Umgang mit "Vegan-Kritikern"/blöden Sprüchen

Erstellt 26.09.2016, 22:21 Uhr, von thegreenway. Kategorie: Allgemein vegan. 236 Antworten.

09.02.2017, 18:18 Uhr
Wie groß sind die denn? Wird das nur in Klöstern so praktiziert oder sind das ganze Landstriche? Und wie lösen die das "auf Insekten treten" Problem?
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
09.02.2017, 19:41 Uhr
Es gibt weltweit ca. 4,5 Mio davon leben ca 4,2 Mio in Indien. Du kannst in Flugzeugen sogar spezielle Jain-Menus bestellen (die nehme ich immer, die sind sehr gut, da sie nicht in so großen Mengen gekocht werden). Die Religion wird auch im täglichen Leben praktiziert. Sie leben insgesamt sehr achtsam, also auch beim Laufen. Also mal schnell von A nach B rennen, geht nicht.
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10.02.2017, 00:46 Uhr
Auch jainismus lässt sich offenbar frei interpretieren. Der frühere Co-Chef der deutschen Bank war doch auch jainist...
Viele Grüße
Kilian
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10.02.2017, 12:53 Uhr
Bei all diesen -tums und -ismen ist doch die Frage, wie weit die Anhänger über Lippenbekenntnisse hinausgehen und versuchen, nach dem Sinn ihres Glaubens zu leben. Über den Jainismus weiß ich zu wenig. Der hanchinesische Buddhismus, der zurzeit mit staatlicher Billigung ganz gut gedeiht, ist offiziell sehr tierfreundlich, was dann daraus gemacht wird, steht auf einem anderen Blatt. Zum Beispiel ist das Freilassen von Tieren eine gute Tat. Also fangen Händler jede Menge Vögel, damit Buddhisten sie freilassen können :crazy: .
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10.02.2017, 16:37 Uhr
Zitat kilian:Auch jainismus lässt sich offenbar frei interpretieren. Der frühere Co-Chef der deutschen Bank war doch auch jainist...
Viele Grüße
Kilian


Hallo Kilian,

Jainismus lässt sich eigentlich nicht frei interpretieren. Es gibt da sehr eng gesteckte Grenzen. Allerdings ist es wie bei allen Religionen. Es ist immer eine Frage, wie weit man sie auslebt.
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11.02.2017, 11:08 Uhr
Vieleicht hat der Jain-ismus gelebt - indem er immer ein entschiedenes JAIN! zum Leben gehabt hat XD
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11.02.2017, 17:45 Uhr
Da der Gute mit einer Sikh verheiratet war, kann ich mir nicht denken, dass er bekennender Jain war. Gerade die Sikhs sind eher - wie soll man sagen - nicht ganz so friedliebend. Soweit ich mich erinnere wurde Indira Gandhi von einem Sikh ermordet.
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11.02.2017, 17:50 Uhr
Ob ein Volk oder eine Gemeinschaft eine friedliebende Philosophie hat, heißt ja nicht, dass die auch friedliebend sind, umgekehrt heißt das mit dem Mord ja nicht, dass Sikh wegen ihrer Philosophie oder Kultur aggressiv sind. Im Endeffekt kann man Menschen wohl nicht zu friedliebenden Wesen machen :D Wenn man gerade nichts von Herzen hassen kann, bastelt man es ich eben
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19.01.2019, 21:24 Uhr
Ich muss jetzt doch mal meine Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren lassen. Leider waren nicht alle so positiv. Zuerst mal muss ich aber sagen, dass glücklicherweise die Positiven dennoch überwiegen. Aber traurig bin ich doch sehr da ich gerade von der Seite meiner Familie sehr viel Ablehnung erfahren habe.

Man kann es also so zusammenfassen, dass mein Schwiegervater das Ganze bisher sehr neutral aufgenommen hat. Er kennt sich damit nicht aus, aber ist dabei eigentlich sehr gelassen. Er war nur etwas überfordert mit dem Thema "Grillen" was wir halt immer zusammen gemacht hatten. Doch da konnte ich ihn auch beruhigen, denn wozu gibts Sojafleisch und Gemüsespieße? Und nicht zuletzt veganen Salat? (ich weiß das klingt bescheuert, aber ich habe immer gerne eine speziellen mexikanischen Salat gemacht, aber der geht in der veganen Variante mindestens genauso gut :green: ).
Auch meine Schwägerin ist da eigentlich sehr neutral und sogar neugierig. Wie gesagt: Ich glaube sogar, dass sie Interesse an meiner Ernährung hätte. Was mich selber sehr freut da ich ihr auch immer neue Rezepte zeigen kann die sie vlt. auch nachmacht. ;)

Jetzt zum negativen Teil (der Familäre):

Traurigerweise muss ich sagen, dass ich sowieso keinen Kontakt mehr zu meinem Vater habe/Scheidungskind/andere Gründe die ich hier nicht unbedingt nennen möchte. :| Aber eigentlich hatte ich mich - bis auf ein paar Differenzen - immer gut mit meiner Mutter verstanden. Doch als ich ihr das (sehr neutral und sogar humorvoll) erzählt habe, dass ich mich vegan ernähre wurde sie sehr ablehnend und hart mir gegenüber. Zum einen wollte sie (ironischerweise) nicht so einen großen Trubel aus der Ernährung machen, aber gleichzeitig hat sie mich auch extrem angefahren, dass sie davon gar nichts hält, wir eh nicht mehr Essen gehen könnten (man muss dazu sagen, dass ich aus Bayern komme :rolleyes: Es gibt zwar auch viele bayrische Speisen die man vegan super nachmachen kann, aber egal) und warum ich dann sie überhaupt noch besuchen soll.

Uff... jetzt weiß ich nicht wie das die nächsten Monate aussieht. Ich hoffe, dass das einfach Überforderung war, aber ihre Worte haben mich doch sehr hart getroffen. Vor allem weiß ich nicht wie mein Stiefvater oder mein Bruder zu mir steht. :-( Ich habe Angst, dass das auf einmal auch das Familienverhältnis spaltet. Was ich sehr schade finde da ich nicht gedacht hätte, dass sie das so aggressiv aufnimmt.

Habt ihr einen Tipp für mich? Sie hat mir das geschrieben (also nicht persönlich gesagt da ich nur Fernkontakt zu ihr habe). Bin damit momentan auch sehr überfordert und traurig. :-(
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19.01.2019, 22:04 Uhr
Hallo Puschelqueen
vielleicht war es auch - wie bei vielen Eltern- erst mal nur Angst um ihr Kind, dass es sich richtig ernährt und bei Müttern ist vielleicht die Verbindung noch enger zu den Kindern.
Ich würde an Deiner Stelle Deine Mutter erst mal in Ruhe lassen und ihr liebe Gedanken senden. Meine Mutter war damals- vor über 30 Jahren- auch erst beunruhigt als ich anfing vegetarisch zu essen- das mit dem veganen hat sie nicht mehr mitbekommen- aber hat sich darauf eingestellt und für mich oft etwas vegetarisches extra gekocht. Vielleicht ist Deine Mutter auch erst mal überfordert. :-(
Mit dem veganen Essen in Bayern hatte ich übrigens vor vielen Jahren, als ich anfing vegetarisch zu essen, auch so meine Probleme :crazy:
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