Vegane Katzenernährung

Erstellt 08.05.2021, 15:11 Uhr, von Zwoelfvegan. Kategorie: Allgemein vegan. 19 Antworten.

11.05.2021, 02:10 Uhr
Welche Marke fütterst du?


Sagen wir es so: Die Katzen, die ich kenne, verzehren sehr gerne (Schnurr- und Bettelware) zum einen Benevo, Vegusto Vegi-Cat-fix:
https://vegusto.eu/shop/de/vegusto-cat/62-vegi-cat-fix-3x100-7640144051006.html
da gibt es auch für Halterchen einige leckere Sachen, die gut schmecken. NoMuh Nusskäse usw...

und auch hier wird man immer wieder fündig (ohne Käse):
https://www.futterservice-fulda.de/

oder hier: https://kokku-online.de/benevo/

Habe mir von den Leuten, die die Tiere behüten, sagen lassen, dass die gemessenen ernährungsrelevanten Blutwerte für achtjährige Katzen voll im grünen Bereich liegen. Keine Stoffwechselprobleme, Verfettungen oder Knochendegeneration usw. Auch spielen die zu Hause oft und gerne zusammen (inklusive heftigem "Jageln", jedoch völlig ohne tatsächliche Aggression gegeneinander) bevor sie sich ZUSAMMEN auf einen etwas größeren Schuhkartondeckel (wetten, wir passen zusammen darauf? Sie passen. Auch wenn es oft so aussieht, dass sie jeweils auf ihrer Seite herunterzufallen drohen) kuscheln, vorher sich ausgiebig gegenseitig mit der Fellpflege beschäftigen und gemütlich und völlig entspannt einschlafen. Manchmal ist der Platz von einer der beiden vollständig besetzt, dass hebt man etwas entnervt auch schon mal das Pfötchen, um dezent anzudeuten, dass das so auf keinen Fall geht und gefälligst Platz gemacht werden soll... Ich hör jetzt auf, sonst wird das noch ein Tagebuch.
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
11.05.2021, 11:24 Uhr
Ich werde mir kleine Mengen bestellen und das ausprobieren. Meine Katzen fressen auch so fast alles was sie bekommen können. (ausser Obst) Ich denke das werden sie auch annehmen. Vielen Dank für deine Mühe.
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11.05.2021, 14:25 Uhr
Die Katzen, die ich kenne, haben von so ziemlich Anfang an nichts anderes bekommen (gleich nach der Aufzucht bei der Katzenbabyrettung). Deshalb war es für sie vielleicht weniger eine so große Umstellung. Und man muss ihnen vielleicht auch etwas Zeit geben, zunächst beides hinstellen, damit sie es wahrnehmen können, dann das bisherige "Nassfutter" reduzieren, und hoffen, dass sie dann nachund nach auf das vegane Futter umschwenken. "Erziehen" kann man Katzen bekanntermaßen nicht wirklich. Aber ihnen deutliche Angebote machen, bei gleichzeitiger Reduktion des bisherighen Angebotes. Auch Katzen sind durchaus flexibel - jedenfalls manche.
@Blaustern
Vielen Dank für deine Mühe.

Das war für mich keine Mühe, sondern ein echtes Anliegen, was vielleicht dazu führt, dass einige von den "Futtertieren" gerettet werden können. Jedes nicht mit Tottier gefüllte Fressnäpfchen rettet einem ganzen Tier das Leben. Ich finde, das lohnt sich!
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13.05.2021, 14:38 Uhr
Vielen Dank dass ihr versucht, Eure Haus-Katzen tierleidfrei zu ernähren und damit Leben der sogenannten "Nutztiere" zu verschonen.
Berichtet doch gerne mal, wie es läuft, welches vegane pzw. pflanzliche Katzenfutter die Katzen gerne annehmen etc.!

(Ich bin recht überzeugt, dass man mit korrekt zusammen gesetztem pflanzlichem Futter seinen Schützlingen nicht schadet. In tierischem Fertigfutter ist so viel "Scheiss"/Schlachtabfall verwurstet, da bezweifle ich, dass so eine normale Kittekat-Dose irgendwas "Gutes" für das Tier beinhaltet..) Es ist schrecklich, sich vorzustellen, dass in üblichen Tierheimen Tieren anderes totes Tier gefüttert wird. Um den einen Wesen das Leben zu retten, wird jahrelang anderen ein Horrorleben aufgezwungen und schließlich das Leben genommen....


