Auf veganem Vormarsch mit Gegenwind

Erstellt 31.01.2016, von Hummelchen. Kategorie: Neu hier. 33 Antworten.

03.02.2016
Das kenne ich.
Sobald den Anderen klar wird, dass das Essen vegan ist, sind sie abgeschreckt.
Als ob veganes Essen giftig wäre...
Bleibt mehr für mich! ;)

Liebe Grüße

Caro
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03.02.2016
Komisch, oder?
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03.02.2016
Ja, wirklich komisch.
Wahrscheinlich regt sich da irgendwas im Unterbewusstsein, womit sie sich nicht näher beschäftigen wollen. :P

Liebe Grüße

Caro
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03.02.2016
Bekommst du auch immer Bilder, die du nicht sehen willst? Boah,ich hasse das. Irgendwie denkt jeder:"Hey, die mag Tiere, da kann ich das ja mal hinschicken!" Und ich kann dann ne >Woche nicht schlafen..und zwischendurch kommt das auch immer wieder hoch. Bin ich aus Holz oder was?
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03.02.2016
Vegansein verändert für einen selber alles.
Dabei ist das Gefühl das Andere sich nicht verändern sehr merkwürdig.
Ich habe den Eindruck, dass sie uns mit diesen Bildern und Kommentaren teilweise auch aus der Reserve locken wollen.
Das Klischee besagt ja, dass Vegetarier und Veganer sich für etwas Besseres halten.
Davon fühlen sich die Omnivoren dann in vielen Fällen angegriffen.
Daraus resultieren dann Bemerkungen wie das typische "Ich esse ja nur ganz wenig Fleisch."
Dazu kommt noch Unverständnis, denn nur ein Veganer kann einen Veganer verstehen.
Könnten alle Menschen Veganer und Vegetarier verstehen, dann würde niemand mehr Tiere essen.

So das war jetzt etwas verworren, ich hoffe du kannst da durchblicken. ;)
Was ich sagen will: Ich kann total nachvollziehen wie du dich fühlst.
Ein bisschen ist es als ob man auf einer anderen Wolke schwebt.

Liebe Grüße

Caro

Ps: Ich liebe deinen Hund. :heart:
1x bearbeitet

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03.02.2016
Ich finde es nicht verworren..... :angel:
Mit 13 habe ich mit meinen Eltern "Gesichter des Todes" (ungewollt, weil für einen "normalen" Film gehalten) angeschaut. Kurz danach gab es Schnitzel. Ich habe es gerade noch zum Klo geschafft, sonst hätte ich -sorry- auf den Teller gekotzt...
Danach habe ich 7 Jahre vegetarisch gelebt. Aber eher als Pudding-Veg. Da hatte ich dann derartige Mangelerscheinungen, dass ich etwas ändern musste. War mit 20, Ausbildung,zwei Jobs nebenher und alleine wohnend nicht einfach.....ein Jahr später schwanger....und alle stehen da und sagen, dass ich Fleisch essen muss, wenn mein Kind gesund sein soll...ich hab es getan. Dann wurde es wieder Gewohnheit. Im Nachhinein hätte ich einfach mehr Arsch in der Hose haben müssen....
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03.02.2016
Da darfst du dir überhaupt keine Vorwürfe machen.
Wenn man alleine dasteht und dann von allen Seiten Druck auf einen ausgeübt wird, dann ist das sehr hart.
Am Schlimmsten ist es dann, wenn selbst die eigene Familie nicht zu einem steht.
Denn wenn nicht einmal die Familie Rückhalt bietet, was bleibt dann noch?

Besonders wenn man nicht nur für sich selbst die Verantwortung trägt.
Dann kann man ja immer noch sagen, dass es die eigene Gesundheit ist und Andere sich nicht einzumischen haben.
Aber wenn man noch für ein zweites Leben entscheiden muss, dann ist das etwas ganz anderes.
"Es ist egal was ich mache und wie ich lebe" gilt dann nicht mehr.
Alles woran man glaubt wird außer Kraft gesetzt, denn das eigene Leben steht nicht mehr im Fokus der Entscheidungen.
Deine Entscheidung wieder Fleisch zu essen war also eine Entscheidung aus Liebe.
So musst du das sehen und darfst dir da keinerlei Vorwürfe machen.
Sich bereits mit 13 Jahren für den Vegetarismus zu entscheiden ist eine große Leistung.
Das ist bedeutend und es ist toll, dass du nun wieder auf Fleisch verzichtest.
Die Phase dazwischen ist nur ein Beweis dafür wie wichtig dir dein Kind ist und wie mutig du bist trotz der vielen Gegenanzeigen in deinem Umfeld wieder auf Fleisch zu verzichten.

Liebe Grüße

Caro
1x bearbeitet

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03.02.2016
Schön, dass von dir zu lesen. Du bist genau sechs Jahre älter als die Schwangerschaft von damals...
Du hast dich ja scheinbar auch frühzeitig entschieden...was war dein Anlass?
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03.02.2016
Ich bin zwar immer mit Tieren aufgewachsen (Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen, Hasen), aber ich bin so erzogen worden, dass ein Mensch Fleisch essen MUSS.
Kein Fleisch zu essen ist verpönt.
Daher habe ich meine Gedanken auf tierische Produkte zu verzichten lange Zeit für mich behalten.
Aber als ich dann ein Video von PETA gesehen habe, da gab es für mich nur noch den komplett veganen Weg mit allem was dazu gehört.
Ich hatte total große Angst mich zu "offenbaren".
Genauso gut hätte ich sagen können, dass ich mir den ganzen Rücken tatoowieren lasse.
Aber es war die beste Entscheidung meines Lebens. ;)
Ich wünschte ich hätte mich früher dazu entschieden.

Was war nach deiner Schwangerschaft der Auslöser für dich?

Liebe Grüße

Caro
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04.02.2016
Die Problematik mit der Familie kenne ich auch. Vor ein paar Tagen rief mein Schwager ,den wir übernächsten Wochenende besuchen wollen, an und fragte mit einen blöden Unterton, wo man denn mit mir essen gehen könnte. :evil:
Ich fand die Frage schon unverschämt,ich bin doch nicht aussätzig . Ich erklärte ihm daraufhin,er solle mir sagen,was zur Auswahl stehen und ich würde ihm dann sagen,was passt. Mein Mann verzog auch schon wieder das Gesicht und meinte,dass wäre halt auf dem Land nicht so einfach und sie es nicht kennen würden. Ich war echt sauer. 2,5 Jahren habe ich vegetarisch gelebt,seit 3 Monaten vegan und meine Familie und der Rest der Sippe kapiert es immer noch nicht. Ich kann mich manchmal kaum zurückhalten und würde ihnen am Liebsten mal die Meinung sagen und ihnen erklären, was sie da auf dem Teller haben und wo und wie es produziert wird. Deren Glück,dass ich Yoga mache und gelassener geworden bin.
Genau das ist meiner Meinung nach das Problem. Man kennt es nicht und fühlt sich durch einen Veganer daran erinnert ,dass man sich vielleicht nicht so optimal ernährt.
Sorgt für das etwas wütender Geschreibsel, aber hin und wieder muss es mal raus.
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