Thema jagen

Erstellt 06.06.2020, 21:32 Uhr, von Eule96. Kategorie: Allgemein vegan. 30 Antworten.

Thema jagen
06.06.2020, 21:32 Uhr
Hallo Leute,

neulich haben die Jungs von Vegan ist ungesund ein neues Video zum Thema Jagen heraus gebracht https://youtu.be/2vDWMTn2HuQ
Wollte mal fragen wie Ihr dazu steht.

Beste Grüße und einen schönen Samstag Abend wünscht Euch
Robin
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07.06.2020, 09:13 Uhr
Hallo Robin,

die Aussagen sind richtig, gutes Video, danke für den Link!


Liebe Grüße
Crissie
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07.06.2020, 10:51 Uhr
Hallo Robin
danke für das Video, auch wenn ich schon einiges darüber wusste. Bei uns im Wald haben wir diese Wildfütterungsstellen auch schon gesehen !
In Österreich wurden auch schon Enten aufgezogen und dann zur Jagd freigegeben, siehe vgt.at
https://vgt.at/projekte/jagd/index.php

Da haben auch Jäger schon einige Tierschützer , die gefilmt haben , angegriffen und verletzt. :-(
Hoffentlich machen die beiden da noch mehr Videos dazu, bin mal auf die Reaktionen gespannt. Heute kam ich irgendwie nicht in die Kommentare, vielleicht später
Lieben Gruß
METTA
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07.06.2020, 17:26 Uhr
Das Video von den beiden habe ich noch nicht gesehen. Das die Tiere aber bewusst angefüttert werden weiß ich. Im Grunde wird der ganze natürliche Ablauf gestört, besonders dann wenn man die Leittiere schießt. Ich hatte schon Gespräche mit Jägern. Deren einziger Beweggrund für dieses grausame "Hobby" war laut deren Aussage die Lust am töten. Es gibt ihnen einen Kick. Für mich sagt das schon alles. Man kann vielleicht ihre Ehrlichkeit schätzen, Empathie fehlt aber in jedem Fall...
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16.12, 14:33 Uhr
Da das Thema Jagd gerade aufkam, greife ich mal diesen Thread von Eule wieder auf.
Denn nein, die Jagd ist nicht notwendig. Tier- und Forst-Schützer können das sehr fundiert begründen.
Kurzgefasst: Wenn die Tiere nicht zugefüttert bekommen würden, würde sich deren Bestand von alleine regulieren. Das Zufüttern geschieht nur, um den Bestand FÜR die Jagd zu erhöhen - und das führt zu immer mehr Problemen.


Wenn die Wildschweine z.B. aus Hunger im Erdreich wühlen würden, würden sie Regenwürmer essen, deren Parasiten die schwachen Tiere auf natürliche Weise töten würde. Steht in einem Buch von Peter Wohlleben: "Das geheime Netzwerk der Natur". Das Buch ist sehr zu empfehlen. :thumbup:

Peter Wohlleben zum Thema: Ohne Zufütterung (Kirrung) würde sich der Bestand von alleine regulieren - z.B. auch, weil Bäume nicht jedes Jahr Früchte tragen.
https://www.facebook.com/PeterWohlleben.Autor/videos/650013972570647/

Noch eine Info aus seinem Buch "Der Wald - ein Nachruf"
Pro Wildschwein, so Wohlleben, werden jährlich 130 kg Kraftfutter ausgebracht, im Mittel also 12,5 kg pro kg erlegtem Wildbret. Damit sei die Fleischproduktion in der Jagd um das Dreifache weniger effizient als die Massentierhaltung!

Dr. Karl-Heinz Loske, Biologe, Umweltsachverständiger und Experte für Landschaftsökologie und Artenschutz

Video anzeigen?

Das Video wird von einem externen Dienst eingebunden. Dabei werden Daten an Dritte übermittelt.

Zitat "Umweltkapazität bestimmt die Dichte"

Außerdem hier ein sehr guter Artikel mit Hintergrundwissen
https://www.peta.de/themen/jagd-hintergrundwissen/
Zitat: "Anerkannte Wissenschaftler und Wildbiologen sind sich einig, dass aus ökologischer Sicht keine Notwendigkeit für die Jagd besteht. Der renommierte Wildbiologe Prof. Dr. Josef Reichholf betont, dass sich waldbewohnende Tierpopulationen schon immer selbst reguliert haben – nicht etwa durch Beutegreifer wie Wolf oder Luchs, sondern in erster Linie durch natürliche Umwelteinflüsse wie Witterung, Krankheiten und Nahrungsverfügbarkeit"

wenn man noch mehr Argumente gegen die Jagd braucht, dann hilft diese Seite auch:
http://www.anti-jagd-demo.de/texteartikel/kurteicherdiewildschweinhysterie.html

5x bearbeitet

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16.12, 16:21 Uhr
Apropos Eule, er ist auch irgendwie verschwunden??
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16.12, 16:59 Uhr
Ja Dana, wär schön, wieder von ihm zu hören :D . vielleicht kommt eine Reminder-Mail durch seinen hiesigen Thread bei ihm an! :thumbup:
1x bearbeitet

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17.12, 19:54 Uhr
vielen Dank für den Link, werde es mir gleich anschauen :)
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18.12, 14:35 Uhr
Die Selbstregulation funktioniert aber so doch nur in einem wirklich reinen Waldgebiet, fernab von jeder menschlichen Einwirkung.
Indem wir aber Nahrungsmittel anbauen - egal ob für Tierfutter oder für uns selbst, verändern wir doch diesen Mechanismus schon. Das Wildschwein wird den Teufel tun und Erde mit Regenwürmern fressen, wenn es ein paar hundert Meter weiter einen Gemüsegarten oder eine Mülltonne plündern kann.
Auch Füchse kommen uns gern besuchen, wenn wir attraktive Abfälle oder z.B. einen Kaninchenstall im Garten zu bieten haben.

Versteht mich nicht falsch, ich will nicht die Jagd verteidigen. Mir ist nur die Argumentation ein bisschen weit weg von der Realität. In Naturschutzgebieten mag das so funktionieren, direkt vor unseren Haustüren eher nicht.
Dass die Jäger zusätzlich noch füttern, steht auf einem anderen Blatt.

Was mich auch irritiert - warum soll das ohne „Beutegreifer“ ablaufen? Die sind doch ein natürlicher Bestandteil der Regulation.
Genau deswegen wurden sie ja nach Möglichkeit ausgerottet, weil sie Konkurrenten der Jäger sind.
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18.12, 17:44 Uhr
In Kanada funktioniert es mit den Bären so, daß die Mülltonnen gesichert werden und die Bevölkerung sehr gut informiert ist, wie man mit den Bären umgeht und was man alles vermeiden muss. Das hat mich beeindruckt, daß sich der Mensch nach dem Tier richtet und nicht andersrum. Bei uns wird alles gleich erschossen, bevor mal jemand das Hirn einschaltet, und nach einem Kompromiss sucht.
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