Deshalb bin ich auch dagegen, dass Tiere wie Hunde, Katzen, Exoten etc. von Züchtern gekauft werden. Mensch produziert damit unendlich viel Tierleid, aber vordergründig glaubt der Tierkäufer, er würde etwas Gutes tun, weil er ein Tier in sein Leben holt. Wieviel Schindluder im Hintergrund geschieht, interessieren viele Käufer gar nicht. Hauptsache sich selber ein süßes lebendes Spielzeug anschaffen...


So sieht das elende Leben von geretteten Tieren aus
https://hunde-grenzenlos.de/partnertierheim-smeura/
https://www.tierhilfe-hoffnung.com/die-smeura/
https://www.youtube.com/watch?v=WJAwTBaaK_w


Bitte holt Euch keine Tiere mehr von Züchtern.

1x bearbeitet

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13.05.2021, 19:05 Uhr
Danke Salma für Deinen nachdenklich machenden Text! Ja, auch mir erscheinen die Tierheime eher etwas seltsam "aus der Zeit gefallen". Genau genommen müssten die Tiere alle der Reihe nach getötet und an andere bereits im Tierheim vorhandene Tiere verfüttert werden, bis keines mehr da ist, anstatt sie völlig sinnbefreit aufzunehmen, mit gekauftem/gespendetem Tottierfutter, für das andernorts Tiere monatelang nur für diesen zweck gefangengehalten und totgemacht werden, zu füttern. Wenn sie dann nicht vermittelt werden (was in der Regel ja doch nur wieder zu weit mehr toten Tieren in der Futterindustrie führt, die dann an die glücklich vermittelten Tiere aus dem Tierheim nunmehr jedoch zuhause bei "Frauchen" und "Herrchen" verfüttert werden), werden die armen Tierheimtiere doch wieder nur getötet...
Sorry, man darf da tatsächlich nicht so ganz genau hinsehen, sonst dreht man durch... (oder sind es doch diejenigen, die so handeln, die durchgedreht sind, ohne es zu merken?

Deshalb würde ich sogar so weit gehen: Bitte übernehmt nur Tiere aus Tierheimen, die Ihr völlig vegan, also ohne weiteres "Nutztierleid" dauerhaft am leben erhalten könnt. Alles andere führt zu vielen - viel zu vielen - weiteren totgemachten Tieren, die für Euer so "gnädig gerettetes" Heimtier getötet werden. Verzeiht bitte den Sarkasmus, es tut zu weh.

Also genau überllegen, was die Folgen der Aufnahme eines Tieres im eigenen Haushalt bedeutet: An eigener Arbeit, an Spielaufwand, an Futterproblematik, kann das aufgenommene Tier vegan ernährt werden? Einsamkeit des Tieres wegen Berufstätigkeit oder wenn man selbst zu alt ist, die ganze Lebensdauer des Tieres zu erleben (auch Tiere leiden durch Trauer) usw. usw.
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13.05.2021, 21:16 Uhr
@vegsbud
nur für diesen zweck gefangengehalten und totgemacht werden


Ich kenne leider das Gesetz nicht genau genug, so wie ich es weiß, ist das Töten von „Nutztieren“ (was ich übrigens auch für ein schreckliches Wort halte) direkt für die Herstellung von Futter für andere Tiere, nicht gängig bzw. womöglich auch nicht erlaubt. Hauptsächlich verarbeitet werden (in einem hochwertigen Nassfutter, Trockenfutter oder Billigmarken halte ich ebenfalls für schädlich und zweifelsfrei ungesund für Katzen) werden Schlachtabfälle, was Innereien und dem Menschen ungefällige Fleischteile einschließt.
Vielleicht werden auch Tiere extra für Tiernahrung gehalten und getötet, davon habe ich bisher aber nichts gehört. (Da Tiernahrung meist noch billiger verkauft wird als Billigfleisch, was trotz allem andere Kontrollen zu durchlaufen hat, wäre das eigentlich nicht so rentabel) Wenn ich mich irre, möge man mir das bitte mitteilen. Leider stehen mir nicht alle Quellen zur Verfügung und ich kann nur das weitergeben, das ich bisher weiß.


