Ungesunde vegane Lebensmittel

Erstellt 14.01.2020, 00:05 Uhr, von Cyro. Kategorie: Gesund vegan leben. 10 Antworten.

Ungesunde vegane Lebensmittel
14.01.2020, 00:05 Uhr
Viele die sich dazu entscheiden sich vegan zu ernähren, machen sich im Allgemeinen mehr Gedanken über ihre Ernährung und streben oft auch eine gesündere Ernährung an. So auch bei mir... Vor Kurzem habe ich selbst einen Reisdrink hergestellt und der Unterschied zum gekauften Reisdrink ist meiner Meinung nach geschmacklich schon sehr groß. Schon vorher habe ich mich gefragt, ob die gekauften Pflanzendrinks gesund sind oder ob es sich eher um ein “ungesundes Fertigprodukt“ handelt? Letzteres habe ich unter anderem im Internet gelesen, aber schließlich konnte ich keine zufriedenstellende Antwort dazu finden. Kennt sich hier jemand besser aus?
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
14.01.2020, 09:42 Uhr
Hallo Cyro
Die Vegane Ernährung heißt ja nicht gleich gesund .
Da weißer Zucker, weißes Mehl, Wodka usw. Vegan sind.
Da es immer mehr Menschen gibt, die sich fleischlos ernähren, hat natürlich die Industrie reagiert und versucht auf den Zug aufzuspringen.
Dadurch entstanden Produkte die aus dem Chemiebaukasten kommen, wenn man die Zutatenliste liest. Mein Motto ist, um so natürlicher um so besser.
Ich kaufe diese Milch auch und meine, von den Zutaten her sind die total entspannt zu sehen, wobei ich darauf achte ungezuckerten zu kaufen.
Natürlich ist selbstgemacht immer die bessere Option, wenn man die Zeit hat.
Meine Lebensform nenne ich eher pflanzlich vollwertig, das bietet kaum Raum für die Industrie und Co., da sie das nicht liefern können.
Lg Dietmar
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14.01.2020, 10:13 Uhr
Bei Reismilch weiß ich es nicht, aber ich hab grad mal bei Hafermilch draufgeschaut, da ist doch gar nicht so viel drin.
Es gibt auch Sojamilch, in der nur Soja und Wasser drin ist.

Mein Motto ist, um so natürlicher um so besser. 

Nein. Wenn man sich nicht damit auskennt, und bevor man dann alles in sich reinlöffelt, vielleicht.
In der Realität aber nicht. Wenn man Kopfweh hat und an einer Trauerweide knabbert, bekommt man auf natürliche Art und Weise seine Salicylsäure, aber man wird es nicht gut vertragen und viel mehr Nebenwirkungen davon bekommen als wenn man eine künstlich hergestellte Aspirin einwirft.
1x bearbeitet

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14.01.2020, 10:36 Uhr
Bezüglich Hafermilch/Haferdrink habe ich vor kurzem ein interessantes Interview vom veganen Familienkongress mit Ilga Pohlmann nochmal gesehen, es ging um zuckerfreie Ernährung und da eben auch um Milchersatzdrinks. Sie meinte, dass bei Haferdrink oft noch Zucker dabei ist, wobei dies bei Mandeldrink wohl nicht der Fall sein sollte. Ich habe es leider vergessen, warum :red: , aber vielleicht hat hier noch jemand anderes das Interview gehört/gesehen.
Wie seht Ihr das mit Soyayoghurt etc , ich bin da mittlerweile etwas gespalten, weil es auch keine Möglichkeiten gibt, den im Glas zu kaufen und es gibt immer viel Abfall. Und für eine Person Yoghurt zuzubereiten ist auch zu aufwändig. Es gibt da ja auch mittlerweile welche ohne Zucker wie von Provamel. Und Soyade hat jetzt nur noch einen Aludeckel- wobei mir der Plastikdeckel zum Verschliessen sicherer war !
Lieben Gruß
METTA
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14.01.2020, 11:54 Uhr
Ich tendiere auch generell zu natürlichen Produkten, aber nicht auf die Weise wie es bei einer Paelo- oder Rohkost-Ernährung der Fall ist... was natürlich ist liegt diesbezüglich auch immer im Auge des Betrachters. @Eigenliebe Wie handhabst du das? Nur reicht es nun dazu die Zutatenliste zu prüfen? Native Öle beispielsweise sind an sich auch nicht ungesund sondern vielmehr stehen raffinierte Öle in der Kritik, ähnlich ist es ja auch beim erwähnten Zucker. Die Rohstoffe sind damit eigentlich nicht ungesund,sondern die Verarbeitung ist ausschlaggebend. Ich schicke anbei einfach mal den Link dazu, das verdeutlicht die Problematik vielleicht nochmal.

https://cakeinvasion.de/faq-selbstgemachte-pflanzenmilch/

Dazu sei es mal dahin gestellt, welcher Pflanzendrink einem besser schmeckt, der gekaufte oder der selbstgemachte. Womöglich ist das aber auch nur eine Gewohnheitssache.

