Wiefleisch: Fleischalternativen aus Gemüse

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Produkte von „Wiefleisch“
Produkte von „Wiefleisch“ Bild: K/Vegpool

„Fleisch aus Gemüse“ – mit diesem Slogan wirbt die Peter Zenz GmbH für ihre neu entwickelten Fleisch-Alternativen. Doch wie bitte soll das funktionieren? Gemüse erinnert ja nicht einmal entfernt an Fleisch. Wie soll eine Fleischalternative ohne Soja und Seitan auskommen? Ist mit Gemüse womöglich doch Soja gemeint?

Die „Wiefleisch“-Produkte bestehen tatsächlich in erster Linie aus Gemüse und zwar ganz klischeehaft aus Karotten, Zwiebeln und Erbsen (allerdings stark verarbeitet). Sie enthalten weder Soja noch Weizeneiweiß oder Lupinen und eignen sich damit auch für für meisten Allergiker und für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf Gluten, Soja oder Lupinen verzichten wollen. Doch damit nicht genug: Der Fett-Anteil des Gemüse-Fleisches beträgt ungefähr 4% – kein Vergleich zu handelsüblichen Fleischalternativen aus Seitan oder Tofu, die gerne mal 30% Fett enthalten (Fleischprodukte enthalten oft sogar noch mehr Fett). Zudem sind keine E-Nummern enthalten und die Produkte sind als „vegan“ gekennzeichnet. Durch den hohen Erbsen-Anteil ist Protein und Eisen in nennenswerten Mengen enthalten (Erbsen enthalten ca. 5mg Eisen/100g).

„Wiefleisch“ auf dem Teller
Wiefleisch Fleischalternativen auf dem Teller: Wo ist das Gem Bild: K/vegpool

Wie schmecken Wiefleisch-Produkte?

Wie kann also ein solches Produkt schmecken? Was kann man von einem Produkt aus Möhren, Zwiebeln und Erbsen, fast ohne Fett und dabei auch noch salzarm, schon erwarten? Wer sich die Zutatenliste anschaut, erwartet womöglich eher ein Gemüse-Allerlei für die Mikrowelle, als bissfeste Fleisch-Alternativen.


Das Fleisch aus Gemüse von Wiefleisch schmeckt überraschend gut! Die drei getesteten Varianten „wie Hühnchen“, „wie Rind“ und „wie Bacon“ schmecken allesamt ziemlich fleischig und haben auch eine recht fleischige Konsistenz (wenn auch etwas wachsiger). Und das, obwohl kaum Fett enthalten ist – und Fett ist immerhin ein Geschmacksträger. Kurz angebraten bekommen die Fleischstückchen eine knusprige Kruste. Natürliche Aromen verleihen dem Gemüse-Fleisch seinen spezifischen Geschmack.

Die Idee, Fleisch-Alternativen aus Gemüse herzustellen, ist clever, denn damit erreicht man nicht nur Vegetarier und Veganer, sondern auch Menschen, die Wert auf eine fettarme, ballaststoff-reiche Ernährung legen. Die Peter Zenz GmbH, die seit etwa dreißig Jahren unter dem Namen „Zenz Fleisch“ mit echtem Fleisch arbeitet (Quelle), hat hier ihre Expertise für die Entwicklung eines spannenden, völlig neuen Produkts genutzt, das nicht nur Fleischprodukte, sondern auch zahlreiche vegane Fleischalternativen ersetzen könnte.


Wiefleisch-Produkte erhält man im Onlineshop unter wiefleisch.de. Der Preis für 200 Gramm liegt mit knapp 4 Euro zuzüglich Versand nicht gerade im unteren Bereich, dafür bekommt man aber auch ein vielerlei Hinsicht vielversprechendes Produkt.

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Autor: Kilian Dreißig

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