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Brotaufstriche

Aufstrich statt Wurst: Gesünder und abwechslungsreicher essen


Die meisten Menschen in Deutschland essen deutlich mehr Fleisch als selbst die konservative Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt. Die Menge Fleisch kommt auch deshalb zustande, weil viele Menschen bei Fleisch nur an das mittägliche Schnitzel denken, aber Wurst und Schinken gar nicht mit berücksichtigen.

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Die großen Mengen Fleisch sind erwiesenermaßen nicht gesund. Nicht zuletzt deshalb, weil rotes Fleisch (und insbesondere Wurstwaren) Krebs erregt. Das hat auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile erkannt und Fleisch in die Kategorie krebserregender Stoffe aufgenommen. Gekümmert hat es kaum jemanden - wohl auch deshalb, weil sich manch einer fragt, was er statt Wurst und Schinken denn sonst aufs Brot legen soll.

Jede Menge gesunde Vielfalt im Brotaufstrich-Regal

Zum Glück gibt es ganz und gar keinen Mangel an Alternativen zu Schinken, Wurst, Mett und Co. Nein, wir sprechen nicht von Erdbeer-Marmelade oder süßen Aufstrichen! Es gibt eine so große Vielfalt an würzigen, pflanzlichen Brotaufstrichen, dass man sich wochenlang durchprobieren könnte. Tatsächlich sind die meisten der ungekühlt haltbaren Brotaufstriche rein pflanzlich, also vegan. Bei diesen Brotaufstrichen, so könnte man sagen, sind die pflanzlichen Sorten eindeutig Marktführer.

Pflanzlichen Brotaufstriche gibt es in den unterschiedlichsten Variationen. In fast allen Supermärkten erhält man inzwischen eine gute Auswahl solcher Brotbeläge, die sich nicht nur als Ersatz für Wurst eignen - sondern diese geschmacklich durchaus in den Schatten stellen können.

Pflanzliche Brotaufstriche gibt's inzwischen überall zu kaufen

Auch DM und Rossmann, sowie die meisten Discounter (darunter Aldi, Netto (rot) und Norma), spielen auf dem Markt der Brotaufstriche mit. Die größte Auswahl findet man aber ohne Zweifel im Biomarkt. Dort sind ganze Regalreihen prall gefüllt mit den leckersten Sorten. Die meisten veganen Aufstriche basieren auf Hülsenfrüchten, Sonnenblumenkernen, Gemüse, Nüssen oder Nährhefe. Der Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt und wer die Augen offen hält, findet auch wahrlich exotische Kreationen, die einem das Herz aufgehen lassen. Zum Beispiel würzig-süße Brotaufstrich aus Bananen oder proteinreiche Sorten aus Hanfsamen.

Süßkartoffel-Aufstrich
Selbst gemachter Aufstrich aus Süßkartoffel
Bild: K/Vegpool

Es wäre falsch, zu behaupten, dass Brotaufstriche ein Wurst-Ersatz wären. Sie sind weit mehr als das! Wer ein paar Lieblings-Aufstriche gefunden hat, wird gar nicht mehr an Wurst oder andere tierische Aufstriche denken müssen. Nicht nur, weil die Aufstriche eine ganz neue, aromatische Vielfalt auf den Küchentisch bringen, sondern auch, weil die meisten Sorten auch noch sehr gesund sind.

Sonnenblumenkerne, Kochererbsen, Linsen - tolle Basis für Aufstriche

Die beliebtesten Aufstriche basieren zum Beispiel auf Sonnenblumenkernen, Kichererbsen oder Linsen. Die sind von Natur aus eine gute Quelle für pflanzliches Protein. Die enthaltenen Fette sind - im Gegensatz zum Fleisch - großteils ungesättigt und damit gesünder. Und als wäre das nicht schon gut genug, stammen die Zutaten für viele Aufstriche aus biologischem Anbau (auch in Discountern und Supermärkten). Das bedeutet: keine künstlichen Farb-, Konservierungs- und Aromastoffe, dafür pure Natur und jede Menge unverfälschter Geschmack.

Die Preise für vegane Brotaufstriche beginnen bei ungefähr 90 Cent bis einen Euro pro 100 Gramm. Ein Glas Bio-Sonnenblumenkern-Aufstrich mit 180 Gramm kostet entsprechend ca. 1,65 Euro. Wer Aufstriche selbst machen möchte, kann diese mit einem guten [link]id=stabmixer&text=Stabmixer[/link] und etwas Kreativität auch noch kostengünstiger herstellen. Zum Beispiel einfach aus Sonnenblumenkernen, Kichererbsen oder Süßkartoffeln.

Wer bisher immer nur Wurst zum Frühstück und Abendbrot gegessen hat und seinen Fleischkonsum reduzieren möchte, der findet in pflanzlichen Aufstrichen nicht nur eine Alternative zu Wurst, sondern eher eine Art Erweiterung des eigenen kulinarischen Horizontes. Im Sinne der eigenen Gesundheit. Und übrigens auch im Sinne der Tiere und der Umwelt.


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