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Öko-Test: Tiefkühl-Spinat oft mit Schadstoffen belastet

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Frischer SpinatFrischer Spinat Bild: pixabay.com

Spinat ist grundsätzlich ein gesundes Gemüse, das sich vielfältig zubereiten lässt. Es passt als Beilage gut zu Kartoffeln, macht sich aber auch gut auf Pizza, Lasagne und als Füllung in Maultaschen und Co. Nicht zu vergessen: Hauptzutat in Grünen Smoothies!

Natürlich passt Spinat auch gut zur veganen Küche. Tiefgekühlt ist er auch außerhalb der Saison verfügbar - außerdem bleiben so die Nährstoffe gut erhalten.

Für seine aktuelle Ausgabe hat das Verbrauchermagazin Öko-Test 16 Tiefkühl-Spinate ins Labor geschickt und auf Schadstoffe untersucht. Speziell ging es dabei um Nitrat, Nitrit und Cadmium, aber auch um Pestizide und Gifte aus Beikräutern (Pyrrolizidinalkaloide).


Mit sehr wechselhaften Ergebnissen!

Bio-Produkte schnitten auch in diesem Test wieder besser ab als Spinat aus konventionellem Anbau. Zwei von sieben getesteten Bio-Spinaten waren "sehr gut" (darunter der Alnatura Blattspinat, sowie der Bio-TK-Blattspinat von K-Bio (Kaufland) [1]).

In keinem der Bio-TK-Spinate wurden Pestizide nachgewiesen. Bei den konventionellen Produkten waren Pestizide den Testern zufolge in zahlreichen Produkten nachweisbar.


Spuren des Schwermetalls Cadmium waren in 15 von 16 getesteten Produkten nachweisbar. Beim Bio-Spinat war aber nur einmal der Wert "erhöht" - während das bei den konventionellen TK-Spinaten bei 6 von 9 Produkten der Fall war.

Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass die Auswahl nach Marke oder Siegel offenbar nicht allzu viel Sicherheit versprechen kann. Denn sogar ein Demeter-Produkt bekam ein "Ungenügend" zu viel Nitrat. Detaillierte Ergebnisse findest du hier.


Meinung:
Dass Spinat oft mit Schadstoffen belastet ist, macht einen nachdenklich. Die guten Bewertungen für einzelne Produkte zeigen aber, dass es prinzipiell besser gehen kann. Auch beim Spinat-Test zeigte sich wieder einmal, dass Bio-Produkte oft einfach die Nase vorn haben.

Nitrat kann aus dem Boden aufgenommen werden. Eine Ursache für zu viel Nitrat im Boden ist in Deutschland die übermäßige Ausbringung (Entsorgung) von Gülle aus den Tierhaltungen. Womöglich könnte die Düngung mit Tierprodukten auch zur Belastung von Spinat mit Nitrat beigetragen haben.

Autor: Kilian Dreißig
2,0/5 Sterne (2 Bew.)

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