Ist Panthenol eigentlich vegan?

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Bild: pixabay.com


Panthenol ist ein bekannter Wirkstoff, der den Heilungsprozess der Haut unterstützt. Panthenol kommt zum Beispiel in After-Sun-Cremes gegen Sonnenbrand zum Einsatz, aber auch in Wund- und Schmerzgels. Jeder, der ein Tattoo hat, kennt wahrscheinlich auch diese berühmte Panthenol-Creme, die allerdings leider Wollwachs enthält.

Doch ist Panthenol eigentlich vegan?

Die Frage ist durchaus berechtigt. Denn viele Cremes mit Panthenol enthalten Tierprodukte wie Wollwachs, oder daraus hergestellte Inhaltsstoffe. Die gute Nachricht: Es gibt durchaus auch vegane Cremes mit Panthenol. Und Panthenol selbst kann vegan und ohne Tierprodukte erzeugt werden.

Panthenol ist eine Vorstufe von Vitamin B5 und kommt von Natur aus in tierischen und pflanzlichen Zellen vor. Panthenol wird von der Haut zu Vitamin B5 umgewandelt und entfaltet so seine regenerationsfördernde Wirkung. Auch in fast allen Lebensmitteln ist Pantothensäure enthalten.


Panthenol kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden und ist seit vielen Jahrzehnten gut dokumentiert. Ein natürlicher Wirkstoff, der auch in Naturkosmetik zugelassen ist!

Ob ein Produkt mit Panthenol vegan ist, lässt sich leider nicht auf den ersten Blick erkennen. Allerdings gibt es inzwischen einige Hersteller von panthenolhaltigen Cremes und Gels, die ihre Produkte ausdrücklich als "vegan" deklarieren. Darunter zum Beispiel:

  • Dia Skin Care Creme (7% Panthenol, LFL Pharma GmbH)
  • Tattoomed After Tattoo (7% Dexpanthenol, TattooMed GmbH)
  • ultra sensitive Wunschutzcreme, 100 ml (5% Panthenol, DM-Eigenmarke babylove)
  • Heile heile Tattoo (H-A-N GmbH)
  • Spinnrad D-Panthenol, 75%, als kosmetischer Rohstoff (Spinnrad GmbH)

Bewusste Verbraucher finden also durchaus auch wirksame Wundschutzcremes ohne Tierprodukte. Durch ihre bewusste Kaufentscheidung fördern sie nachhaltig und ethisch orientierte Unternehmen. Wer gezielt zu Naturkosmetik mit Panthenol greift, geht dadurch auch auf Nummer sicher, dass kein Mikroplastik enthalten ist. Das steht nämlich im Verdacht, die Umwelt dauerhaft zu belasten.

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