Gärtnern

Gartenwerkzeuge im bioveganen Garten

Veröffentlichung:
Grabegabel im veganen GartenGrabegabel statt Spaten. Bild: Susanne Heine

Die Gartensaison hat bereits begonnen und überall sprießen schon die ersten Pflänzchen. So auch in den bioveganen Gärten. Natürlich kommt man auch als bioveganer Gärtner nicht um Gartenwerkzeuge herum. Beim bioveganen Gärtnern geht es um einen schonenden Umgang mit der Natur und mit den vielen Tieren, die im eigenen Gärtchen leben.

Folgende gehören meiner Meinung nach zu einer guten Grundausrüstung:

  • Grabegabel
  • Hacke, bzw. Pendelhacke
  • Spaten
  • Schaufel
  • Kleinhacke
  • Handschaufel
  • Grubber
  • Pflanzdorn
  • Rechen
  • Fächerbesen
  • Hacke
  • Schere
  • Astschere und
  • Gießkanne

Ich habe mir einen Platz für Gartenwerkzeuge und anderen Gartenutensilien gesucht und eingerichtet. Die Werkzeuge kann man platzsparend an Leisten mit Wandclips aufhängen. Für Utensilien habe ich ein einfaches Regal aufgestellt. Es hat richtig Freude gemacht, alles einzurichten! Vorher war es etwas chaotischer und ich musste immer suchen. Nun sind die Sachen für die Gartenarbeit stets griffbereit.

Bio und vegan & DIY

Da für mich zum Vegansein auch der ökologische Gedanke dazu gehört, versuche ich, sparsam mit den Ressourcen umzugehen. So haben wir einiges an Gartensachen selbst gebaut und gebastelt. Es macht Spaß, und es kommen u.a. auch witzige Kreationen heraus, wie zum Beispiel der Pflückkorb, den wir für Kirschen und Mirabellen in unserem Garten verwenden.

Hier habe ich eine Fotomontage mit kleiner Sammlung von selbst kreierten Gartenutensilien:

Collage: GartenwerkzeugeCollage: Gartenwerkzeuge Bild: Susanne Heine

Der Pflanzdorn (damit kann man die Saatlöcher ausstechen) ist ein selbstgeschreinertes Teil aus einem Edelholzrest. Das Insektenhotel ist mittlerweile schon bewohnt.

Nistkästen sollte man übrigens das ganze Jahr hängen lassen, so können auch Fledermäuse, Schmetterlinge und Florfliegen einen Schlafplatz in ihnen finden. Auch Vögel benutzen sie im Winter oft als Schlafplatz. Wenn sie unbewohnt sind, sollte man sie zwischendurch säubern.

Empfehlen möchte ich besonders die Pendelhacke. Ich habe sie auch in meinem Buch Peaceful Gardening schon beschrieben. Eine Pendelhacke ist einfach ein wunderbares Werkzeug, wenn man den Boden schonend bearbeiten möchte. Das Beikraut (ich nenne es bewusst nie Unkraut) wird unter der Wurzel erfasst und so ganz leicht entfernt. Ich kenne einige vegane Gärtner, die ihre Beete statt mit dem Spaten immer mit der Grabegabel umgraben, um möglichst wenig Schaden anzurichten. Das gehört zur Schonung des Bodens mit dazu, finde ich.


Es gibt auch Veganer, die die Zacken abgeschliffen haben, um die Regenwürmer noch besser zu schonen! Die Besonderheit im veganen Garten im Vergleich zum konventionellen Garten ist, dass man sanfte Methoden immer vorzieht, da man ja keinem Tier absichtsvoll schaden will.

Autor: Susanne Heine
5,0/5 Sterne (4 Bew.)

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