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Veganer "Plan B"-Burger - wie schmeckt er?

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Der vegane "Plan B"-BurgerDer vegane "Plan B"-Burger Bild: K/Vegpool

Vegane Burger liegen voll im Trend und es gibt wohl kaum noch einen Supermarkt, der keinen veganen Burger im Sortiment hat.

Auch in einer gut sortierten Edeka-Filiale erhält man mittlerweile eine kleine Auswahl an veganen Burgern. Darunter auch den "Plan B"-Burger, den wir hier vorstellen.

Der "Plan B"-Burger reiht sich ein in eine schier nicht enden wollende Serie an neuen veganen Burgern, die die Supermärkte und Discounter (sowie die Herzen aufgeschlossener Menschen) erobern wollen.


Die Patties basieren auf Rapsöl und einem Protein-Mix aus Weizen, Ackerbohnen und Erbsen. Der Geschmack kommt u.a. von Gewürzen und Aromen, die Farbe von Paprikakonzentrat. Bockhornklee-Extrakt und konzentriertem Rote-Beete-Saft

Eine Packung des veganen "Plan B"-Burgers enthält zwei Patties = 227 Gramm. Eine Packung kostet ca. 2,50 Euro. Da es kein Bio-Produkt ist, ist der Preis nicht gerade billig, aber immer noch niedriger als der des berühmten "Beyond Meat"-Burgers, der den ganzen Hype erst ausgelöst hat.


Schon beim Öffnen der Packung strömt einem ein würziger Geruch entgegen. Beim Anbraten blieben die Patties gut in Form. Durch austretende Flüssigkeit sind sie recht saftig und der Biss ist absolut nicht von Burgern aus Fleisch zu unterscheiden.

Die Burger werden produziert von der Fleischhof Rasting GmbH aus Meckenheim. Also wieder ein Fleischhersteller, der sich (offenbar recht erfolgreich) an vegane Fleischalternativen heranwagt.

Geschmacklich werden die "Plan B"-Burger Menschen begeistern, die den Geschmack von Fleisch mögen, aber nicht dessen Nachteile! Man muss kein radikaler Tier- oder Umweltschützer sein. Allein Vernunft genügt.


Erst kürzlich hat das Umweltbundesamt in einer Studie untersucht, welche Fleischalternativen am umweltfreundlichsten sind. Untersucht wurde "Fleisch" aus Insekten, aus pflanzlichen Rohstoffen und "In-Vitro-Fleisch" aus dem Labor.

Das Ergebnis: Pflanzliche Burger schneiden mit Abstand am besten ab. Und das ist ein guter Grund, auch mal zum "Plan B"-Burger (oder einem anderen veganen Burger) zu greifen.


Natürlich sind stark verarbeitete Industrieprodukte keine gesunden Lebensmittel, die man ständig essen sollte. Im Vergleich zu Fleisch sind sie aber eine sehr gute Alternative. Und deshalb finden wir gut, dass es Fleischalternativen gibt, die Menschen dabei helfen, öfter mal pflanzenbasiert zu essen.

Autor: Kilian Dreißig
4,5/5 Sterne (24 Bew.)

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Test: Veganer "Plan B"-Burger
(8 Antworten)
Letzter Beitrag: 28.07.2020, 15:17 Uhr


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