Metzger gegen Tiermord sind jetzt ein Verein!

Erstellt 24.03.2020, 13:52 Uhr, von Salma. Kategorie: News & Aktuelles. 18 Antworten.

Metzger gegen Tiermord sind jetzt ein Verein!
24.03.2020, 13:52 Uhr
Ihr lieben,
hier fiel doch mal hi und da mal das Thema auf die veganen Metzger.
Die haben sich jetzt als Verein gegründet!
https://www.facebook.com/MetzgerGegenTiermord/ :thumbup: :thumbup: :thumbup:
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Hey,

Vegan leben für nur 140 Euro im Monat! Weiterlesen!

Viele Grüße!
24.03.2020, 19:38 Uhr
Ich hab es jetzt schon oft gelesen und kann mich mit dem Wort "Tiermord" nicht recht anfreunden. Unter eh schon für das Thema sensibilisierte Menschen kann man das ja gebrauchen, aber unter den Omnivoren führt das dann doch eher zu Ablehnung und nicht zu einem offenen Ohr.
Und außerdem, sind Raubtiere dann auch Mörder? Das Wort gefällt mir an dieser Stelle einfach nicht.
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24.03.2020, 21:56 Uhr
Hi Lena, also ich finds mega klasse was die MgT's machen, und ich finde auch prima, dass sie bereits in ihrem Titel darstellen, was sie früher durch ihren Beruf gemacht haben, und es nun eben als Mord ansehen. Sie offenbaren damit Ihren 180-Grad-Wertewandel. Knackiger kann ein Slogan von ehemaligen Metzgern, wie ich finde, nicht sein, und ich glaube, ein Omni wird immer wieder staunen, wenn er diesen Satz hört.

Und ob Raubtiere auch Mörder sind, das muss vermutlich jeder selber entscheiden, in seiner Wortbedeutung. Das "Opfer" wird es wohl als Mord fühlen. Und ich als Betrachter, konnte noch nie Tierfilme sehen, in denen ein Raubtier ein Fluchttier "riss". Schon da bekam ich das große Flennen. Ich denke, es gibt "Mord aus niederen Beweggründen", und "schlicht" Mord, um zu überleben (weil eben ein Raubtier auch nur alles tut, um zu Überleben und das Überleben seiner Nachfahren zu sichern). Für mich bleibt es Mord: einem Lebewesen das Leben nehmen. Und wie sagt man: Natur ist grausam. Sorry, ich bin da sehr klar für mich.
1x bearbeitet

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24.03.2020, 22:07 Uhr
Ich find es auch gut, was die machen. Das steht außer Frage. Aber ich glaub durch solche Wörter stellt man sich eben selbst ein Bein. Die PETA könnte auch sehr viel mehr erreichen, wenn sie ihre Aggressivität runterfahren und besser auf Formulierungen (immer viel zu emotional) achten würden.
Ich konnte auch solche Dokus noch nie anschauen, aber ich würde da eher von Tötung sprechen und nicht von Mord.
Ein Mord ist ein aus niederen Beweggründen hinterlistig geplantes Vergehen und das Wort ruft Ablehnung hervor. Egal ob man das nun selbst so sieht oder nicht, muss man sich trotzdem klar machen, dass man die Zielgruppe für seine Sache besser erreicht, wenn man die Dinge ohne Emotion und Aggressivität formuliert.
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24.03.2020, 22:17 Uhr
Hihi, Lena, ich seh's umgekehrt ;) . Erst, wenn ich meine Emotionen zeige, steigt mein Gegenüber ein, denn dann nehmen sie mich ernst. Das ist meine einschlägige Erfahrung. Solange ich "cool" und nur argumentativ bleibe, auf der Theoriebene, juckt es den anderen eher gar nicht...


Und ja, unsere Tötungsmaschinen sind den Tieren gegenüber in meinen Augen hinterlistig und ein niederes Vergehen. Wir machen es aus Luxus, nicht aus Überlebensnot. Und das lasse ich mein Gegenüber auch wissen. Und dann merke ich, wie es anfängt zu rappeln in den Herzen und Köpfen.


