Aufbewahrungsmöglichkeiten für Lebensmittel

Erstellt 31.07.2017, 23:42 Uhr, von Lavendula. Kategorie: Vegan kochen & backen. 10 Antworten.

Aufbewahrungsmöglichkeiten für Lebensmittel
31.07.2017, 23:42 Uhr
Hallo Ihr Lieben,

auch wenn es nur vom Inhalt her um was Veganes geht...

Wie bewahrt Ihr Nudeln, Saaten, Körner, Mehle, usw. auf.
Ich habe zum Auszug bei meinen Eltern damals eine Serie von T*upperware bekommen und nutze sie seitdem auch gerne und viel. Jetzt beschäftigt mich schön länger der Gedanke diese gegen Glasaufbewahrungsbehälter auszutauschen.

Wie handhabt Ihr das?
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Hey,

Vegan leben für nur 140 Euro im Monat! Weiterlesen!

Viele Grüße!
01.08.2017, 07:04 Uhr
Warum etwas austauschen, was noch in Ordnung ist und funktioniert? Ich habe meine Tupperware seit Jahren um nicht zu sagen Jahrzehnten.
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01.08.2017, 07:12 Uhr
Hallo Lavendula,

ich bin generell kein Freund von Plastikbehältern (gerade wenn in diesen z.B. auch Essen aufgewärmt werden soll).
Allerdings interessiere ich mich sehr für Nachhaltigkeit und den "Zero Waste"-Lifestyle.

Daher kann ich Dana vollkommen zustimmen :thumbup:

Ich halte es hier wie mit veganer Kleidung / Schuhen:
"Nachgekauft wird nur vegan, weggeschmissen wird aber nichts".
Wenn die Plastikbehälter also irgendwann den Geist aufgeben, werden diese durch Glasbehälter ersetzt.
Bis dahin Tupper ich fröhlich weiter und verwende nur für warmes Essen (z.B. für die Mikrowelle im Büro) einen neu gekauften Glasbehälter ;)

Besonders bei kalter, trockener, Lagerware (solange diese nicht hoch laugisch / sauer ist) braucht man sich da, aus gesundheitlicher Sicht, keine allzu großen Sorgen machen :thumbup:

Grüße,
Falk
1x bearbeitet

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01.08.2017, 09:31 Uhr
Hallo!

Ich benutzte auch Plastikbehälter werden nicht entsorgt.

Allerdings kaufe ich nur noch Glasbehälter und ich wasche gekaufte Schraubgläser auf.
Sind gut für Reis, Zucker, Sojagranulat usw.
Die Deckel beschrifte ich, sehe gleich was drin ist.


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01.08.2017, 13:33 Uhr
Wir verzichten konsequent seit Jahren auf Plastik, wo es nur geht. Angefangen beim Stück Seife, statt Duschgel, über Wasser aus Glasflaschen bis zur Tupperdose. Teppiche sind aus Baumwolle, alte Teppiche noch aus Schurwolle. Möbel aus (lackiertem) Holz ohne Laminierung... es gibt tatsächlich tausend Dinge im Haushalt, die aus oder mit Plastik sind. Die Trittschalldämmung unter unserem Parkett ist aus Kork. Matratzen sind aus Latex, Bettdecken aus meiner noch nicht veganen Zeit mit Federfüllung -> ich hoffe die halten ein Leben lang. Gartenmöbel aus Holz, Gießkanne aus Metall. Wasserkocher aus Edelstahl. Ich könnte diese Liste so endlos weiter führen. Dazu fällt mir auch gleich noch der Film "Plastic Planet" ein, sehenswert.

Ich hab vor Jahren auch gedacht, dass ich die alten Behälter einfach so lange weiter benutze, bis sie kaputt gehen. Das Problem: sie gehen nie kaputt und die Weichmacher machen weiterhin krank. Der Aufdruck BPA frei ist auch irreführend, weil es durch BPS ersetzt wurde.

Heute habe ich noch eine Hand voll Behälter auf dem Dachboden und zwar für Partys, wo was übrig bleibt und ich Reste mitgebe und zwar mit den Worten, den Pott kannste behalten. Mein Mann bekommt sein Essen in Edelstahlbehältern mit, schau mal nach Henkelmann oder Bentobox aus Edelstahl, da gibt's auch viele Treffer bei google. Bei Kivanta kannst Du mal schauen, die haben viele verschiedene Hersteller.

Einzig zum Einfrieren benutze ich die Glasschüsseln von IKEA mit Plastikdeckel. Und zwar nur aus dem Grund, dass das Plastik nicht mit dem Essen in Berührung kommt und ich die Glasschüssel danach auch in den Backofen zum Aufwärmen stellen kann.

Mit ein bisschen Kreativität kann man fast alles aus Plastik gegen Produkte aus Glas, Keramik, Holz oder Edelstahl tauschen.
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01.08.2017, 13:58 Uhr
Madcatlady, genau so sehe ich es auch. Wir haben auch schon sehr viel Plastik verbannen können.

Schraubgläser sind schon mal keine schlechte Idee! Die nutze ich bis jetzt für meine sortierten Schrauben :green: . Wenn weitere Gläser anfallen nutze ich die dann jetzt mal anders.

Henkelmann, Bentobox, Kivanta... Ich mache mich schlau... Dankeschön!
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01.08.2017, 14:31 Uhr
PS: mir ist noch was eingefallen. Um nicht unterwegs Wasser aus Plastikflaschen zu kaufen, habe ich immer meine Edelstahl Trinkflasche dabei, die man auch unterwegs auffüllen kann. Diese passt auch genau in den Halter meines Fahrrads.

Kennst Du die Refill-Initiative?
https://utopia.de/refill-hamburg-karte-kostenlos-leitungswasser-43582/
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01.08.2017, 21:39 Uhr
Wir haben alle eine Glasflasche von Emil. :wink:
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02.08.2017, 13:09 Uhr
Wow, zum Teil stolze Preise die Brotdosen... da muss Teil für Teil einziehen... :green:
Richtige Vorratsdosen habe ich aus Glas und Metall online beim Möbelschweden gesehen, die mir optisch ganz gut gefallen.
Die werde ich mir morgen noch mal angucken... so zum dekorativ “Nudeln in's Regal stellen“ und so ;)
1x bearbeitet

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14.08.2017, 09:24 Uhr
Da viele Plastikbehälter nach und nach Inhaltsstoffe freisetzen habe ich meine Lebensmittel im Kühlschrank nur in Glasbehältern. Für trockene Nahrungsmittel fand ich leider noch keinen Ersatz, da z.b. Zucker oder Mehl doch eine größere Menge sind. Kleinere Einkäufe wie Linsen, Erbsen und co bewahre ich in Gläsern mit Metalldeckel auf. Für die Vorratshaltung koche ich Gemüse, Obst oder die selbstgemachten Aufstriche in Gläser ein.
Die ausrangierten Plastickbehälter eignen sich gut für Schrauben, Kleinkram u.s.w.
Im übrigen wünsche ich mir mehr "unverpackt" Läden, da ich meine Menge selbst bestimmen kann und in mitgebrachten Beuteln abfülle.

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