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Vegan unterwegs - auswärts essen


Ob Beruf, Hobby, Freunde oder Urlaubs-Wochenende – es gibt viele Gründe, länger unterwegs zu sein. Trotz Vegan-Trend sollte man als Veganer vor einer Reise oder einem Ausflug lieber ein wenig voraus planen. Denn nicht jede Restaurant-Küche ist so gut ausgestattet, wie die eigene. Und wenn man, sobald sich der Hunger meldet, schon ein gutes Mahl in Aussicht hat, bleibt die Stimmung im Lot und das Essen ein Genuss.
Worauf es unterwegs zu achten gilt? Wir geben Tipps!

Einfach vegane Wegzehrung mitnehmen

Die einfachste und gleichzeitig vielfältigste Lösung ist, sich einfach am Vortag eine leckere Wegzehrung vorzubereiten und in Brotbox oder Gurkenglas einzupacken. Besonders gut klappt das mit einem proteinhaltigen, bunten Mix aus gebratenen Grundnahrungsmitteln wie Reis, Kichererbsen, Kartoffeln oder Nudeln, mit Gemüse wie Zucchini, Tomaten und Paprika. Dabei sollten Sie nicht allzu viel Öl hinzugeben und die Zutaten auf Biss kochen, damit sie im Gurkenglas nicht zu matschig werden und appetitlich bleiben. Bei Salaten sollte das Dressing in einem separaten Behälter transportiert und erst kurz vor dem Verzehr hinzugegeben werden.

Wer häufig unterwegs ist, kann größere Mengen zubereiten und diese portionieren und einfrieren. Dann genügt es, die Speisen kurz vor dem Aufbruch aufzutauen. Schlau ist es auch, die Grundnahrungsmittel separat einzufrieren und sich nach Lust und Laune daraus schnell ein individuelles Gericht zu zaubern. Hier sind natürlich gewisse Koch-Fähigkeiten vonnöten. Wer selbst nicht gerne kocht, muss dennoch nicht verzagen.

Gemischte Pfanne mit Roter Bete
Bunte Pfanne: Eignet sich auch gut zum mitnehmen im Gurkenglas
Bild: K/Vegpool

Vegan unterwegs ohne größere Vorbereitungen

Gut geeignet als schneller, veganer Snack zwischendurch sind bunt belegte Brötchen mit Aufstrichen (selbst gemacht oder aus dem Biomarkt), Energie-Riegel aus Datteln und Getreideflocken oder einfach Trockenobst. Besonders praktisch (wenn auch natürlich nicht viel mehr als ein Snack) sind vegane Seitan-Riegel von Wheaty oder Alnatura (Biomarkt). Diese sind auch ungekühlt lange haltbar, passen gut ins Gepäck und lassen sich unterwegs schnell mit Brötchen und ein paar Tomaten- und Gurkenscheiben zu einem improvisierten Hot-Dog verwandeln. Besser als trockene Brötchen ist das in jedem Fall – und es genügt, um die Strecke bis zur nächsten richtigen Pause zu überbrücken.

Wer das Glück hat, in einer größeren Stadt in Deutschland unterwegs zu sein, der kann natürlich auch das wachsende vegane Angebot in Anspruch nehmen. Im Wegweiser auf Vegpool finden Sie eine große Vielzahl an veganen Restaurants und Imbissen in ganz Deutschland. Über die GPS-Umgebungssuche können Sie auf dem Smartphone schnell die nächste, vegane Essgelegenheit abrufen. Dabei werden bei vielen Einträgen bereits die Öffnungszeiten angezeigt, so dass Sie nicht vor geschlossenen Türen warten müssen. Sie werden überrascht sein, wie viele Angebote es inzwischen gibt!

Auch einige Franchise-Ketten bieten inzwischen vegane Optionen an. Fündig werden Sie zum Beispiel bei Subway, Le Crobag, Starbucks oder Vapiano. Dort erhalten Sie den einen oder anderen Snack.

Wenn Sie sich nicht gerade in der Nähe eines veganen Restaurants befinden, können Sie meist auch in klassischen Restaurants vegane Gerichte bekommen. Besonders einfach hat man es als Veganer in Restaurants mit mediterraner oder asiatischer Küche. Beim Italiener erhalten Sie in der Regel Pasta mit Tomatensoße, Spaghetti Aglio e Olio (Knoblauch und Öl) oder auch vegane Pizza (ohne Käse oder mit veganer Käse-Alternative, falls vorhanden). Vietnamesische, chinesische oder thailändische Restaurants bieten meist gebratene Tofu-Gemüse-Gerichte an. Und ganz allgemein freut sich manch ein Koch sogar über etwas Abwechslung und bereitet Ihnen sogar ein ganz individuelles Gericht zu.

Ein veganer Burger
Mit etwas Glück finden Sie einen veganen imbiss in der Umgebung
Bild: Panu Horsmalahti, flickr.com (bearb.), CC-BY

Unterwegs vegan zu essen ist übrigens nicht nur in Deutschland vergleichsweise einfach. In manchen Ländern (insbesondere in ost- und südeuropäischen) finden Sie eine überraschende Auswahl an Lebensmitteln ohne Tierprodukte, zum Beispiel Fleisch-Alternativen oder unterschiedlichste Soja-Alternativprodukte. Und ganz zu Not hilft auch ein Bulgur- oder Kartoffel-Salat mit Essig und Öl aus der Kühltheke des örtlichen Supermarktes dabei, die Stimmung zu wahren und die Zeit bis zur perfekt vorbereiteten, heimischen Küche gut zu überbrücken.

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Mit unseren Tipps für vegane Ernährung unterwegs möchten wir unseren Lesern im veganen Alltag helfen. Daher freuen wir uns besonders über Ihre Anregungen, die Sie gerne auch als Kommentar hinterlassen können.


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