vegane Geschenke

Was ist dein Lieblingstier und warum?

Erstellt 09.11.2019, 14:46 Uhr, von Amina242. Kategorie: Allgemein und Off-Topic. 40 Antworten.

18.10.2020, 17:15 Uhr
Lange Zeit waren meine Lieblingstiere jeglich Arten von Vögel. Ich mag einfach das elegante Aussehen, das wunderschöne Federkleid und die Interlligenz. Ausserdem können sie fliegen und wirken so unglaublich frei :heart:

Seit einiger Zeit mag ich aber irgendwie noch viel mehr Schafe und Kühe. Sie wirken einfach irgendwie so anspruchslos und zufrieden :-)
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
18.10.2020, 18:24 Uhr
Ich habe immer Marienkäfer geliebt und Bienen, als Kind habe ich auch Regenwürmer geliebt...ehrlich das ist kein Scherz. Da hatte ich auch ein Aquarium mit einer Teichmuschel, später einen Molch, dann eine Haselmaus und irgendwann auch einen Hund. :heart:

Jetzt lebt der vierte Hund bei uns. Vor kurzem hatten wir noch vier Katzen, sechs Meerschweinchen, zwei Kaninchen, zwei Ratten. Von den Katzen leben jetzt noch zwei, alle anderen sind verstorben, da sie schon älter waren, als wir sie adoptiert haben. :star:

Welches mein Lieblingstier ist kann ich nicht sagen, aber ohne Tiere kann ich mir mein Leben nicht vorstellen!
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18.10.2020, 20:22 Uhr
Ich mag Faultiere sehr gerne. Sie sind irgendwie einfach cool, weil sie halt so entspannt sind. 8) Ich mag tatsächlich sehr viele Tiere wahnsinnig gerne, aber wenn man mich fragt, was mein Lieblingstier ist, ist es eben ein Faultier.
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19.10.2020, 06:30 Uhr
Also mein Lieblingstier ist die Giraffe . Ich erinnere mich an einen Zoobesuch, als ich noch ganz klein war, da hab ich das Gesicht einer Giraffe von ganz nah gesehen und dieses Grazile, mit den großen Augen und langen Wimpern hat mich damals an eine "feine Dame" erinnert :D . Ich weiß auch nicht, wieso, aber ich liebe diese langbeinigen Wesen einfach. Mein Mann hat mir zum Geburtstag eine Plüsch Giraffe aus dem Zooshop geschenkt und ich war total happy 😍. Aber ich habe streng genommen mehrere Lieblings Tiere, auch Katzen..
Wenn man mich früher bei meinen Großeltern gesucht hat, war ich immer auf dem Heuboden bei den Katzen zu finden und meine Lieblingskatze hat auf ihren Namen gehört, wie ein Hund.


Als ich mal stationär in der Psychiatrie war wegen Depressionen habe ich das ständige "Amt" gehabt, die dort draußen lebenden Katzen zu versorgen, auch so mit Medikamenten gegen Katzenschnupfen zu. B.
Ein Kater ließ sich auch streicheln ab und zu, das tat auch mir gut....
Generell mag ich an Katzen, dass sie ihren eigenen Kopf haben, aber wenn sie es möchten, so kuschelig sind.


Sorry für den laaaangen post

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20.10.2020, 16:34 Uhr
Zitat Meru:Ich mag Faultiere sehr gerne. Sie sind irgendwie einfach cool, weil sie halt so entspannt sind. 8) Ich mag tatsächlich sehr viele Tiere wahnsinnig gerne, aber wenn man mich fragt, was mein Lieblingstier ist, ist es eben ein Faultier.

Meru, geht mir auch so :heart: - sehr ergreifende Wesen (im wahrsten Sinne). Dieser Filmbeitrag über eine Faultier-Rettungsstation hat mich mal sehr berührt https://www.youtube.com/watch?v=8t08q0veJGI
Aber ich liebe auch die wilden Spatzen auf meinem Balkon, oder die vorsichtig äugenden Tauben, auch die Ratte und das Mäuslein, die auf dem Gehweg vom Müll weg huschen, und jedes andere Mitgeschöpf, dessen Leben wir Menschen leider bedrohen oder ihm gar nehmen...
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20.10.2020, 19:41 Uhr
Zitat Belinda:Also mein Lieblingstier ist die Giraffe ...

...Sorry für den laaaangen post


Na ja, Giraffen sind ja auch ziemlich laaaaang, kein Wunder also :wink: :green:

Respekt (also Hochachtung) habe ich vor allen Tieren. Ich finde, Mensch sollte kein Tier töten, selbst wenn er tatsächlich in der Lage wäre, dasselbe Tier mit eigenen Händen funktionierend und lebendig wieder aufzubauen. (Kenne keinen Metzger oder Landwirt, der das kann.) Clonen gilt nicht, das ist letztlich geschummelt.


