Coronavirus bei "Müller-Fleisch"

Erstellt 29.04.2020, 15:54 Uhr, von kilian. Kategorie: News & Aktuelles. 8 Antworten.

Coronavirus bei "Müller-Fleisch"
29.04.2020, 15:54 Uhr
Wurde an anderer Stelle bereits erwähnt, ist aber einen eigenen Thread wert:
https://bnn.de/lokales/pforzheim/hohe-zahl-der-corona-infizierten-mitarbeiter-belebt-diskussion-ueber-bettenburgen
Wenns darum geht, Billig-Fleisch zu produzieren, ist auch deutschen Schlachthöfen offenbar das Virus weiterhin egal.
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
29.04.2020, 16:05 Uhr
Nicht nur den Schlachthöfen, sondern auch den Behörden - der Betrieb läuft weiter :crazy:
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29.04.2020, 21:37 Uhr
Mich macht das fassungslos. Ich kann mir nicht erklären, wie jemand, der für solche Zustände verantwortlich ist ruhig schlafen kann. Es ist doch doppelt makaber: die unzähligen toten Tiere und diese menschenunwürdigen Verhältnisse für die Arbeiter. Mit Jobs, für die sich hierzulande fast niemand findet. Nicht einmal innerhalb der eigenen Spezies können wir respektvoll miteinander umgehen.
Aber vielleicht gibt sich aus dieser Krise auch eine Chance..
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13.05.2020, 11:24 Uhr
Scheinbar tun die Infektionen durch Corona in den Schlachthöfen ausufern:
https://www.welt.de/wirtschaft/article207901783/Schlachthoefe-als-Corona-Hotspots-Verantwortungslosigkeit-bedroht-Gesundheit.html
Von mir aus könnten all diese Tiermordfabriken dicht machen, ich empfände kein Mitleid mehr für die Beschäftigten, man hat ja auch keines mit den armen Kreaturen.
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13.05.2020, 12:27 Uhr
Hier in Niederbayern ist auch eine Firma betroffen.

https://www.br.de/nachrichten/meldung/acht-corona-infizierte-in-niederbayerischem-schlachthof,3002c78f6

Mittlerweile sind 11 infiziert. Leider aber sehen die meisten Leute das Problem nur bei den Arbeitern und ihren Wohnverhältnissen, und nicht als systemimmanentes Problem im "System Nutztierhaltung".

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13.05.2020, 14:40 Uhr
Ich finde es halt einfach traurig, dass trotz dieser Krise immer noch so eine hohe Nachfrage nach Fleisch besteht. Und dass die Behörden nichts machen ist für mich (leider!) auch ganz logisch, wenn man bedenkt, wie "wichtig" die Fleischproduktion aus finanzieller Sicht für den Staat ist. Ich wünschte mir, dass insbesondere anlässlich der Corona-Krise, mehr Menschen ihren Fleischkonsum überdenken würden. Dies scheint aber nicht der Fall zu sein, lieber schreibt man den Chinesen die ganze Schuld dieser Krise zu.


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13.05.2020, 15:26 Uhr
Ich las heute in der Zeitschrift "Kochen ohne Knochen", dass die Nachfrage beim umsatzstärksten Fleischbetrieb im April um ein Drittel gestiegen ist. Meine Hoffnung, dass die Pandemie am Verhalten der Leute etwas ändert, tendiert gegen Null.
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13.05.2020, 15:37 Uhr
Das befürchte ich auch. Ich hab eine Bekannte die bei Netto arbeitet, sobald es da Fleisch-oder Wurstangebote gibt, überfallen sie fast den Ladenl, so als ob sie am Verhungern wären.
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13.05.2020, 17:43 Uhr
Zitat Smaragdgruen:Scheinbar tun die Infektionen durch Corona in den Schlachthöfen ausufern:
https://www.welt.de/wirtschaft/article207901783/Schlachthoefe-als-Corona-Hotspots-Verantwortungslosigkeit-bedroht-Gesundheit.html
Von mir aus könnten all diese Tiermordfabriken dicht machen, ich empfände kein Mitleid mehr für die Beschäftigten, man hat ja auch keines mit den armen Kreaturen.

Fabriken zu, bin ich ganz bei Dir. Dazu hohe Strafen für die Besitzer/Betreiber aber für die Arbeiter habe ich dennoch Sympathie - denn diese sind die modernen Sklaven des Systems (vermutlich noch mit unseren Steuern finanziert). Auf den Fischtrawelern dieser Welt, zum großen Teil aus Asien (China) und Spanien malochen auch Arbeitssklaven ( https://weather.com/de-DE/wissen/mensch/news/sklaven-schuften-fur-den-fisch-auf-unserem-teller / https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-outlaw-ocean/1703786 ). Dieses System ist Tier- und Menschenverachtend - die armen Kreaturen die sich dem verdingen müssen, haben vermutlich keine andere Wahl.
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