Als ich von einer großen Gruppe (Familie) hörte, die über PETA und die Aktion gegen das Angeln sich beschwerte, dass die Kinder doch erstmal Angel lernen müßten, um Kontakt zur Natur zu bekommen, da habe ich schwer protestiert und gesagt, dass man als Kind doch wohl Mord und Gewalt nicht erst kennen lernen muss, um sich dann wieder dagegen zu entscheiden. Und stell Dir vor: sie haben genickt und zugestimmt.


Aber unterm Strich Lena: Wir bewegen sicher beide etwas, jeder auf seine Art.


Und PS: Es braucht an der veganen Front beide: die konfrontativen PETAs und die friedlicheren, z.B. Albert SChweitzer Stiftung. Ich meinerseits bin Fan und Unterstützer von beiden Organisationen, jeder der Ansätze ist notwendig.
3x bearbeitet

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24.03.2020, 23:32 Uhr
Na, bewegen tue ich damit sicher nicht so viel. Ich bin nämlich selbst (leider) schnell emotional. Aber wenn ich mich an die Öffentlichkeit richten würde, würde ich das sicher doppelt und dreifach überdenken.
Natürlich reagieren Menschen auf Emotionen viel stärker, als wenn man sachlich argumentiert. Aber das ist eben in den meisten Fällen keine positive Reaktion. Wenn man sachlich argumentiert, haben die Menschen die Möglichkeit später nochmal in Ruhe über das Gesagte nachzudenken, ohne dass sie ein Gefühl der Ablehnung haben. Wenn man sie hingegen mit Wörtern wie Mörder bombardiert, dann kommen Ärger, Trotz und Wut auf und man hat genau gar nichts damit erreicht.
Natürlich kann man das Schlachten in Schlachthäusern auch als Mord sehen, aber keinesfalls das was Raubtiere machen. Und mit solchen Wörtern muss man halt umgehen können, was die meisten nicht können.
Wir haben an der Uni auch öfter große Tierschutzvorträge und da ist dieses Phänomen auch sehr deutlich zu sehen.


Aber ich hab auch gar kein Problem damit, wenn wir uns einig sind, dass wir uns nicht einig sind. 🙂

Oh, und ich bin natürlich auch froh, dass es beide Organisationen gibt. ♡
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25.03.2020, 11:00 Uhr
Zitat Lenshar:....
Wir haben an der Uni auch öfter große Tierschutzvorträge und da ist dieses Phänomen auch sehr deutlich zu sehen. ...

Darüber würde mich mehr interessieren!!! :thumbup:
1x bearbeitet

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25.03.2020, 19:41 Uhr
Meinst du über die Veranstaltungen generell oder meinst du über die Gemütszustände der Teilnehmer? 😄
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25.03.2020, 20:01 Uhr
gerne beides! ist spannend, wie die ausbildung dahingehend so unseren nachwuchs beeinflusst!!
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25.03.2020, 23:36 Uhr
Über die Veranstaltungen an sich lässt sich eigentlich nicht viel sagen. Die finden so 2 oder 3x pro Semester statt und sind freiwillig. Meistens sprechen da Professoren vor oder Leute von Tierschutzorganisationen. Das letzte Thema war "Dürfen wir Tiere nutzen?" Es kommen nicht immer viele Besucher, leider.
Es ist immer zu beobachten, dass, wenn der Vortragende sachlich bleibt und natürlich das Publikum auch, die Studenten nach dem Vortrag noch freundlich miteinander weiter diskutieren. Wenn aber entweder der Sprecher oder einzelne im Publikum zu emotional sind, wird schnell ein Streit entfacht und alle fühlen sich danach schlecht und mitgenommen und wollen danach nicht mehr weiter drüber reden und wahrscheinlich auch nicht mehr dran denken, denn das ruft sofort ganz schlechte Gefühle hervor und die will ja niemand.
Ich denke das Bewusstsein muss langsam umgestellt werden, mit sanftem Input oder auch völlig selbstständig. Um die schlechten Gefühle kommt man zwar nicht drumherum, aber sie kommen dann in erträglichem Maße und nicht alle auf einmal.
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