Versuche durch mein Dasein so wenig wie möglich Schaden bei ihnen anzurichten, das fängt bei Insekten, ja auch Mücken und Fruchtfliegen dowie Spinnentieren an, und hört bei Rehen und Waschbären nicht auf.


Finde Tiere schon einfach nur aus wissenschaftlicher Perspektive höchst bewundernswert (klar, auch die Menschlein). Vom Körperbau bis zu den Verhaltensfähigkeiten. Am meisten bewundere ich Dinge an Tieren, die irgendwie nicht erklärbar scheinen. Z.B. die fast völlig blöden Ameisen, die es trotz ihres winzigen Hirnleins und ganz sicher nicht gelernt schaffen, eine Körperbrücke mit Kollegen bauen zu können. Ein tolles Phänomen. Solche seltsamen Dinge gibt es zu Hauf im Tierreich.

Solche Lieblingsspielzeuge vom lieben Gott (aber auch wenn man nicht gläubig ist kann man leicht erkennen, wie wunderbar Organismen generell sind) kaputt zu machen muss doch für jeden einsichtig sein, dass das nur im äußersten Notfall zu rechtfertigen sein kann.


"MIr schmeckt es eben" ist sicher kein ausreichender Notfall, oder?
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20.10.2020, 21:36 Uhr
Vegbudsd schrieb:


"MIr schmeckt es eben" ist sicher kein ausreichender Notfall, oder?
(Ich kriege das mit dem Zitieren auf meinem Handy nicht hin 😒)

Nein, ist es ganz bestimmt nicht. Vor allem hier zu Lande muss ja wohl keiner verhungern...
Was ich in diesem Kontext seltsam finde: in Nordkorea essen die nun tatsächlich Hunde und Katzen?? Aus Not? Haben die tatsächlich nix anderes zu Fr....?
Schwer vorstellbar für mich 🤔

Liebe grüße!

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21.10.2020, 14:26 Uhr
Zitat Belinda:...
Was ich in diesem Kontext seltsam finde: in Nordkorea essen die nun tatsächlich Hunde und Katzen?? Aus Not? ...
Zu Hunde und Katzen essen: Ich habe nie verstanden, weshalb zwischen einem lieben Fisch, einem Krebs einem Tintenfisch einer Katze oder Schweinen und Kühen Unterschiede bezüglich ihrem jeweiligen Recht auf Leben gemacht werden. Je nach Zubereitungsart und kulturellem Hintergrund und Sozialisation schmecken den Menschen die unterschiedlichsten Dinge - oder werden eben auch als Lebensmittel abgelehnt.

Zu "aus Not?": Möglicherweise ja. Koreakrieg ist ein Begriff, der zum Glück seit langer Zeit kein aktives Problem heute mehr darstellt. Die Diskussion über Atomwaffen für Nordkorea (bei Südkorea übrigens als Freund der USA darf man getrost davon ausgehen, dass dort zumindest ähnlich wie in Deutschland welche stationiert sind) zeigt jedoch, dass der Konflikt dahinter längst nicht beendet ist, und jederzeit ein heißer Krieg wieder aufbrechen könnte. Kriege haben in der Vergangenheit sehr oft tatsächlich zu Hungersnöten geführt. Das ging in Deutschlands 30 jährigem Krieg so weit, dass menschliche Gräber geöffnet wurden. Den Grund dafür haben Historiker herausgefunden...
Daher vermute ich, dass die Ernährung mit tierischen "Sterbensmitteln" ihren Ursprung tatsächlich in derartigen schlimmen Situationen hat, und erst im Nachgang die schmackhafte Zubereitung eine immer größere Rolle gespielt hat. Es würde sogar Sinn ergeben, dass wie im WK 2 die Ernährung auch durch tierische Bestandteile einen militärischen Hintergrund haben könnte, denn ein Pferd, eine Kuh oder Schweine, kann man bei einem Militärtransport egal wohin mit sich führen (damals zum Beispiel als Reit- oder Zugtiere), während das mit einem Acker sehr sehr schwierig ist, weshalb vegane Ernährung von Truppen im militärischen Einsatz einigermaßen schwer sein dürfte.


Übrigens ein weiterer Grund, für vegane Ernährung einzutreten.
Ist einfach besser für den Frieden.


Zitat Belinda:Haben die tatsächlich nix anderes zu Fr....?
Schwer vorstellbar für mich 🤔

Ja, für mich auch. aber die kulturellen Unterschiede sind durchaus was Ernährung angeht gravierend. Manche halten Schweine für unrein und lehnen deshalb - zum Glück - deren Verzehr ab. Man müsste ihnen beibringen, dass auch Kühe, Ziegen Schafe usw. mindestens genau so "unrein" (verzeiht liebe Tiere) sind, und deswegen nicht zum Verzehr geeignet sind. Die Idee finde ich übrigens durchaus charmant. Das hilft bei der Entscheidungsfindung. :green: :green: :green. Ja, wenn man nichts anderes zum Fressen hat, werden durchaus auch Tiere fürs eigene Überleben getötete und verzehrt.