@Salma
Deshalb bin ich auch dagegen, dass Tiere wie Hunde, Katzen, Exoten etc. von Züchtern gekauft werden. Mensch produziert damit unendlich viel Tierleid, aber vordergründig glaubt der Tierkäufer, er würde etwas Gutes tun, weil er ein Tier in sein Leben holt. Wieviel Schindluder im Hintergrund geschieht, interessieren viele Käufer gar nicht. Hauptsache sich selber ein süßes lebendes Spielzeug anschaffen


Das wovon du sprichst, ist dann aber kein Züchter, sondern ein Vermehrer.
Ein tatsächlicher seriöser Züchter geht auch verantwortungsbewusst mit seinen Tieren um und kann daran auch kein Geld verdienen, da allein für die angemessene Versorgung oder Vorsorge so viel Geld benötigt wird, dass es allein durch den Verkaufspreis nicht zu decken ist. Wer mit tatsächlichem Wissen über Genetik und Erbkrankheiten züchtet und seine Tiere auch auf ebenjene Erkrankungen untersuchen lässt, sowie Stammbäume hat, um auch die Gesundheit der Großeltern, Urgroßeltern, Ur-Urgroßeltern usw usf belegen zu können, der seine Kitten kastriert, geimpft und gechipt nur zu zweit abgibt, ihre zukünftigen Wohnplätze kontrolliert und sie nicht zu früh von der Mutter trennt, der macht meiner Meinung nach nichts falsch. Denn diese Tiere sind es nicht, die dann schlussendlich in den Tierheimen landen.


Doch so lange es noch so viele Tiere gibt, sehe ich es auch als besser an, den schon vorhandenen ein Zuhause zu bieten. Meine Katzen sind auch nicht von einem Vermehrer, sondern die 1. ist meiner Familie vor 14 Jahren zugelaufen und die andere ist eine einäugige erwachsene Katze aus dem Tierheim.


Nun geht es in diesem Thread aber um vegane Katzenernährung, und von diesem Thema möchte ich nicht abschweifen.
Ich denke nicht, dass eine vegane Ernährung von Katzen immer schlecht sind wird und sein muss, und mit Aufwand und viel eigenem Wissen über die artgerechte und gesunde Ernährung von Katzen ist es evtl. auch möglich. Ohne tatsächlich vorliegende LangzeitStudien ist es aber dennoch ein Risiko, dessen sollte man sich bewusst sein. Dass man seine Katze mit konventionellem Billigtrockenfutter ungesund und schädlich ernährt, sollte von vornherein klar sein.
Wenn es eindeutige Ergebnisse zu einer veganen Katzenernährung im Vergleich zu anderen Ernährungsarten gibt, dann würde ich eine vegane Katzenernährung ebenfalls vorbehaltlos weiterempfehlen.
Solange es diese noch nicht gibt, sollte man aber auch die dabei eventuell entstehenden Risiken nicht komplett missachten und sich bewusst sein, was man tut. Ist man das tatsächlich, dann kann man eine vegane Ernährung bei Katzen versuchen. Falls man aber keine Lust und Zeit hat, sich wirklich mit Katzenernährung auseinanderzusetzen und stattdessen nur das erstbeste Fertigfutter kauft, sollte man nicht davon ausgehen, dass sich alles schon von selbst fügen wird.


@vegsbud
Also genau überllegen, was die Folgen der Aufnahme eines Tieres im eigenen Haushalt bedeutet: An eigener Arbeit, an Spielaufwand, an Futterproblematik, kann das aufgenommene Tier vegan ernährt werden? Einsamkeit des Tieres wegen Berufstätigkeit oder wenn man selbst zu alt ist, die ganze Lebensdauer des Tieres zu erleben (auch Tiere leiden durch Trauer) usw. usw

Da stimme ich dir 100%ig zu, so vieles Leiden könnte verhindert werden, wenn Menschen sich endlich mal Gedanken darüber machen würden, was die Aufnahme eines Tieres in sein Zuhause eigentlich bedeutet. Kein Tier sollte leiden müssen, weil „Mensch“ kein Interesse mehr an ihm hat oder es schlichtweg für „nur ein Tier“ (so ein Sch***spruch) hält. Und ja, auch keine Kuh, keine Pute, kein Huhn und auch kein anderes sogenanntes „Nutz“Tier sollte leiden müssen und so getötet werden. Auch ich halte Kühe und Schweine für emotionale, soziale und intelligente Wesen, denen das, was ihnen in der Massentierhaltung und im Schlachthof angetan wird, niemals widerfahren sollte. Das ist unnötige Grausamkeit und sollte verboten werden.