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17.01.2020, 11:10 Uhr
Gestern im SWR "zur Sache Rheinland-Pfalz" um 20:15 - zwei sehr interessante Themen darin -
"Gesund durch richtige Ernährung, Ursachen von Demenz und Alzheimer, Gesundheitsgefahr durch Weizen". Unser Weizen im Alltag ist ja der hochgezüchtete so genannte ATI - Weizen. ATI in ein dem Weizen angezüchtetes Protein was gegen Parasiten im Getreide helfen soll, scheinbar mit fatalen Folgen für die Gesundheit.
https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExOTA5Mjk/
Ich kann es nur empfehlen mal anzusehen !

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17.01.2020, 18:37 Uhr
Der Beitrag fängt bei Minute 12:10 an. Bei mir war allerdings das Laden sehr mühselig (ist normal nicht so).
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gestern, 07:53 Uhr
Bei dem zweiten Beitrag wurden Mäuse im Versuchslabor gezeigt, bei denen Alzheimer künstlich erzeugt wurde, um dann Versuche mit Ernährung durchzuführen. Warum werden diese Mäuse gequält? Die Ergebnisse aus dieser Forschung werden ziemlich sicher nichts ändern. Es gibt bereits sehr viele Erkenntnisse, was gesunde Ernährung bewirken kann, jedoch hält es die breite Masse in der Bevölkerung nicht für nötig, die Ernährung umzustellen. Die wenigen Menschen, die das tun, würden dies auch ohne diese Forschungsergebnisse tun.
Ich höre so oft: "Ja, Fleisch ist ungesund, ich weiß, aber ich könnte nicht darauf verzichten."
Und ich bezweifle, dass Mäuse das gleiche Hirn haben wie Menschen, wozu dann solche Forschung?

@Lenshar
Stimmt es, dass Weidenrinde schädliche Nebenwirkungen hat? Eine Bekannte gibt das ihrem Pferd und ich habe es auch zu Hause. Wir dachten eigentlich, es sei besser als Aspirin.

Liebe Grüße
Chrissie
1x bearbeitet

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gestern, 08:13 Uhr
Hallo, Crissie,

meines Wissens nach kann Weidenrinde ähnliche Nebenwirkungen haben wie Aspirin/ASS. Auch unter Einnahme von Weidenrinde kann es zu Magen-Darm-Problemen kommen, die Haut kann reagieren und vor allem kann Weidenrinde ähnlich wie ASS bei Asthmakranken Anfälle und Bronchospasmen auslösen.

Aber Lenshar wird sich sicher noch melden, es interessiert mich auch, wie sie das gemeint hat.




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gestern, 10:34 Uhr
Es kommt immer darauf an, von welchem Baum und wie viel man verfüttert.
Generell kann man einem Pferd gerne ein paar Äste von einer Weide geben (oder Haselnuss, Pappel, Birke), denn es ist (!) in Maßen gesund wegen der Rohfaser, die im Heu und Kraftfutter nicht ausreichend abgedeckt sind.
Zu viel davon greift den Magen und den Darm schnell an.
Es gibt auch Bäume, die giftig sind für Tiere und gar nicht verfüttert werden dürfen.
Darüber hinaus kommt es nun auch noch auf den Zweck an. Wenn ich etwas Rohfasser füttern will, eignet sich der Baum gut. Will ich jedoch genügend Salicylsäure einnehmen, um Schmerzen auszuschalten, würde ich mit einer Aspirin nur das Schmerzmittel zu mir nehmen, aber wenn ich gleich viel Salicylsäure vom Baum will, müsste ich sehr viel vom Baum einnehmen und da wären eben auch alle Nebenprodukte mit dabei. Klar macht das dann viel mehr Nebenwirkungen als wenn man das künstliche Mittel nimmt mit weniger Inhaltsstoffen. Denn im Prinzip ist das ja das gleiche, nur besser.

Ungefähr so:
Aspirin: Kopfweh weg ohne Durchfall.
Weide: Kopfweh besser und 5 Tage Durchfall.


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