Das ist übrigens eine Debatte, die man als Veganer tatsächlich für sich selbst mal überlegen muss, ob man lieber selbst an Hunger sterben würde, oder ob in diesem Fall die Tierliebe eher in den Hintergrund rücken würde - aber Vorsicht, das ist eine ziemlich gemeine Frage und keineswegs so einfach und schnell zu beantworten, wie man zunächst vermuten könnte...
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21.10.2020, 15:05 Uhr
Lieber Vegbudsd, ich teile Deine Ansicht - ganz egal, welchem Tier das Leben genommen wird. Dem Hund, dem Huhn, der Kuh, der Ratte, dem Frosch, dem Fisch, dem Affen usw. usw... überall auf der Welt werden andere Tiere gegessen... In Vietnam erlebte ich einen besonders grausamen Ritus, der auf Aberglaube basiert: Das Tier muss im Feuer lebend verbrannt sein, weil das Fleisch dann eine andere Qualität habe, die die Potenz steigere... Aber auch gleich, den Hummer schmeissen wir Deutschen auch lebend ins kochende Wasser etc...

Zitat Vegbudsd:[ Das ist übrigens eine Debatte, die man als Veganer tatsächlich für sich selbst mal überlegen muss, ob man lieber selbst an Hunger sterben würde, oder ob in diesem Fall die Tierliebe eher in den Hintergrund rücken würde - aber Vorsicht, das ist eine ziemlich gemeine Frage und keineswegs so einfach und schnell zu beantworten, wie man zunächst vermuten könnte...

Diese Frage habe ich mir selber schon öfter gestellt, und tue es im Gespräch auch immer wieder. Wenn es um mein eigenes Leben geht, würde ich vielleicht feige sein, und kein anderes Wesen töten, und stattdessen verhungern (es kostet sicher wahnsinnige Überwindung, einem Lebewesen das Leben selber zu nehmen und ihm dann das blutende Fleisch von Leib zu reissen, und dann auch noch hineinzubeissen). Wenn es um Schützlinge von mir ginge, wäre das ggf. schon anders: Bevor jemand, den man liebt und dessen Leben von mir abhängig ist, stirbt, tut man sicher so ziemlich alles, um ihn nicht verhungern zu lassen... (B.t.w. diese Entscheidung fällt ja auch jeder, der sein geliebtes Haustier carnivor ernährt, nur ist es ein Auftrag - nicht das eigene Messer). Wäre es ggf. für mich eine Option, zum Leichenfledderer dann zu werden, und ggf. in dieser Not tote rumliegende Menschen zu essen?

Und bei der Frage nach lebensnotwendiger Medizin fälle ich ja auch jeden Tag die Entscheidung, dass ich Medizin einnehme, die an Tieren getestet wurde, also sterben für mein Leben definitiv andere Lebewesen. Nicht auf meinen direkten Befehl und nicht durch meine eigene Hand, aber als Konsument in der Gesellschaft, in der wir leben und unter jenen Gesetzen, die Tierversuche für Medizin vorschreiben. Gut fühlt sich das nicht an. Aber die Entscheidung, keine Tabletten einzunehmen, und in Konsequenz zu sterben, fälle ich auch nicht. Ist das auch schon kognitive Dissonanz, frag ich mich?

Ein Grund für mich jedenfalls, Organisationen finanziell zu unterstützen, die an alternativen tierversuchsfreien Testmethoden forschen und jene der Forschung nahe bringen und zur Verfügung stellen. Siehe meinen vorletzten Petitionseintrag zu Peta und Ärzte gegen Tierversuche. https://www.vegpool.de/forum/umwelt-tiere/petitionen-10.html#post-53117

(Nachtrag: Huch, sehe grad, dass "silentnoise" von ein paar Posts vorher auch schon wieder weg ist...)

2x bearbeitet

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21.10.2020, 15:34 Uhr
Aber die Entscheidung, keine Tabletten einzunehmen, und in Konsequenz zu sterben, fälle ich auch nicht. Ist das auch schon kognitive Dissonanz, frag ich mich?


Gute Frage das! Die ich für mich mit nein beantworte. Hätten wir Veganer*innen vegane Medizinprodukte als Alternative würden wir sie bevorzugen. Es ist die Tatsache, dass oftmals keine veganen Alternativen zur Verfügung stehen und wir selbst versuchen am leben zu bleiben ist nicht das selbe, wenn wir weil es uns schmeckt zu Tierleidprodukten greifen, obwohl mannigfaltig Alternativen zu Verfügung stehen. Außerdem setzen wir uns wo wir nur können für tierleidfreie Medizin ein.


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