Aus gesundheitlichen Gründen:

US-Krankenversicherung empfiehlt vegane Ernährung

Veröffentlichung:
Krankenversicherungen: Bonus für Veganer?Krankenversicherungen: Bonus für Veganer?
Bild: K/Vegpool


Das US-amerikanische Versicherungs- und Gesundheitsunternehmen Kaiser Permanente empfiehlt eine vegane Ernährung. Kaiser Permanente ist eine der größten Krankenversicherungen in den Vereinigten Staaten und betreibt auch eigene Krankenhäuser. In einer Broschüre, die auch online zum Download bereit steht, wird erklärt, warum eine pflanzenbasierte Ernährung gesünder sei. Das Wort „Vegan“ wird dabei nicht erwähnt, doch es wird darauf hingewiesen, dass mit pflanzlicher Ernährung keine Tierprodukte gemeint seien. Im Anhang wird auch auf vegane Online-Angebote verwiesen.

Immer mehr Unternehmen entdecken das Potential hinter einer veganen Ernährung. Nicht nur, was die Leistungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiter betrifft, sondern auch – gerade im Fall einer Krankenversicherung – die wirtschaftlichen Aspekte. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass die vegane Ernährung das Risiko für Zivilisationserkrankungen wie Krebs, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken kann. Eine vegane Ernährung kann also nicht nur die Lebensqualität steigern, sondern auch die allgemeinen Gesundheitskosten drastisch senken. Die Vegan-Empfehlung von Kaiser Permanente dürfte also nur der Anfang sein.

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Kommentare

#2: Raimon
29.03.2015, 01:24 Uhr
Tierische Produkte sind wirklich schädlich für den Menschen. Ich hatte starke Beschwerden mit Gicht und Arthrose. Durch den Umstieg auf eine Ernährung ohne tierisches Eiweiß bin seit 8 Monaten ohne Beeinträchtigungen. Dazu kamen nach Monaten noch andere positive Effekte. Probleme mit gelegentlichen Kopfschmerzen und Neurodermitis sind auch weg. Versicherungen sind knallharte Finanzunternehmen. Es geht um Kostensenkung. Und das geht bei einer Krankenkasse nur mit gesunden Mitgliedern. Die haben eigene Studien und Statistiken zum Auswerten. Da hat so eine Empfehlung Hand und Fuß. Für mich bestand die Alternative nur in Dauermedikation. Gesund nach den Empfehlungen des DGE habe ich mich seit Jahren ernährt. Und trotzdem Arthrose. Mit meinen Erfahrungen werde ich nie wieder was vom Tier essen.
#1: Leni
19.02.2015, 14:17 Uhr
Das nenne ich mal Offenheit und Fortschritt! Was die große Fleisch- und Milch Lobbyisten in den USA dazu sagen?! ;)
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