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Vorteile einer pflanzlichen Ernährung

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Eine Frau mit Übergewicht bereitet Gemüse zuEine Frau mit Übergewicht bereitet Gemüse zu Bild: Fotolia.com

Wohl noch nie war die Ernährung so ungesund und einseitig wie in den Industrieländern. Schaut man sich die Lebensmittel an, die ein durchschnittlicher Bürger in Deutschland am häufigsten verzehrt, sieht man nur wenige Farben. Zu den mengenmäßig wichtigsten Zutaten gehören eindeutig: Fleisch, Milch, Weizen, Tomaten, und Fette.

Ob Pizza, Lasagne, Spaghetti Bolognese oder Döner: Weizen, Fleisch, Fett und Tomaten! Plus ein paar eher dekorative Zutaten, sowie Zusatzstoffe, die das Ganze schmackhaft machen. Ballaststoffe? Mangelhaft! Gesunde Omega-Fettsäuren? Praktisch nicht vorhanden. Antioxidantien? Was ist das!?

Die meisten Menschen in Deutschland essen so, als wären gute Lebensmittel gar nicht verfügbar. Sie essen stets dasselbe, tagein, tagaus. Nur in unterschiedlicher Kombination.

Angesichts der etwa 300 Grundzutaten, die uns problemlos zur Verfügung stehen (von speziellen Lebensmitteln und Superfoods ganz zu schweigen), erscheint die durchschnittliche Ernährungsweise in Deutschland als echte Mangelernährung. Phantasielos wie ein billiger Zeichentrickfilm.

"Normale" Ernährung macht uns krank.

Seit vielen Jahren steigt die Zahl der Übergewichtigen in Deutschland. Auf der Welt gibt es mehr Menschen mit Fettleibigkeit als mit Unterernährung. Übergewicht ist eine der wichtigsten Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und verschiedenen Krebsarten - und praktisch immer die Folge einer Fehlernährung.
Menschen mit Übergewicht sollten sofort anfangen, geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen - wenn ihnen ihre Gesundheit am Herzen liegt.


Wir tun daher gut daran, unsere Ernährung deutlich pflanzlicher auszurichten und Tierprodukte zu meiden.

Praktisch alle gesicherten Fakten aus Ernährungsmedizin und Epigenetik drängen: Esst mehr pflanzlich. Die großen Ernährungsorganisationen predigen "mehr Gemüse" und "weniger Fleisch". Tatsächlich erreicht in Deutschland kaum ein Verbraucher auch nur die Minimalforderung von 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag! Außer den Menschen, die ohnehin pflanzlich essen.

Die Beweislage ist eindeutig pro-pflanzlich.

Doch es gibt noch viele weitere Gründe, seine eigene Ernährung einmal wirklich zu durchleuchten! Im eigenen Interesse.

Die Erzeugung von Tierprodukten ruiniert die Erde. Tiere verwerten Futtermittel überwiegend zu Gülle. Über 90% der verfütterten Energie geht damit direkt verloren. Wenn wir von 100 Kilo Getreide 80 Kilo wegwerfen würden, wären wir immer noch effizienter als die Tierindustrie! Diese Verschwendung erfordert immer weitere Landflächen für den Anbau von Getreide, Soja und Co.

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Denn die Zeiten, in denen Rinder das für die Menschen unverwertbare Gras zu Fleisch "umwandelten", sind längst vorbei. Rinder, Schweine und Hühner sind längst Nahrungskonkurrenten des Menschen. Wir verfüttern Ressourcen, die wir selbst nutzen könnten - zum Schaden unserer Gesundheit.


Die meisten landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland dienen der Produktion von Tierprodukten. Monokulturen, die die Artenvielfalt bedrohen und zum Sterben der Insekten beitragen. Doch diese Mengen reichen nicht mehr aus. Deutschland ist hier auf Importe angewiesen. Z. B. aus Südamerika, von Flächen, an denen früher Urwald stand.

Pflanzenbasierte Ernährung ist effektiv.

Gentech-Soja wird einmal um die halbe Welt transportiert, um hier zu "regionalen" Tierprodukten verfüttert zu werden. Eine "Gentechnik"-Kennzeichnung ist zwar auf dem Futtermittel selbst vorgesehen, nicht aber auf dem Tierprodukt, das durch solche Fütterung gewonnen wird.

Doch natürliche Ressourcen sind endlich. Wenn wir pflanzenbasiert essen, können wir die geernteten Lebensmittel direkt verwerten. Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung gibt es keine Zukunft, in der alle Menschen Fleisch essen könnten.
Die Zukunft isst eindeutig pflanzlich.


Durch den Umstieg auf eine pflanzenbasierte Ernährung könnten wir sofort etwa 70-80% Ressourcen einsparen. Viel mehr, als wenn wir das Auto stehen ließen und nur noch Bio-Lebensmittel kaufen würden. Wir könnten sogar täglich Porsche fahren und würden die Umwelt immer noch deutlich weniger belasten als ein Fleischesser es alltäglich (und wahrscheinlich unwissend) tut.

Pflanzliche Ernährung: Gesunde, neue Routinen.

Die gute Nachricht: Eine Ernährungs-Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung ist keine Frage der Willenskraft, sondern schlicht eine Umgewöhnung. Sobald wir die neuen Routinen erlernt haben, fühlen wir uns wieder sicher und haben auch nicht das Gefühl, auf irgendetwas verzichten zu müssen.

Vor Allem ist es so gesund!

Viele Menschen sind angesichts der vielen Diäten, Abnehm-Tipps und angeblichen Wunder-Heilmittel schon ein wenig resigniert. Viele glauben daran, dass die Gesundheit ohnehin nur Zufall sei. Nur: Eine pflanzenbasierte Ernährung hat mit "Radikal-Diäten" rein gar nichts zu tun. Und jeder kann die wissenschaftlich gesicherten Aspekte selbst nachschlagen. Gesundheit ist sehr abhängig von unserem Lebensstil.


Die wichtigsten Informationen sind seit 20, 30 Jahren gut dokumentiert. Das Einzige, was Menschen oft noch davon abhält, pflanzlicher zu essen, sind Vorurteile und die Angst vor sozialer Ausgrenzung. Und dahinter stehen handfeste Interessen der Lobbys von Fleisch-, Milch- und Eier-Industrie. Und auch die Pharma-Industrie verdient mit, denn kranke Menschen sind ihre Zielgruppe.

Daher jetzt pflanzlich(er) essen.

Mit einer bewussten, ausgewogenen, pflanzenbasierten Ernährung haben wir ein mächtiges Werkzeug in der Hand, um wirkungsvoll Einfluss auf unsere persönliche Zukunft zu nehmen - und auf die Zukunft der Erde.

Ein Mangel an Vielfalt in unserer Ernährung ist praktisch immer ein Mangel an Phantasie. Denn Dank der über 300 Grundzutaten könnten wir jeden Tag unseres Lebens ein neues Gericht ausprobieren, ohne eines wiederholen zu müssen.

Die Voraussetzung dafür ist, dass man seinen Horizont erweitert und die wahre Fülle an Lebensmitteln in seinem Leben willkommen heißt.

Autor: Kilian Dreißig
3,9/5 Sterne (23 Bew.)

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