"Hunden gehen"? Dieser PETA-Vergleich schockt, macht aber nachdenklich...

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"Hunden" gehen ist ein krasser (aber zum Glück erfundener) "Trendsport" (Bearbeitung durch uns)
"Hunden" gehen ist ein krasser (aber zum Glück erfundener) "Trendsport" (Bearbeitung durch uns) Bild: Screenshot (bearbeitet)

Die Tierrechts-Organisation PETA ist für provokante Vergleiche bekannt. Durch ihren Schock-Effekt sollen sie Aufmerksamkeit erzeugen - und dadurch zum Nachdenken anregen. So auch bei diesem Schock-Vergleich auf Facebook, in dem PETA über das "Hunden" spricht, einen angeblichen Trendsport.

Die Fotomontage zeigt einen Hund mit einem Haken im Maul. Wir haben die unschöne Darstellung unkenntlich gemacht, um dich nicht damit zu konfrontieren. Du findest das Originalbild im oben verlinkten Facebook-Eintrag von PETA.

PETA beschreibt diese barbarischen - und offenbar erfundenen - "Sportart", bei der Menschen Fleischbällchen im Park auslegen, die mit einer Schnur verbunden sind. Damit sollen Hunde angelockt werden. Schnappt ein Hund zu, zerrt man ihn mit der Schnur her und schlägt ihm auf den Kopf, bis er tot ist.


Eine andere Methode des "Hundens" wäre, riesige Netze im Park auszulegen und damit Hunde im Park zu fangen, aber auch alles andere, was sich im Park so herum treibt... Kaninchen, Kleinkinder und Picknickkörbe. Beim Einholen der Netze würde die "Beute" so stark zerquetscht, dass viele der Lebewesen daran qualvoll stürben.

Völlig brutal und man fragt sich, was die PETA-Aktivisten mit dieser grausamen Vorstellung bezwecken wollen. Wer würde denn so etwas Tieren antun - außer vielleicht pathologische Soziopathen?


Es geht ums Angeln, klärt PETA auf. "Der Schmerz ist der Gleiche", heißt es auf einer Fotomontage, auf der ein Hund mit "Angelhaken" im Maul zu sehen ist.

Natürlich würde kein Mensch "hunden" gehen. Doch warum dann "fischen"?

Keine sehr schöne Aktion. Aber vielleicht hilft der Schock-Effekt dabei, wirklich einmal drüber nachzudenken, was wir im Alltag so oft übersehen. Was uns manchmal sogar "normal" erscheint. Nur, weil Fische nicht schreien können? PETA verlinkt den Facebook-Post mit der eigenen FAQ über das Angeln.


Angler sprechen oft von "Naturliebe", und vielen nimmt man das ab. Doch braucht man beim Genießen der Natur unbedingt eine Angel? Geht es nicht auch ohne?

Die gute Nachricht: Wir Menschen brauchen keinen Fisch. Fische nehmen die gesunden Omega-3-Fettsäuren über Algen auf (zusammen mit jeder Menge Schadstoffen).

In Algengewächshäusern können wir Menschen längst gesundes Algenöl gewinnen, ohne dafür die Meere und ihre Bewohner zu stören. Und viel hochqualitativer als (oft halb-ranziges) Fischöl.

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Autor: Redaktion

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PETAs Schock-Vergleich zum Angeln
(8 Antworten)
Letzter Beitrag: 18.04.2021, 09:45 Uhr


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Schlagworte: Fisch Politisches
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