vegane Lebensmittel - beschwerdefrei genießen

Erstellt 02.05.2019, 13:30 Uhr, von Vegbudsd. Kategorie: Gesund vegan leben. 5 Antworten.

vegane Lebensmittel - beschwerdefrei genießen
02.05.2019, 13:30 Uhr
Hallo Ihr Lieben,

wer hat nach seiner Umstellung auf vegane Ernährung mit welchen veganen Lebensmitteln die besten Erfahrungen gemacht hinsichtlich Beschwerdefreiheit. Welche veganen Lebensmittel haben die geringsten Schwierigkeiten herbeigeführt und eignen sich deshalb besonders für "Neulinge" beim Einstieg in die vegane Ernährung?

Danke schon mal im Voraus!
Unser Ziel ist eine für Landwirte auskömmliche Landwirtschaft und schmackhafte, gesunde Ernährung, ohne Tierleid und ohne Tiertod!

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02.05.2019, 16:30 Uhr
Auch eingefleischte Omnivoren haben sich ja vor ihrer Umstellung nicht ausschließlich von Fleisch und Eiern ernährt, sondern bereits einen Teil ihrer Ernährung vegan abgedeckt. Vielen ist das gar nicht so bewusst. Ich rate jedem, der auf vegan umsteigen möchte, erst einmal zu schauen, was an seiner Ernährung sowieso schon vegan ist und diese Sachen auszuweiten.Dann erst langsam Schritt für Schritt neue Lebensmittel einführen. Was dann wem am besten bekommt ist sehr unterschiedlich. Der eine kommt z.B. wunderbar mit Sojaprodukten zurecht, ein anderer vielleicht gar nicht. Aber wenn man neue Lebensmittel schrittweise einführt, hat das den Vorteil, dass man immer genau weiß woran es liegt, wenn einem etwas mal doch nicht so gut bekommen sollte.
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07.05.2019, 18:36 Uhr
Danke VeganNerd! Finde die Tips richtig gut, weshalb sie auch als Antwort hier genau richtig ist ;)

Zitat VeganNerd:Hallo,
ich habe gute Erfahrung damit gemacht, Gemüse eher weich zu kochen (wenig Rohkost), Hülsenfrüchte auch richtig weich kochen. Außerdem ausprobieren, welche Hülsenfrüchte nicht so gut gehen, das ist auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Alles was "schleimt", ist gut für den Magen: geschrotete Leinsamen, Haferflocken (am besten aufgekocht als Porrige), Chiasamen... Obst ist kein Muss, stattdessen eher mildes Gemüse mit wenig Säure. Bitterstoffe sind auch immer gut für den Magen: Chicoree, Rauke, ... was halt leicht bitter schmeckt.
Bei mir ist die Kombination von fettig und zuckrig auch schlecht, das macht ziemlich Sodbrennen und Bauchweh (Kartoffelpuffer mit Apfelmus z.B. :-( )
Tierische Fette sind allgemein sehr säurebildend und daher bei empfindlichen Magen auch nicht zu empfehlen.
LG

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09.05.2019, 13:42 Uhr
Ein langsamer, schrittweiser Umstieg ist immer zu empfehlen, damit sich der Körper und Verdauungstrakt langsam umgewöhnen können. Viele haben insbesondere mit dem starken Anstieg an Ballaststoffen ein Problem. Was hilft: Produkte wie Bohnen über mehrere Tagen hinweg zunächst kontinuierlich im kleinen Mengen zu sich nehmen und dann steigern, um dem Körper bei der Umstellung zu helfen.
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14.05.2019, 20:35 Uhr
Bei mir waren (und sind) es Nüsse und Samen, die mir den Umstieg leicht und völlig beschwerdefrei gemacht haben. Ich habe schon immer Nüsse, Mandeln, Pistazien, Cashews und Pinienkerne geliebt und durch das Kochen mit veganen Lebensmitteln habe ich diverse Nussdrinks und Sahne, z.B. aus Cashews oder Mandelmus entdeckt. Nussdrinks passen gut zu Müsli oder Porridge und Pestos mit den verschiedensten Nüssen/Samen schmecken wunderbar zu Nudeln. Auch kann man jedes Curry mit einer handvoll Erdnüssen oder Cashews aufpeppen, Mandelsplitter sind lecker in Gebäck :heart:

Ich vertrage auch Soja sehr gut, musste mich aber erst an das Kochen damit gewöhnen. Inzwischen liebe ich Tofu Bolognese und ziehe den zerbröselten Tofu jeder Art von fertigem Soja-Hack vor. Wer meint, Soja wäre ein hochverarbeitetes Lebensmittel, sollte sich mal die Parallelen zur Käseproduktion anschauen.

Es gibt leider noch immer Lebensmittel, die ich nicht so gut vertrage. Dazu muss ich aber sagen, dass ich auch zu der Zeit, als ich mich noch omnivor ernährt habe, Probleme mit einigen Lebensmitteln wie grünem Salat, Champignons, Zwiebeln oder manchen Kohlsorten hatte. Verzichten möchte ich aber trotzdem nicht darauf Hier hilft, einfach nicht zuviel davon zu essen oder, wenn man sich nicht beherrschen kann, ein Fenchel-Kümmel-Tee zum oder nach dem Essen. Schmeckt gar nicht so schlimm, wie es klingt :green:

Kichererbsen weiche ich vor dem Kochen ein und entferne nach dem Kochen die dünne Haut. Das ist zwar etwas mühsam, aber ich finde es lohnt sich und vertragen tue ich sie dann auch sehr gut. Bohnen wasche ich immer gut ab, bis das Wasser klar ist.


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gestern, 11:03 Uhr
Mungbohnen werden meist sehr gut vertragen. Die kann man nach 1 h Einweichen schon kochen, oder 1 Tag keimen lassen, kann man dann auch roh in Salate geben. Länger gekeimt werden Sojasprossen daraus.

Wenn man sehr empfindlich ist, kann man in der Umstellungszeit vor dem Essen Oligase 600 nehmen, dann verträgt man fast alles.
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