Umweltschutz

Ist Veganismus umweltfreundlicher?

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Bild: Furesø Kommune (bearb.) Bildtitel: Natur skov sep09, CC-BY

Im Internet gibt es zahlreiche CO2-Rechner, mit denen der eigene „ökologische Fußabdruck“, der CO2-Ausstoß des eigenen Lebensstils, anhand einiger Angaben mehr oder weniger genau berechnet werden kann. Solche Tools eignen sich besonders gut, um die Auswirkungen der eigenen Ernährung auf die Umwelt - und insbesondere das Klima - visuell darzustellen und um über die ökologischen Auswirkungen verschiedener Lebensbereiche aufzuklären.


Der Rechner des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in Wien unterstützt die Berechnung einzelner Lebensbereiche, z. B. "Ernährung" und "Wohnen". So lässt sich gleichzeitig besonders beeindruckend zeigen, wie gering die Umweltbelastung ist, wenn man sich ohne Tierprodukte ernährt.

1,8 Hektar zum Anbau der gesamten Nahrung pro Person

Jedem Menschen auf der Erde stünden rechernisch ca. 1,8 Hekter zum Anbau seiner Nahrung zur Verfügung - dann sind die Ressourcen erschöpft, mehr Platz gibt's nicht. In Amerika liegt der Verbrauch bei über 4 Hektar. Und Europäer sind auch nicht gerade sparsam.
Das ist nur möglich, wenn andere Menschen auf ihren Anteil verzichten (oder ihnen dieser Anteil verwehrt wird). Eine Ernährung mit Tierprodukten hat einen starken Einfluss auf die eigene Öko-Bilanz.
Das liegt (u. a.) daran:

  • In der "Tierproduktion" werden Unmengen an Futtermitteln verfüttert
  • Der Wasserverbrauch für Tierprodukte ist extrem: Mit dem Wasserverbrauch für ein Kilogramm Fleisch könnte man ein ganzes Jahr lang täglich duschen. (Quelle: Worldwatch Institute)
  • Futtermittel werden heute zu großen Teilen aus gentechnisch veränderten Pflanzen gewonnen. Der Futtermittelanbau ist der Hauptgrund für die Verbreitung der grünen (landwirtschaftlichen) Gentechnik mit all ihren Risiken

Die Auswirkungen der Tierproduktion belasten das Klima mittlerweile stärker als der gesamte Verkehrssektor inkl. Flugzeuge.

Autor: Kilian Dreißig
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