach etwa 5-6 Wochen ist vegan leben schon Gewohnheit geworden. Und schon nach einer Woche werden Sie merken, dass es viel einfacher wird, vegan zu leben, auch wenn der innere Schweinehund ab und zu murren wird.

Schreiben Sie sich auf, warum Sie vegan werden möchten.
Weil Sie sich fitter und gesünder fühlen möchten? Um die Umwelt zu entlasten oder aus Tierliebe? Führen Sie sich Ihre persönlichen Vorsätze immer wieder vor Augen, wenn sich der innere Schweinehund meldet. Heften Sie sich Ihre Vorsätze am besten an den Kühlschrank.

Den inneren Schweinehund überlisten

Gesunde Ernährung und SportDas Ziel im Blick behalten
Bild: Fotolia.com (bearb.)
Achten Sie also gleich beim Vegan-werden darauf, ausreichende Mengen an schmackhaften, einfach zuzubereitenden Speisen im Haus und unterwegs dabei zu haben. So sind Sie gewappnet gegen plötzliche Fressattacken und werden beim Anblick des nächsten Käsebrötchens nicht gleich schwach. Verwenden Sie ruhig auch Alternativprodukte, die so schmecken wie Tierprodukte, die Umstellung aber deutlich erleichtern können (und oft auch viel gesünder sind).
Falls Ihr innerer Schweinehund doch mal siegt, ist das kein Beinbruch. Seien Sie danach wieder konsequent und lassen Sie sich nicht hinreißen zu demotivierenden Gedanken wie „das schaffe ich nie“. Jeder kann vegan leben, es ist nur eine Frage der Gewohnheit. Und auch wenn Sie zu 95% vegan leben, ist das schon ein großer Schritt.

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Vegan zu werden bedeutet nicht, zu verzichten. Wer Tierprodukte vom Speiseplan streicht, sollte sie angemessen ersetzen. Die besten Tipps finden Sie in veganen Kochbüchern – oder als Teilnehmer an veganen Kochkursen oder privat organisierten Kochabenden. Melden Sie sich auch in veganen Online-Foren an, um praktische Tipps zum Umstieg zu erhalten. Auf Vegpool finden Sie ebenfalls eine große Fülle an Informationen zur veganen Ernährungsumstellung.

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Kommentare

#1: Mory
14.12.2015, 20:36 Uhr
Gut geschrieben! Ich bin schon über ein Monat vegan :D
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