Solange aber leider noch so viele Menschen Fleisch essen (was ich nicht befürworte!), wird es immer gewisse Abfälle geben und diese zu verwenden halte ich so lange auch für vertretbar.
Wenn endlich der größere oder gesamte Teil der Bevölkerung vegan lebt und das Leiden der Tiere in unseren Händen ein Ende findet, dann ist dem nicht mehr so. Dann werden keine Schlachtabfälle mehr anfallen und für die Ernährung von eben zB Katzen müssten Tiere direkt getötet werden. Dann wird aber aber wesentlich mehr an veganem Futter geforscht werden und ich bin sicher, dass man es dann auch bedenkenlos (was derzeit eben leider noch nicht so ist) verfüttern kann.
Nochmal, komplett unmöglich muss eine vegane Ernährung von Katzen nicht sein, vollkommen risikolos ist sie derzeit aber auch noch nicht, weil genauere Studien über längere Zeit (=10-15 Jahre)
im Vergleich zu anderen Ernährungsformen (bei Katzen) fehlen. Falls du doch solche Studien kennst, wäre ich sehr interessiert daran. Ich möchte dazulernen und falsches altes Wissen auch ersetzen und muss nicht unbedingt an einem einzigen Standpunkt festhalten.

LG

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13.05.2021, 22:21 Uhr
hi irbis, so wie du argumentierst, kann ich kaum glauben, dass du erst 14 jahre alt bist ..?


nur kurz zum thema zucht: jeder vermehrer wie auch jeder züchter von tieren, denen andere tiere zum frass vorgeworfen werdrn, verursacht tierleid. ich sehe keinen grund, davon irgendeinen "regelkonformagierenden* tierzüchter auszunehmen. tiere züchten halte ich ausserdem für eine speziesistische tätigkeit und lehne diese auch deswegen ab. genauso wie das kaufen eines tieres von einem züchter allein aus dem grund der eigenen belustigung.
https://www.peta.de/themen/soziale-gerechtigkeit-speziesismus/
artgerecht ist nur die freiheit. nur den grund der lebensrettung kann ich für tierhaltung akzeptieren.

2x bearbeitet

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14.05.2021, 00:45 Uhr
@Salma
Ich bin in mehreren Foren unterwegs und interessiere mich auch sehr für Tiere und Umwelt, außerdem schreibe ich relativ gerne (wenn ich genug Zeit habe).


Im Hinblick auf Spezizismus hat, denke ich, jeder seine eigene Meinung, und auch wenn ich in dieser Hinsicht nicht alles genauso sehe, kann ich genauso verstehen, wieso du es nicht so siehst. Vielleicht sollte ich es auch so sehen oder werde das einmal, auch wenn es jetzt noch nicht so ist.

LG
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14.05.2021, 10:58 Uhr
Nochmal, komplett unmöglich muss eine vegane Ernährung von Katzen nicht sein, vollkommen risikolos ist sie derzeit aber auch noch nicht, weil genauere Studien über längere Zeit (=10-15 Jahre) im Vergleich zu anderen Ernährungsformen (bei Katzen) fehlen.
...hihi, netter Versuch, den Tiertötern die Entsorgung ihrer Schlachtabfälle über die nächsten 10-15 Jahre länger zu erleichtern ;) )
Falls du doch solche Studien kennst, wäre ich sehr interessiert daran.

