Bund startet Nationales Gesundheitsportal

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Gute Beratung bieten Ernährungsmediziner
Gute Beratung bieten Ernährungsmediziner Bild: Fotolia.com

Lange wurde es angekündigt, jetzt ist es online: Das Nationale Gesundheitsportal vom Bund. Unter gesund.bund.de soll man künftig fundierte Informationen zu den 200 häufigsten Erkrankungen finden, aber auch Wissenswertes rund um Pflege und Patientenrechte.

Das Nationale Gesundheitsportal soll dabei auch wissenschaftliche, evidenz-basierte Erkenntnisse rund um die Coronavirus-Erkrankung Covid-19 vermitteln und damit gefälschten "News" von Verschwörungsideologen klare Fakten entgegensetzen.


Die Pläne für ein Nationales Gesundheitsportal sind aber schon seit Jahren bekannt. Die Corona-Pandemie ist demnach nicht der Anlass für die Gründung des Portals, sondern eines von vielen wichtigen Themen, die auf dem Portal wissenschaftlich behandelt werden sollen.

Als eines der wichtigsten Ziele des Gesundheitsportals wird die leichte Verständlichkeit der Informationen genannt. Dadurch sollen auch ganz normale Menschen, die keine wissenschaftliche Ausbildung haben, Zugang zu den wesentlichen Fakten rund um ihre Erkrankung erhalten und sich fundiert informieren können.


Betrieben wird das Nationale Gesundheitsportal von einem eigenen Referat im Bundesministerium.

Als renommierte Content-Partner werden auf dem Nationalen Gesundheitsportal aktuell das Robert Koch-Institut (RKI), das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) angeführt.

Meinung
Die Idee eines staatlichen und wissenschaftlich fundierten Portals ist gut. Es sollte schließlich die Aufgabe des Staates sein, die Bevölkerung über wissenschaftliche Erkenntnisse zum Erhalt ihrer Gesundheit und zur Behandlung von Erkrankungen zu informieren.


Angesichts der grassierenden Fehlernährung in Deutschland mit schwersten gesundheitlichen Folgen (mehr als jeder zweite Deutsche ist übergewichtig) hat der Staat diese Aufgabe bisher eindeutig versäumt und ist nun unter Druck.

Viele andere Länder zeigen, dass staatlichen Gesundheits-Empfehlungen wirksam helfen können, gesund zu bleiben. Dabei ist die strikte Unabhängigkeit von Wirtschaft und Politik natürlich oberste Voraussetzung, um das Vertrauen der Bürger zu verdienen.

Autor: Kilian Dreißig
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Bund startet nationales Gesundheitsportal
(2 Antworten)
Letzter Beitrag: 01.09.2020, 10:44 Uhr


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