Vegetarismus

Warum Vegetarier kein Fleisch essen

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Bild: K/Vegpool

Es gibt zahlreiche Gründe, warum Menschen Fleisch ablehnen. Diese Vorstellung ist stark komprimiert und nicht umfassend.

Gesundheitliche Gründe

Studien belegen, dass Fleisch Krankheiten fördert, darunter Krebs (z. B. Pankreaskarzinom), Herz- & Kreislauferkrankungen und viele weitere (siehe z. B. auf der Website des Vegetarierbunds). Während unsere entfernten Ur-Vorfahren Tiere selbst gejagt hatten und sich auch gerne mal mit Aas und Innereien ernährten, kaufen die modernen Menschen Fleisch von gezüchteten Tieren im Supermarkt und gehen überwiegend bewegungsarmen Tätigkeiten nach.
Die heute verzehrte Menge an Fleisch steht in keinem Vergleich zum Verzehr unserer entfernten Vorfahren.

Ethische Gründe für die vegetarische Ernährung

Ethisch motivierte Vegetarier möchten nicht, dass für ihre Ernährung Tiere sterben müssen.
Verschiedene Untersuchungen, auch Studien der Fleischwirtschaft selbst, haben ergeben, dass mehrere Prozent (Tierschutzorganisationen sprechen von ca. 30%) der Tiere in Schlachthöfen ohne ausreichende Betäubung getötet werden. Vegetarier lehnen übrigens alle Sorten Fleisch ab, also auch Geflügel und Fisch.

Nahezu alle Schlachtbetriebe schotten sich von der Öffentlichkeit ab. Medienvertreter erhalten – wenn überhaupt – meist nur Zutritt ohne Kamera. Die Schlachthöfe berufen sich auf negative TV-Berichterstattung. Doch Kameras können nur filmen, was tatsächlich geschieht.
Für viele Menschen ist der Gedanke unangenehm, etwas zu essen, das unter dermaßen intransparenten Umständen erzeugt wurde. Warum geschieht die Herstellung von Fleisch im Geheimen, wenn man doch angeblich nichts zu verbergen hat?

„Der schwierigste Teil der Führung kommt noch. Der Ort, an dem die Tiere vom Leben zum Tod gebracht werden. Wie das geschieht, dürfen die Schüler nicht sehen.“
Artikel über den Besuch in einem „vorbildlichen“ Schlachthof. Quelle: Welt.de, 6.1.2010

Ökologische Gründe für die vegetarische Ernährung

Für die Produktion von Fleisch werden große Mengen an Futtermitteln verfüttert, oft Getreide und Soja – Rohstoffe also, die auch direkt für die menschliche Ernährung verwendet werden könnten (zum Beispiel in Hungergebieten). Um diese Menge an Futter anzubauen, werden unter anderem Urwälder gerodet, Pestizide und Gentechnik eingesetzt.

Da die gemästeten Tiere einen Großteil der Energie aus dem Futter verstoffwechseln, bleibt am Ende nur ein winziger Bruchteil der investierten Kalorienmenge übrig.
Vertreter vieler Organisationen fordern aus diesen Gründen einen weitgehenden Verzicht auf Fleisch - und die Bevorzugung traditioneller Lebensmittel wie Seitan und Tofu.

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