Hund Jessie testet: Bio-veganes Hundefutter mit Keimlingen

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Hündin Jessie probiert bio-veganes Hundefutter
Hündin Jessie probiert bio-veganes Hundefutter Bild: K/Vegpool

Über das Für und Wider einer veganen Hundeernährung scheiden sich die Geister. Doch was sagen eigentlich Hunde dazu?

Wir haben der 16-jährigen Hunde-Oma Jessie eine Portion des bio-veganen Hundefutters "Winter-Keimling" von Gringo Tierkost vorgesetzt. Hier erfährst du, wie es ihr geschmeckt hat.

Für Vegpool haben wir bereits verschiedene Aspekte von veganem Hundefutter beleuchtet und sind dabei auf dieses bio-vegane Futter aufmerksam geworden. Ein Teil der Zutaten kommt vom bio-veganen Hof Hausmann, über den wir im Sommer berichtet haben.

Das Hundefutter hat laut Verpackungs-Aufschrift Lebensmittelqualität, besteht zu 100% aus nachvollziehbaren, veganen Zutaten und roch völlig anders als herkömmliches Hundefutter. Und so kam es, dass auch wir Menschen selbst einmal probieren mussten.

Das bio-vegane Hundefutter von Gringo Tierkost
Hundefutter mit bio-veganen Zutaten. Bild: K/Vegpool

Nein, lecker ist das Futter nicht. Jedenfalls nicht für Menschen.


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Doch auch wenn "Hunde-Mama" Anna und ich grundsätzlich glauben, dass eine (gut gemachte) vegane Ernährung bei Hunden gut funktionieren kann, waren wir doch skeptisch, was Jessie zu der Mischung wohl meint.

Ob sie uns nach dem ersten Schnuppern fragend anschauen würde, wo wohl das "richtige" Futter bleibe?

Wie kommt das bio-vegane Hundefutter wohl an?

Doch Jessie, eine alte Hündin, die Zeit ihres Lebens mit einer Mischung verschiedener (veganer und nicht-veganer) Futter ernährt wurde und als ein bisschen mäkelig gilt, fraß mit Appetit.

Ein Napf mit veganem Hundefutter
Der Napf mit dem veganem Hundefutter. Bild: K/Vegpool

Das hat uns beide wirklich überrascht ‐ und wegen unserer vorherigen Skepsis ein bisschen zum lachen gebracht.


Und da wir Jessie keine unterwürfige Vegan-Ideologie unterstellen würden, kann man einfach nur sagen: Das bio-vegane Futter scheint ihren Geschmack getroffen zu haben.

Natürlich ist bio-veganes Hundefutter noch eine Nische in der Nische. Und so ist eine Dose mit 400 Gramm mit 3,40 Euro auch kein Schnäppchen.

Allein: Die meisten Hunde in Deutschland werden mit fleischhaltigem Futter ernährt. Auch dieses Fleisch stammt meistens aus tierquälerischer Massentierhaltung, die zudem große Mengen an klimaschädlichen Treibhausgasen freisetzt. Es ist billig, und zerstört unsere Lebensgrundlagen. Und das ist irgendwie auch ein hoher Preis.

Das bio-vegane Hundefutter scheint Jessie gut zu schmecken, trotz suboptimaler Lichtverhältnisse.
Das bio-vegane Hundefutter scheint Jessie gut zu schmecken, trotz suboptimaler Lichtverhältnisse. Bild: K/Vegpool

So ideologisch die Diskussionen rund um das Für und Wider von veganem Hundefutter auch sein mögen ‐ eines ist klar: Dieses vegane Futter ist auf jeden Fall eine tier- und klimafreundliche Alternative. Und: Es scheint zu schmecken. Hunden jedenfalls.


Die Futter-Proben wurden uns ohne Auflagen von veganapf.de zur Verfügung gestellt.

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Autor: Kilian Dreißig

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Hündin testet bioveganes Hundefutter
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Letzter Beitrag: 30.03.2021, 12:34 Uhr


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Schlagworte: Tiernahrung Hundefutter vegan Testbericht


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