Aller Anfang ist schwer!?

Erstellt 25.06.2019, 13:10 Uhr, von Cyro. Kategorie: Neu hier. 14 Antworten.

25.06.2019, 22:41 Uhr
Mein Freund isst auch Fleisch. Hatte ja gehofft das es sich irgendwann mal ändert, er bekommt ja vieles mit aber irgendwie hat es bei ihm (noch?) nicht Klick gemacht. Er hatte halt die wahl: er isst was ich koche oder muss sich selbst was machen. :lol:

Die Mama von meinem Freund macht jeden Tag mehrere Gerichte und hat mir immer was separates gekocht. Das fand ich immer voll süß :D von anderen kannst noch dankbar sein wenn du Beilagen bekommst ohne ein fieses Grinsen :oo
Willst du die Welt verändern, beginne bei dir selbst ❤️

antworten | zitieren
25.06.2019, 23:27 Uhr
Wenn es so funktioniert, dann ist es ja perfekt. Habe da auch schon öfters von anderen Erfahrungen gehört. Ja, das ist echt lieb. Mal sehen, es wird sich sicherlich eine Lösung finden. Manchmal kann man bestimmt auch mit kleinen Variationen oder Ergänzungen (z.B. einer veganen Sauce statt der üblichen Sauce) schon was erreichen.
antworten | zitieren
26.06.2019, 08:41 Uhr
Guten Morgen!

Am Anfang meines Umstiegs auf vegan hab ich erst den vegetarischen Umweg genommen.
Ich finde, alles braucht seine Zeit (auch wenn wir die hier auf unserer Erde eigentlich nicht mehr haben), und man sollte sich nicht unter Druck setzen. Auf Fleisch und Wurst zu verzichten war überhaupt kein Problem, aber Käse, Joghurt & Co.... :rolleyes:
Allerdings hat mein Gewissen nicht aufgehört zu nerven. Ich hab dann nach und nach die Milchprodukte weggelassen habe oder sie ersetzt durch vegane Alternativen. (Eier waren nie ein Thema für mich).
Und nach gut einem Jahr Vegetarier-Dasein bin ich dann vegan gewesen.
Was Restaurants betrifft, da informiere ich mich vorher. Auf einen faulen Kompromiss lass ich mich jedenfalls nicht ein. Lieber ess ich gar nichts. Da bin ich ziemlich stur....
Und wie andere schon vor mir erwähnt haben: Pizza ohne Käse, Nudeln Alio e Olio oder Arrabiata. Das geht meistens. Wobei ich schon vorher frage, ob im Teig Eier sind oder oder die Nudeln mit Ei sind. Auch die Unsitte, prophylaktisch Parmesan darüber zu schmeißen, hab ich schon erlebt. Daher klär ich auch das vorher ab. Die sollen ruhig wissen, dass ich es Ernst meine ;)

Viele Grüße aus Nordschwaben!
Vegan ist nichts für Feiglinge

antworten | zitieren
26.06.2019, 11:19 Uhr
Hallo Cyro und willkommen!

Falls ihr vegan lebt, ist euch die Umstellung eher leicht oder schwer gefallen?

Eigentlich nicht. Die Doku "Earthlings" machte mich von heute auf Morgen zum Vegetarier. Danach habe ich mich immer mehr in die Umstände bezgl Milch und Eier eingelesen. Wobei ich beides vorher auch nicht oft gegessen habe. Ich habe meine Milch im Müsli durch Hafermilch ersetzt und die Eier weggelassen. Eigentlich findest du für alles eine Alternative oder gute Rezepte um etwas vergleichliches herzustellen.

Habt ihr bei euch körperlich negative oder positive Veränderungen bemerkt?

Also negative auf keinen Fall. Positive aber auch nicht. Ich muss aber dazu sagen, dass es mir vorher eigentlich auch nicht wirklich schlecht ging. Ich habe zwar phasenweise ein wenig Neurodermitis und leichtes Asthma, aber das hatte ich schon immer und ich hab mich daran gewöhnt. Daran hat sich auch nichts geändert. Schlimmer ist definitiv nichts davon geworden.

Macht ihr schonmal eine Ausnahme, wenn ihr bei der Familie oder bei Freunden eingeladen seid?

Also Anfangs war ich schon sehr verbissen und habe nie Ausnahmen gemacht. Das hat mir aber sehr sehr viel negative Gegenwehr eingebracht. Vor allem meine Frau ist extrem gegen Veganismus und es gab eigentlich täglich heftigsten Krach. Wir haben dann irgendwann einen Kompromiss geschlossen und ich mache gelegentlich Ausnahmen wenn sie vegetarisch kocht. Zum Beispiel mal einen Kuchen oder so. Gehe ich in ein Restaurant oder zu Freunden esse ich auch schon mal vegetarisch. Das Ganze kommt aber sehr sehr selten vor. Vielleicht zweimal im Monat.

Wie reagiert ihr auf Unverständnis in eurem Umfeld und womit habt ihr da gute Erfahrungen gemacht?

Wenn du auf Unverständnis stößt, ist es das Beste, du ignorierst es. Glaub mir, du wirst niemanden bekehren der nicht zumindest ansatzweise dafür offen ist. Die meisten fahren sofort die Barikaden hoch und gehen auf Abwehrkurs. Soweit es geht, vermeide Diskussionen. Das endet nur in Frustration ;) . Und lass dir nichts einreden, du machst das schon :)
Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Wenn du es nicht lösen kannst, mache es nicht zum Problem.
-- Buddha --

Veg-BadgeVeg-Badge

antworten | zitieren
26.06.2019, 12:29 Uhr
@Ejala Das stimmt, ich finde auch, dass die Umsetzung von heute auf morgen fast nicht möglich ist, da man sich auch erst einmal mit dem Thema vertraut machen muss und Alternativen finden muss. Vor allem weil in vielen Lebensmitteln tierische Produkte verarbeitet wurden, in denen man es überhaupt nicht erwartet hätte.

@habanero79 Das es auch viele gibt denen die Umstellung nicht schwer gefallen ist, ist gut zu hören, denn was die Vorurteile angeht, hört man ja doch oft eher das Gegenteil. Die Umstellung für mich auf Hafer- oder Mandelmilch fiel mir aber beispielsweise auch überhaupt nicht schwer.
Wie du sagst darf man vielleicht wirklich nicht zu verbissen sein und sollte den ein oder anderen Kompromiss eingehen. Das scheint bei dir ja ganz gut zu funktionieren.
antworten | zitieren
Antworten

Nächster Thread:

veganes Ehepaar aus Weilerswist sucht Gleichgesinnte

Weiterlesen:

Forensuche

Werde Teil der Community

Melde Dich jetzt an und werde Teil einer der freundlichsten veganen Communities. Kostenlos.
Jetzt registrieren