Ehrlich gesagt, benötige ich keinerlei Studien um mit offenen Augen und Ohren festzustellen, dass das als Tierfutter angebotene Fleisch (Schlachtabfälle inbegriffen) vorher lebendigen, lebenswilligen und zumeist gesunden, leider oftmals sogar trächtigen Tieren usw. usw. stammen. (bin aber auch schon etwas älter als Du :green: )
Alleine diese Tatsachen zeigen doch eindeutig, mit welchen Risiko die "fleischhaltige" Tiernahrung real tagtäglich und massenhaft behaftet ist: Nämlich für die "Futtertiere" ein gnadenloses, brutalstmögliches und IMMMER absolut tödliches Maximalrisiko! Dahinter tritt ein von bisher (wie Du richtig feststellst) niemandem in seriösen Studien nachgewiesenes, eventuelles, geringes oder gar kein Gesundheitsrisiko durch vegane, also absolut tierleid/-tiertodfreie! Ernährung , was zudem problemlos durch Supplementierung bei eventuell, oder gar nur vermutet auftretenden Mangelerscheinungen oder wie bei allen anderen Haustieren auch durch den obligatorischen jährlichen Besuch beim Tierarzt nebst Blutuntersuchung vermeidbar bzw. therapierbar wäre, also zur Tötung von anderen Tieren relativ/absolut minimal ist, völlig zurück. Jedenfalls nach allgemein anerkannter und konsequent angewandter Logik.

Wir sind hier in einem veganfreundlichen Forum. Wer glaubst Du, ist hier dafür, "Schlachtabfälle" zu verfüttern, den Landwirten, die Tiere kaputt machen also auch noch als Komplize zu helfen, ihre sonst durch Verkauf an Menschne unverwertbaren "Schlachtabfälle" über den Verkauf an Heimtiere zu entsorgen? Die sollen gefälligst für ihre Müllentsorgung selbst bezahlen und entsprechende Entsorgungsmöglichkeiten schaffen, anstatt uns durch unebwiesene Behauptungen wie "Katzen darf man auf keinen Fall vegan ernähren" usw. auch noch unverschämt "moralinsauer" dazu zu zwingen versuchen, diesen vollkommen unethischen Weg durch Verfütterung ihrer Abfälle auch noch zu unterstützen.


Ich möchte dazulernen und falsches altes Wissen auch ersetzen und muss nicht unbedingt an einem einzigen Standpunkt festhalten.
Glaube mir, auch für mich, wie vermutlich für etliche hier, war es ein ebenso beschwerlicher und denkanstrengender Weg zu erkennen, was wir da eigentlich so machen, wenn wir Tierteile, deren ursprüngliche Eigentümer niemals von einer Katze gerissen würden, gefangen halten zu lassen, um sie zu töten zu lassen, um sie dann an unsere bei uns lebenden Haushaltsgenossen in bester Absicht zu verfüttern. Es ist für jemanden, der Tiere eigentlich respektiert kein schönes Erwachen, wenn diese Wahrnehmung erst mal Platz greift und einem klar wird, welch unsäglich falsches Handeln das für die getöteten Tiere bedeutet.

Ich hoffe, Du kannst Dich selbst davon überzeugen, dass Tierschutz AUCH der Futtertiere auch durch den Magen der bei Dir lebenden Heimtiere geht. Ein verfüttertes Tier ist garantiert kein geschütztes oder gar geliebtes Tier, es ist einfach nur ein unnötig kaputt gemachtes Tierleben.


Auf ein schönes Glas mit frischem, sauberem, klaren und durchsichtigen Wasser!!
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11.06.2021, 05:56 Uhr
@vegbudsd: Danke für deine Links zu den Futterhändlern. Habe mal eine Probepackung für unsere Stubentiger bestellt. Dachte immer - vegetarisch/vegane Ernährung ist bei Katzen unmöglich - weil sie kein eigenes Taurin bilden können. Bei den bestellten Produkten ist aber (zumindest teilweise) Taurin beigefügt.

Übrigens: unsere 2 Tiger sind reinrassige :happy: spanische Straßenkatzen, die allerdings schon im Babyalter von einer Freundin gerettet wurden. Wir haben uns dann überreden lassen :D , den beiden ein neues Zuhause zu geben. Sind reine Wohnungskatzen, die auch glücklicherweise keine Ambitionen haben, nach draußen zu wollen. Unsere Wohnung ist recht groß und ordentlich Bespaßungsmöglichkeiten sind auch vorhanden, sodass es den Miezen nicht langweilig wird.

Ich persönlich halte reine Indoor-Katzenhaltung in den heutigen Zeiten und insbesondere, wenn man nicht auf einem Bauernhof o. ä. wohnt, für okay. So musste dir zumindest keine Gedanken machen, ob Miezi - falls sie mal nicht heim kommt - von irgendeinem Auto überfahren wurde. Und ein schlechtes Gewissen wegen evt. erlegter Beutetiere muss man auch nicht haben.
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