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Tod in der Arena

Erstellt 11.07.2016, 14:47 Uhr, von rossie. Kategorie: Allgemein und Off-Topic. 27 Antworten.

Tod in der Arena
11.07.2016, 14:47 Uhr
Spanischer Torero wurde in der Arena vom Stier getötet.

Ich dachte in unserer Zeit gehören solche Nachrichten in die Vergangenheit.
Leider!
Mitleid für wen?
Ich persönlich empfinde Mitleid für den Stier.
Warum tut der denkende Mensch das dem Tier an?

rossie
1x bearbeitet

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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
11.07.2016, 14:52 Uhr
Tradition und menschliche Kultur - ein Wert an sich ;)


Das ist auch immer so hingestellt in den Berichten: oh, diese alte Tradition, dieses Kulturgut wird wegen hysterischenTierschützern einfach zu Grabe getragen! Oh, diese traditionsreiche Schule, seit Jahrhunderten in Betrieb, wird einfach geschlossen, wegen bösen Tierschützern!


Tradition sticht Tierwohl, der Markt und der Gewinn stechen Tradition und alles andere auch
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11.07.2016, 15:25 Uhr
Hallo Rossie,

auch auf die Gefahr mich hier ebenfalls ins Abseits zu stellen:
Mir tun bei solchen Geschichten, Bildern und Videos immer alle Beteiligten Leid.

In diesem Fall auch der Torrero, welcher durch die Gesellschaft und sein soziales Umfeld so abgestumpft wurde diesen Beruf ausüben zu wollen.

Dass solche Geschichten, Bilder und Videos in den sozialen Medien bei Tierrechtlern Zustimmung finden hinterlässt bei mir immer einen bitteren Beigeschmack..

Über allen Wut und Zorn dürfen wir 2 Dinge niemals vergessen:
1) Jeder Mensch ist auch ein Lebewesen und ein Tier - in unserem Kampf gegen die Ungerechtigkeit sollten wir nicht vergessen, dass auch jeder (ausnahmslos jeder) Mensch ein bedingungloses Recht auf Unversehrtheit besitzt
2) Der eigentliche Gegenspieler der Tierrechtler nicht die einzelnen Menschen, sondern das System an sich ist.
Die Tierproduktlobby, aber nicht die Lobbyisten. Die Schlachthöfe, aber nicht der Metzger. Der Stierkampf, aber nicht der Torrero.

Im Angesicht der Ethik ist alles gleich:
Sie macht keine Ausnahmen und kennt kein "Aber".

Wie können wir eine Welt der bedingungslosen Liebe und des Mitgefühls gegenüber jedem Lebewesen anstreben und diese Werte selbst nicht leben oder für einen Menschen außer Kraft setzen, den mancher als ebenso "minderwertig" betrachtet wie jene(r) ein nichtmenschliches Tier?

Grüße,
Falk
7x bearbeitet

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11.07.2016, 18:36 Uhr
Hey
so ein Depp dass der überhaupt sowas macht. Kann ein Flo den Kopf nur schütteln :crazy:
Aber freuen tut mich das auch nicht.
Warum auch?
Einer weniger der Tiere quält? Fleischesser quälen Tiere auch. Würde mich trotzdem eher freuen wenn die Leute mit dem Blödsinn aufhören ohne zu sterben.
LG
FLO
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11.07.2016, 22:05 Uhr
Hey ja da stimmte ich flo und rossie vollkommen zu!
ich habe mehr Mitleid mit dem Stier als mit dem Mensch!
hat ihn doch keiner gezwungen das zu tun.

 Der eigentliche Gegenspieler der Tierrechtler nicht die einzelnen Menschen, sondern das System an sich ist.
Die Tierproduktlobby, aber nicht die Lobbyisten. Die Schlachthöfe, aber nicht der Metzger. Der Stierkampf, aber nicht der Torrero.


Das stimmt schon Falk aber wenn es keine Menschen geben würde die diese arbeiten ausführen würden und so diese Systeme unterstützen würde es das alles nicht (so) geben.

Also für mich kommen trotzdem Tiere an erster Stelle, noch vor den Menschen. Weil die können nie was dafür und sind leider meistens die leidtragenden :-(
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12.07.2016, 01:51 Uhr
Da muss ich aber Kilian zustimmen. Die Leute halten nur das existierende System am Laufen, wenn das aufhört werden sich wohl nur wenige die Mühe machen, wieder neue Strukturen aufzubauen
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12.07.2016, 08:48 Uhr
Aber wenn die Leute nicht "mitmachen" würden, würde auch das System zusammenbrechen.
Wenn Stierkampf und Co. niemanden mehr interessiert, würde die Tradition einschlafen und schließlich ganz in der Versenkung verschwinden.
Den Tod wünsche ich im Prinzip niemandem, es wäre mir lieber, wenn diese Menschen in ihrem Hirn einen gründlichen Perspektivwechsel vornehmen würden. Dann hätte sich das Thema ein für allemal erledigt. Aber dagegen spricht wohl deren Mentalität. Denn dass diese Personen jemals Empathie für ein Tier empfinden, wird wohl ein Zukunftstraum bleiben.
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12.07.2016, 09:53 Uhr
Hey
ist eigentlich egal ob man mitleid hat der nicht... merkt ja keiner.
Wichtiger finde ich dass man sich nicht assozial verhält. Und das hat der typ ja getan... ich gönne ihm das nicht aber dem stier auch nicht. Eerst würde ich dem Tier helfen (weil es das opfer ist) und erst dann dem menschen (weil der ja der täter ist).
LG
FLO
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12.07.2016, 09:55 Uhr
Ich sag nur: Augen auf bei der Berufswahl! :haehae:
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12.07.2016, 17:17 Uhr
Ist Tierquälerei unter dem Vorwand der Tradition legitim?

Ich kann dies auch nicht verstehen. Und stelle mir wie so oft die Frage: Warum? Aus Tradition?
Was ist das für eine Tradition was Schmerz, Leid und Tod hervor ruft!

Lieben Gruß

Bettina
1x bearbeitet

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